#234 Zement und CO₂: Warum Ökostrom allein nicht reicht
Shownotes
Friedlingstein et al., Global Carbon Budget 2025, ESSD (2026). https://essd.copernicus.org/articles/18/3211/2026/
Deutscher Bundestag, Lagebild der deutschen Zementindustrie, Drucksache 21/6945 (2026). https://dserver.bundestag.de/btd/21/069/2106945.pdf
IEA, Breakthrough Agenda Report 2025, Cement and concrete. https://www.iea.org/reports/breakthrough-agenda-report-2025/cement-and-concrete
Heidelberg Materials, Eröffnung der CCS-Anlage in Brevik (2025). https://www.heidelbergmaterials.com/en/pr-2025-06-18
VDZ, Anforderungen an eine CO₂-Infrastruktur in Deutschland (2024). https://www.vdz-online.de/aktuelles/vdz-studie-zu-anforderungen-an-eine-co2-transportinfrastruktur-in-deutschland
Lyu et al., Industrial overcapacity can enable seasonal flexibility in electricity use, Nature Energy (2026). https://www.nature.com/articles/s41560-026-02073-y
Transkript anzeigen
00:00:00: Klimaschutz heißt in der Regel Elektrifizierung, aber was wenn wir Prozesse nicht klimaneutral bekommen können weil es die Chemie verbietet?
00:00:11: Ein großes Problem ist die Herstellung von Zement.
00:00:15: Denn dort entsteht zwangsläufig aufgrund der Chemie Kohlendioxid in großen Mengen Und da hilft es auch nicht diesen Herstellungsprozess mit grünem Strom zu betreiben, weil einfach durch die Chemie Treibhausgrase entstehen.
00:00:32: Was können wir so machen?
00:00:33: Denn der Baubuhm geht global weiter und wir müssen einen Weg finden wie wir beim Bauen von Gebäuden es schaffen auch diesen Prozess klimaneutral zu bekommen.
00:00:58: Der Bausektor ist ein großes Sorgenkind der Energiewende.
00:01:04: Nicht nur weil wir nicht so schnell vorankommen um das Betreiben von Gebäuden, also das Beheizen die ja schon vom warmen Wasser nicht klimaneutral bekommen obwohl es technisch geht mit Wärmepumpen etc.
00:01:19: sondern dass Bauen von Gebräuden insbesondere verursacht massiv.
00:01:29: Und wir wollen in dieser Folge mal klären, wo kommt das CO² eigentlich her?
00:01:34: Was beim Herstellen von Zement entsteht, entweicht und welche Möglichkeiten haben wie diesen Prozess die Herstellung von Zement klimaneutral zu bekommen.
00:01:46: Denn neben den ganzen Aufgaben, die wir haben in der Energiewende, dass wir möglichst viele Dinge elektrifizieren, weil wir dann mit Photovoltaik und Windenergie klimaneutral diesen Strom bereitstellen können in Verbindung mit den Batterien.
00:02:03: Aber beim Zement geht es halt nicht!
00:02:05: Das ist auch beim Stahl haben wir große Herausforderungen.
00:02:07: da könnte man die Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von grünem Wasserstoff also Wasserstock der Klima neutral hergestellt wurde können wir vermeiden.
00:02:17: bei der Zementestellung geht es nicht das gucken uns mal an die Fortschritte global sind und wo die Reise hingehen kann.
00:02:28: Am Anfang müssen wir erst mal klären, was ist eigentlich Zement?
00:02:32: Und in dem Zuge auch was ist Beton?
00:02:35: denn das hängt alles zusammen.
00:02:36: es ist halt ein zentraler Baustoff.
00:02:40: Zement ist ein richtig unauffälliges Material aber eines der meist produzierten der Welt.
00:02:46: drei Komma achte Milliarden Tonn Seiment hergestellt, knapp die Hälfte davon wie so häufig in China.
00:02:56: Man muss jetzt drei Dinge unterscheiden nämlich den Klinker, Sement und Beton.
00:03:03: das sind drei Begriffe, drei Stoffe die miteinander zusammenhängen aber die wir trennen müssen bei der Bauwirtschaft wenn wir entsprechend Gebäude bauen wollen.
00:03:18: Wo kommt das her?
00:03:19: Was ist das überhaupt?
00:03:19: Klinke entsteht in einem Drehrohrofen, wenn man Kalkstein und Ton brennt bei thousand fourhundfünfzig Grad.
00:03:30: Das ist Klinka.
00:03:31: Zement ist gemahlener Klinker den man mit Gips und weiteren Zusätzen vermischt Und Beton ist Zement mit Wasser, Sand und Kies.
00:03:41: In dieser Kombination Zement-Wasser-Sandkies dieser Stoff, dieses Material was halt ungemein fest ist mit dem wir dann Brücken bauen können, Gebäude bauen können etc.
00:03:53: Die Beton ist Zement aber nur ein kleiner Teil der Masse hat aber den größten Einfluss auf das auf den CO².
00:04:00: Fußabdruck also typischerweise so einen Beton hat ungefähr zehn bis fünfzehn Prozent Zement.
00:04:07: Aber achtzig Prozent des CO²-Fußabdrucks von einer Einheit betonen aus dem Zement, weil er vor die Erschung des Zements so Treibhausgas imitierend ist.
00:04:20: Wir haben in Deutschland derzeit einzehnte Unternehmen, die in dreieinfünfzig Werken Zement herstellen.
00:04:27: also das ist halt vor allen Dingen in Mitteleuropa aber auch in Asien, aber vor allem jetzt hier in Deutschland Ein ganz wichtiger Baustoff und sehr billiger Baustopf.
00:04:38: Aber tatsächlich ist es so die Ursache in der Baukrise, die wir in Deutschland jetzt seit einiger Zeit haben.
00:04:47: Diese Unternehmen, diese Zementwerke sind bei Weitem nicht ausgelastet.
00:04:53: also wir haben ja sie sind nur plus minus fünfzig Prozent ausgelasst.
00:05:02: Um mal so einen Gefühl dafür zu bekommen wie viel Treibhausgase entstehen oder so ein Kubikmeter Beton haben Wir stecken da rund drehundert Kilogramm Zement, also Kubikmeter Beton wiegt zwei Komma drei Tonnen.
00:05:18: Also gute zwei Tonnen in Kubikmetern betonen, also Meter mal Meter Mal Meter wiegt zweit Komma Drei Tonnen.
00:05:25: darin stecken Dreihundert Kilgramm Zement.
00:05:29: und Zement den wir hier in Deutschland herstellen hat netto pro Tonne rund fünfhundfünfzig Kilogramm CO²-Equivalente Emission.
00:05:39: Na, das ist schon eine ganze Menge.
00:05:40: Jetzt stellt sich die Frage, wenn wir jetzt ein wichtiger Baustoff sind und sehr günstiger Baustoff wie schaffen wir es dass wir diesen dieses Material klimaneutral herstellen?
00:05:56: Auch da noch mal der Schritt, wo kommt das Kondioxid beim Zement eigentlich?
00:06:05: Wir fangen an, dass wir Kalkstein und Ton im Steinbruch rausholen.
00:06:11: Gebrochen werden wird getrocknet und zu einem ganz feinen Rohmehl verarbeitet.
00:06:18: Dieses Mehl rieselt dann durch einen Turm aus Zyklon.
00:06:22: Vorwärmer unter heißes Gas, was diesen Mehl entgegenströmt.
00:06:27: Dadurch rutscht es... Dann rutscht es ein Drehrohrofen, das heißt ein Ofen, den du dann langsam durchläufst.
00:06:36: Ein schräg liegendes Rohr, langsamer drehendes Stahl-Rohrer.
00:06:40: Da hat er schon einen riesigen Gewerk.
00:06:45: Und am Ende nach diesem Brennprozess entsteht glühender Klinker.
00:06:52: Der wird mit Luft gekühlt und danach zu Zement.
00:06:56: Das ist also im Kalkstein und dem Ton haben am Ende dann klinger.
00:07:02: Was passiert jetzt in den Ofen?
00:07:04: Einmal brennt da ein Feuer, da entschauen wir schon mal Treibhausgasemissionen denn dieses Feuer braucht einen Brennstoff.
00:07:10: das kann Kohle, das kann Gas es kann Öl sein das kann aber auch Müll sein, dass man Müll verbrennt dabei entsteht wie bei jeder Verbrennung entstehen Treibausgase Wobei das nicht helfen würde, wenn wir in der Lage wären und da sind wir ja technisch diese Hitze zu erzeugen klimaneutral mit Strom würde trotzdem Kohlendioxid entstehen.
00:07:33: Denn was passiert?
00:07:34: Also wir haben den Kalkstein chemisch CACO-III Kalsium ein Kohlenstoff und dann drei Sauerstoffatome die zusammengenommen Kalksteine geben.
00:07:46: Und durch die Hitze Wenn wir jetzt hundert Gramm Kalkstein haben entstehen daraus Brandkalk, CaO, also Calcium und Sauerstoff.
00:07:56: Und Kohlendioxid.
00:07:58: Und zwar diese Hundert Gramme teilen sich auf in den Sechsenfünfzig Gramm Brandkark und Vierundvierzig Gramm Kohlendioxid CO² die dann einfach in die Atmosphäre entweichen.
00:08:09: das ist simpel.
00:08:13: Chemie mehr ist es tatsächlich nicht können wir auch nicht verhindern.
00:08:21: Wir können jetzt nicht sagen, gut dann machen was anders.
00:08:24: also wir brauchen diesen Brandkalk der dann am Ende zu Zement Beton wird.
00:08:33: Also jeder Tonne Klinker sind aus rund null Komma fünf zwei Tonnen Treibhausgase allein aus dem Kalk steuern.
00:08:42: Diese Zersetzung diese chemische Prozess läuft schon ab eighthundertfünfzig Gramm Zelsus ab, also noch vor dem eigentlichen sogenannten Sintern und wir brauchen dennoch diese Hitze damit dieser Prozess entsprechend laufen kann.
00:08:59: Wir brauchen also entsprechend die Energie.
00:09:01: Unser typisches deutsches Werk um einen Klinker herzustellen braucht rund knapp drei Gigajoules an Wärme und rund hundertfünftzehn Kilowattstunden Strom um eine Tonne Zement herzustelle.
00:09:16: Die Zahlen präsentieren wir immer mal wieder und diskutieren ja, das ist schon ein sehr energieintensiver Prozess.
00:09:25: Deswegen muss man sagen es sind Prozessemissionen von Kondioxid, die wir haben im Unterschied zu den klassischen Brennstoffemissionen wie wir sie in Kohlekraftwerk kennen ohne Gaskraftwerk.
00:09:34: also hier haben wir zwei Dinge in diesen Werken nämlich einmal die Treibhausgasemission aus dem Verbrennungsprozess um die Hitze zu bekommen Und dann haben wir die Prozessemission, die einfach dadurch entstehen, dass der Kalkstand sich in Brandkalk und Kohlendioxid umwandelt.
00:09:52: Das ist schon eine ganze Menge Arbeit.
00:09:56: Die Brennstoffemissionen könnten wir auf Null setzen aber hätten immer noch die Treibhausgasemission aus dem Kohlen-Dioxid.
00:10:04: Das isst ne ganze Menge und typischerweise kommen wir auf eine Tonne Klinker.
00:10:12: Wenn wir jetzt den Verbrennungsprozess mit reinrechnen, ... ... also die Prozessemission und dann der Verbrennungsprozess.
00:10:33: Das heißt beim Zement brennt nicht nur das Feuer sondern zerfällt das Gestein und das können wir nicht tauschen.
00:10:41: Wie groß sind jetzt die CO²-Emissionen global?
00:10:45: Wo liegen wir denn da eigentlich, wenn man da mal gucken was ist das ein Problem.
00:10:54: Sind das signifikante Treibhausgasemissionen?
00:10:58: Ja, sind sie leider as expected.
00:11:01: angefangen hat das mit Ende des Zweiten Weltkriegs, aus der Zementherstellung, also die prozessbedingten CO²-Emissionen aus der Klinkerherstellung aufgegangen.
00:11:19: Wir haben, wir waren bei knapp fünfhundert Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen, der höchstwert ist in den Jahr und zwanzig mit ein Prozent sechs Milliarden Tonnen treibhaus gasemission allein aus der klinkeren Herstellung.
00:11:34: Das ist eine immense Welt.
00:11:35: Im Moment sind wir wieder etwas runtergerutscht liegt an der eine Situation in China, weil da der Bauboom auch sich abgekühlt hat.
00:11:45: Wir sind jetzt bei einem Jahrzehnt und vier bis sieben Milliarden Tonnen CO²-Emissionen global.
00:11:50: damit haben wir einen Anteil von etwas unter vier Prozent also zwei tausend vierundzwanzig.
00:11:56: Das ist schon ne ganze Menge.
00:11:58: also die Spitzenwert war ein Vier Komma sechs Prozent Anteil an dem Globalen Treibhausgasemissionen.
00:12:02: wir sind jetzt wieder bei drei Komma acht Prozent also Kortnis etwas etwas verbessern.
00:12:08: Das ist schon eine ganze Menge, also der die Entwicklung ist halt wie alles andere vor allem getrieben, wie so häufig durch die Volksrepublik China, die ein Anteil oder die im Jahr zwanzig-vierundzwanzig sind.
00:12:28: und die letzten Daten, die wir global von allen Ländern haben, denn die prozessbedingten Emissionen... Prozess aus der Klinger-Brennemission, sondern nur der Prozesse chemische hat in China sechshundert achtzehn Millionen Treibhausgasemissionen.
00:12:47: Aus der Zementherstellung bei Indien Platz zwei hundert sechstund achtzig das ist ein Faktor dreieinhalb vier ungefähr na ja drei Mal mehr.
00:13:01: Deutschland liegt mit zehn Komma drei Millionen Ton CO zwei Missionen aus dieser Aus dem prozessbedingten CO zwei mission der Zementerstellung auf einem Platz irgendwo in der Mitte.
00:13:13: also China dominiert wie häufig alles an Indien, Vietnam und Türkei.
00:13:17: Also das sind die USA Das sind die großen Länder Die entsprechend große Mengen an Treibhausgasen imitieren.
00:13:31: China ist stark angewachsen, auch da seit den neunzehnten Jahr Jahren.
00:13:35: Also mit der starken industriellen Entwicklung in China ist das aufgegangen von unter hundert Millionen Tonnen auf rund acht Hundert Million Tonnen jetzt wieder runter auf etwa sechshundert Millionen tonn.
00:13:47: wir sehen dass Indien langsam ansteigt.
00:13:49: die haben eine deutlich langsommere wirtschaftliche Entwicklung und wir beobachten dann dass die Europäische Union die USA und Deutschland auf sehr niedrigen Niveau sind aber jetzt Zeit eigentlich weitestgehend konstant.
00:14:02: Da hat sich nicht viel getan, das ist weitest gehend auf stabilem niedrigen Niveau.
00:14:10: was wir da an prozessbedingten CO-Zweihemissionen haben.
00:14:15: Ist also schon ein zentrales Problem was wir lösen.
00:14:26: Und wer ist halt Hauptverursacher?
00:14:28: Das ist wie gesagt die Volksgruppe China, wenn man mal so die kumulierten Treiboskatsemissionen sich anguckt von Zement bis heute.
00:14:37: Da sind in Summe rund fünfzig Milliarden Tonnen CO-Zwei, die durch die Zementherstellung limitiert worden sind.
00:14:43: nach dreien Prozess bedingt nur der chemische Prozess bei dem wir dann den Kalkstein halt im Brandkreik um Kondioxid umwandeln hat China einen Anteil von über dem Drittel.
00:14:56: auf Platz zwei kommt schon die Europäische Union mit knapp dreizehn Prozent.
00:15:01: Und dann Indien und USA auf Platz drei und vier, also China auch da wieder deutlich über allen.
00:15:11: Der Rest der Welt hat da nochmal vierzig Prozent Anteil, so verteilt sich dann diese im prozessbedingten Emissionen, die wir produzieren.
00:15:19: das ist schon ein eine große Herausforderung, die wir haben.
00:15:25: In Deutschland werden wir mal den Blick fokussieren auf uns.
00:15:31: Wieso beobachten wir eigentlich seit den neunzehnten siebziger Jahren einen Rückgang?
00:15:38: Das hat verschiedene Gründe.
00:15:40: also in Deutschland haben wir jetzt sowohl die Prozessemissionen, wenn man es nie einmal anguckt gemeinsam mit dem Brennstoffemission oder den kompletten Herstellungsprozess.
00:15:49: Vorher waren jetzt nur Prozess, also noch Chemie.
00:15:52: Jetzt kommen die Brennstoffe mit dazu weil wir halt fossil das Feuer erzeugen, die Hitze, die Wärme erzeugten, die wir brauchen um den Klinger herzustellen.
00:16:03: und da beobachten wir also einen Absinken, dass wir bei, sagen wir ansonsten, siebzig-bei-fünfundzwanzig Millionen Tonnen Jahresemission waren, da lange uns auf fünfzehn gehalten haben so ab den neunzehnten Jahrjahren, tendenz leicht fallend.
00:16:21: Mit Ende der Corona-Zeit sind auf zehn Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen runtergegangen.
00:16:34: So muss man aufpassen, wenn man sich die Zahlen recherchiert.
00:16:36: Es gibt verschiedene Wege wie man das berechnet.
00:16:42: Wie zahlen sie jetzt für den Jahr zwanzig vierundzwanzig?
00:16:49: Vierzehn Komma fünf Millionen Tonne?
00:16:52: In der größten Ordnung spielt sich das ab.
00:16:54: Wir sind angewachsen im Bauboom nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:16:57: Das haben wir alles sehr schnell hochgezogen, also wer in den stark zerstörten Städten in Deutschland ist oder in anderen Regionen mit starker Kriegszerstörung.
00:17:11: Da wurde dann sehr schnell sehr günstig gebaut.
00:17:18: Hübsch ist etwas anderes.
00:17:20: Das kennt man ja, also der Charme mancher Ruhrgebietstätte ist speziell und kann ich sagen, wo ich da von weg komme.
00:17:28: aber es gibt auch andere Städte.
00:17:29: die haben jetzt ihren eigenen fünftiger- und sechzigerjahre Schaben.
00:17:33: das ist halt so dieser Baumkubung gewesen bis zu den siebzehn Jahren.
00:17:36: dann kamen bedingt durch verschiedene globale Wirtschaftskrisen nach und nach der Abstoß.
00:17:44: Das ist der Weg den wir da haben.
00:17:48: Was wir eigentlich auch geschafft haben ist zwei Dinge.
00:17:52: Einmal, dass wir beim Brennstoff die klassischen Hebel, die wir haben um die Treibhausgasemission zu reduzieren sind weitestgehend ausgereizt.
00:18:01: Also drei Viertel der Brennstoffenergie sind schon Ersatzbrennenstoffe.
00:18:05: und Der Klinke Anteil das heißt wie viel klinke haben wir im Zement?
00:18:10: Das ist ja jetzt noch mal ein kleineren Klinker, Zement und Beton.
00:18:15: Und der Anteil des Klinkers im Ziment den haben wir schon reduziert, ohne dass sich jetzt die Bauqualität signifikant verändert hat.
00:18:24: Klingentalsank von drei in achtzig Prozent im Jahr neunzehntneunzig auf jetzt neunundsechzig Prozent.
00:18:29: Also der Anteil singt und damit singt natürlich auch bilanziell pro Tonne die spezifischen Treibhauskarnesemissionen.
00:18:41: was wir beobachten ist aber das sich bei den Prozessemission der Rückgang nicht auf Prozessoptimierung zurückführen lässt, sondern vor allen Dingen dadurch dass wir eine Baugrise haben seit Ende der Corona-Zeit.
00:18:58: Wir haben um zwanzig Millionen Tonnen Klinker in Dreiundzwanzig noch gebrannt in den Werken in Deutschland.
00:19:04: also die Öfen sind nicht ausgelastet Wir könnten deutlich mehr produzieren.
00:19:09: Jetzt ist es auch so, das ist jetzt kein Weltmarktprodukt was man dann stattdessen woanders kauft weil einfach Beton und der Zement aber nicht so transportabel sind und dann noch aufbaut werden muss.
00:19:20: also da haben wir ganz klar keinen globalen Konkurrenzkampf wie wir das in anderen mit anderen Materialien anderen Produkten kennen.
00:19:28: ja und dass ist zurückzuführen auf die Bauchrise die wir jetzt seit einigen Jahren Deutschland haben.
00:19:33: Es wird aber aus verschiedensten Gründen gebaut.
00:19:38: Aber jetzt die zentrale Frage, welchen Weg haben wir denn eigentlich um klimaneutralen Zement herzustellen?
00:19:44: Gibt es da Möglichkeiten?
00:19:46: Was haben wir dafür?
00:19:47: Hebel.
00:19:47: Hebeleins ist... Wir benutzen weniger Klinge, das heißt wir setzen also weniger von dem Randkalk ein weil dadurch ja Kondioxid entsteht.
00:19:58: Das heißt wenn wir das schaffen, dass diesen Anteil zu reduzieren, reduzieren wir auch den spezifischen, die spezivischen Treibhaus-Glasemission.
00:20:07: Man kann also zeigen, dass wir dort eine Verbesserung erreicht haben.
00:20:15: Die neue Zement kommt noch mit Hälfte des Klinkers aus, das heißt wir sind rund bei vierhundert Kilogramm.
00:20:22: Also sind vierzig Prozent weniger als noch vor einigen Jahren.
00:20:29: Wir haben da entsprechend Möglichkeiten aber anders als jetzt z.B in den Stahlwerken und im Kohleausstieg.
00:20:35: In der Stahl.
00:20:35: Werke werden hier hochrufen auf Direktreduktionen umstellen mit Wasserstoff, mit grünem Wasserstoff.
00:20:41: Das ist ja das große Ziel und die Hoffnung der Stahlindustrie dass wir grünen Stahler stellen mit grünerm Wasserstoff.
00:20:48: aber Wir brauchen tatsächlich und das ist ein bisschen das Besondere wie also?
00:20:56: wir können Klinker ersetzen durch Hüttensand Aber wenn wir jetzt alles ist quasi Ein Abfallprodukt in der Stahlherstellung, die im Hochofen entsteht.
00:21:11: Diese Materialien, die jetzt aber aus dem Abfall in der stahlherstellungen konventionell in einer fossilen Schallherstellung herstellen können wir nutzen um es dann in die Zementin die Betonherstellung einzubauen.
00:21:26: Das heißt eigentlich nachhaltiger Ansatz.
00:21:28: natürlich beim Stahl entstehen große Mengen Antreibersgas Aber wir haben quasi den Nachnutzung des Abwaltpruls mit denen wir sonst wenig anfangen und das funktioniert gut.
00:21:36: Wenn wir jetzt sagen, wir stellen die Stahlwerke um auf Direktproduktion mit Wasserstoff fehlt uns plötzlich ein Ersatzstoff oder Grundstoff den wir statt Klinker einsetzen können und dem Zement beimischen können um die Treibhauskonstruktion dort zu reduzieren.
00:21:53: Das ist schon schwierig.
00:21:59: Attraktiv ist kalsinierter Ton.
00:22:02: den einzusetzen weil Ton bei niedrigen Temperaturen gebrannt wird vielleicht zu Klinker und der setzt auch kein Treibhausgas, keine CO²-Emissionen frei aus dem Kalkstein.
00:22:14: Und zusammen mit Kalksteinmehl könnte er den CO² Fußabdruck nochmal um bis zu vierzig Prozent senken.
00:22:21: Das wäre also ein Hebel das wir versuchen weniger Klinker einzusetzen in dem Zement in die Mitteung.
00:22:27: Zweiter Hebel ist wir setzen die Prozesswärme Wir setzen Biomasse, Wasserstoff oder Strom statt Kohle ein.
00:22:36: Das ist so der typische klassische Brennstoff den wir nutzen in dem Brennprozess.
00:22:42: Das funktioniert.
00:22:43: Wir haben erst eine elektrische Plasmaöfe die sehr hohe Temperaturen produzieren.
00:22:49: das ist ne Vorstudie in Schweden die gerade gemacht wird.
00:22:53: aber man braucht halt dann deutlich mehr elektrischer Leistung im Bereich von hundert megawatt an Leistungen die on top kommen wenn wir die klassische Verbrennung von fossilen Stoffen nutzen wollen um die Prozesshitze, die hohen Temperaturen beim Brennprozess zu ersetzen.
00:23:14: Und vor allen Dingen das hilft uns ja nur zum Teil.
00:23:17: wie gesagt dass CO² aus dem Kalkstein hilft uns nicht.
00:23:23: und wir müssen auch noch sagen also es gibt erste Ansätze in Großbritannien.
00:23:28: Dort wird grauer Wasserstoff eingesetzt, also Wasserstoff der aus Erdgas hergestellt wurde.
00:23:32: Das ist so wie man heutzutage halt Wasserstoff herstellt dass wir Betan nehmen und daraus dann den Wasserstoff was es hat zwei abspalten Wir sind da noch am Anfang Und dann die große Hoffnung Abscheiden Carbon Capture and Storage CCS.
00:23:53: Wir haben also dem Brennprozess Wir erzeugen den Klinker den Brandkalk und das Kohlendioxid, was er entweicht.
00:24:03: über den Schornstein fangen wir auf.
00:24:05: Das ist technisch machbar natürlich sehr sehr aufwändig aber das können wir es ja dann hoch konzentriert.
00:24:14: in dem Abgas sind noch mehrere Stoffe.
00:24:16: da ist ja dann natürlich Stickstoff als dem häufigsten Element in der Atmosphäre.
00:24:22: da sind auch andere Stoffen mit drin.
00:24:23: das heißt also wir wollen daraus das Kohondioxide abscheiden unter den Speichern und dann verpressen irgendwo unterirdisch, unter der Nordsee wo auch immer wo wir entsprechende Hohlräume haben.
00:24:35: Damit ließe sich dann bilanziell der Klinker klimaneutral herstellen.
00:24:44: Dann haben wir Agendran Super!
00:24:46: Aber jetzt kommt das große.
00:24:47: aber Das ist natürlich alles andere als einfach.
00:24:52: Es gibt erste Testbetriebe.
00:24:56: In Norwegen ist ein Werk jetzt seit im Jahr- und Jahrzehnte in Betrieb.
00:25:02: Das kann gerade mal, also immerhin, muss man sagen, mit einem Nullkommar vier Millionen Tonnen CO² abscheiden, also auffangen und dann verpressen.
00:25:13: Ansonsten alle anderen Projekte sind für den Jahr- oder Jahrzehnzehnt zwanzig zwei Tausend Dreißig geplant, also in den Vereinigten Königreich.
00:25:21: In Pateswood ist ein großes Werk geplant.
00:25:24: da soll dann nur acht Millionen Tonnen CO² abgeschieden werden und in Deutschland in Lagerdorf sogar eine Million Tonne.
00:25:34: Da sind wir gerade noch im Förderprozess.
00:25:38: Wir sind sehr früh im Prozess für dieses Carbon Capture and Storage.
00:25:43: Da haben wir mehrere mögliche Lagerdeutsch und Holstein.
00:25:46: Wir haben noch Geseken, Nordrhein-Westfalen oder in Rüdersdorf bei Berlin.
00:25:51: Da ist der Plan.
00:25:51: wenn das mal läuft haben diese drei Werke die Chance so rund drei Millionen Tonnen Kondioxid abzuscheiden bei dem Brennprozess bei der Klinkerherstellung.
00:26:02: Das wäre ein Fünftel der Emissionen die wir heute haben.
00:26:06: So die Hoffnung.
00:26:08: Man muss bedenken dass es Sehr teuer.
00:26:11: Wir haben zu, dass sie hier technisch die wir brauchen.
00:26:15: Sie reicht auch nicht um es hundert Prozent zumal jeder Schritt in die Richtung in der Reduktion der Treibers-Gassemission ist wichtig.
00:26:21: da haben wir also Chancen.
00:26:23: Da haben wir Pilotprojekte, die dann neun zwanzig zwanzich dreißig kommen sollen.
00:26:29: Es gibt dann noch die Besonderheit Dass das CO zwei nicht nur unter der Nordsee verpresst werden soll sondern in der Chemie weiterverwendet werden soll.
00:26:39: Das ist eine sogenannte Carbon Capture Utilisation, CCU.
00:26:43: Wir nehmen den Kohlendioxid, der ja dann hoch konzentriert ist, anders als in der Atmosphäre.
00:26:47: Da haben wir dann bei fourhundert zwanzig Parts Bemühen also die niedrigen Konzentrationen für den Treibhauseffekt, sondern wir haben halt hochkonzentrieres Kohlendioxid in den Abgasen.
00:26:58: das scheiden wir ab fangen es auf und können daraus zum Beispiel Methanol oder Kunststoffe herstellen.
00:27:09: aber Wenn wir das als Methanol nutzen, um damit z.B.
00:27:16: Schiffe zu betreiben, die dann das Methanool verbrennen um über die Ozone anzuschippern, dann entweicht bei dem Verbrennungsprozess von Methanohl Kohlendioxid in die Atmosphäre und damit haben wir nichts gewonnen.
00:27:30: denn es ist anders als grüner Wasserstoff oder grünes Methanol, das heißt wir nehmen Kohlendioxid aus der Atmosphäre raus.
00:27:40: Wandeln es um chemisch in Methanols über einen entsprechenden Elektrolyseprozess und haben dann ein Kraftstoff den wir verbrennen können in Schiffen.
00:27:49: Der wäre dann weil der Kreis aufgeschlossen ist, klimaneutrale.
00:27:51: Wir nehmen das Kohlendexid aus der atmosphere machen daraus dann Methanool.
00:27:57: zusammen mit Wasserstoff haben wir dann wieder Kohlenwasserstoffverbindung Methanolen.
00:28:00: Die können wir verbrennen und diese Verbrennung ist dann bilanziell klimaneutral, wenn wir den ganzen Prozess natürlich mit grüner, mit grünem Strom machen.
00:28:08: Wenn wir jetzt aber Kondioxid nutzen aus unserem Brennprozess, wenn man den Kalkstein zu dem Brandkalg oder zu einem Klinkauern Kondioxid umwandeln.
00:28:17: das führt dazu, dass wir wenn wir es da noch so zum CO², was wir auch von Methanol machen, das Verbrennen in Beises in die Atmosphäre haben wir gar nichts geworden.
00:28:27: Dann ist es neu in der Atmosphere.
00:28:29: Vorher war es nicht da.
00:28:33: Nächstes Problem, nur Probleme und das zeigt die Schwierigkeit der Baustoffindustrie.
00:28:40: Wir haben gar keine Möglichkeiten mal eben den Das Kondioxid was wir dann abscheiden Irgendwo zu verpressen.
00:28:47: wenn man es in den Nordsee verpresst wollen brauchen wir irgendwelche Transportmöglichkeiten zum Beispiel irgendwelcher Rohrleitung Die dann das Kondioxid bis an die Nordsee bringen und dort dann unterirdisch verpressend.
00:28:58: das gibt's im Moment nicht.
00:29:01: Wir haben zwar den Rechtsrahmen dafür geschaffen, dass wir die Kohundioxidspeicherung transportieren können und es dann unter der Nordsee, dem deutschen Teil der Nordsee zu speichern.
00:29:12: Das Kohundioxid darf auch exportiert werden.
00:29:14: also den Rechtsraum haben wir geschaffen.
00:29:18: aber wenn wir in der Größenordnung von elf bis dreizehn Millionen Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr sind aus den deutschen Zement- und Kalkwerken Tatsächlich ein Problem, weil wir einfach diese Mengen gar nicht verpressen können.
00:29:30: und wir haben auch die Leitungen.
00:29:31: Das sind immense Investitionen, die wir da tätigen müssen.
00:29:35: Knapp fünf tausend Kilometer nur CO-II Pipelines.
00:29:39: Das heißt in dieser Pipeline fließt nicht Wasserstoff oder sonst was sondern der Abfallstoff Kohlendioxid, den wir dann aus den unterschiedlichen Regionen wo wir diese Klinkerwerke haben oder diese Brennwerke habe Dann nach Norddeutschland transportieren um es dann unter der Nordsee zu.
00:29:59: Da wir brauchen, stand heute rund vierzehn Milliarden Euro, die wir noch investieren müssen.
00:30:04: Allein in diese Kondioxidplans.
00:30:07: Alternativ mit dem Zug zu machen, dann müssen wir das Kondioxide stark komprimieren.
00:30:11: Dann geht es irgendwann aus dem Gas.
00:30:13: Füssigkeit und den hohen Druck können wir dann transportieren auch ein wahnsinnig energieintensiver Prozess.
00:30:21: Also alle Projekte die wir so haben, die angekündigt sind, die jetzt bis zu zweizig fünfunddreißig avisiert sind werden weltweit weniger als zwei Prozent der Zementemissionen reduzieren.
00:30:33: Weil das ist abscheiden einfach nicht im Griff.
00:30:35: Also bis zu zwanzig fünfund dreißig haben wir da eigentlich nichts geschafft.
00:30:40: und an der letzte Hebel weniger Zemen verbauen.
00:30:44: Das wäre eine Möglichkeit.
00:30:45: also weniger Zement in Beton schlankere Bauteile mehr sanieren als abreißen.
00:30:52: Damit könnten wir bis zu zweizig fünfzig, so sind die Schätzungen des Weltverbandes rund fünftel der Emissionen reduzieren.
00:31:00: Das wäre schon mal ein Weg.
00:31:03: aber nur die Kombination weniger klinger andere Prozesswärmeherstellung weniger Zement das hilft alles.
00:31:11: Aber solange das Kohlendioxid aus dem Kalkstand entweicht müssen wir es auffangen und das geht nur mit staatlicher Förderung, also das ist ein Weg.
00:31:24: Bisher war die Zementwerke zwar im europäischen Emissionshandel mit den Zertifikaten, die die Europäische Union ausgibt für Betriebe und Unternehmen, die Kondioxid emitieren.
00:31:39: aber bisher haben diese Zementwerte quasi nichts bezahlt bekommen nämlich kostenlose Zertifikate so dass sie gegenüber Importen aus dem Nicht EU-Ausland und das ist nicht China, sondern das reicht schon in die Türkei.
00:31:51: Also direkt vor unserer Haustür.
00:31:53: Damit sie halt nicht im wirtschaftlichen Nachteil sind beim Wettbewerb.
00:31:59: So dass die deutschen Klinkerwerke... ...sechzehn Millionen Zertifikate bekommen haben für vierzehne Komma fünf Millionen Tonnen CO².
00:32:05: Also mehr Zertifikaten als sie gebraucht haben.
00:32:09: Die ganze Branche nicht jetzt für jedes einzelne Werk.
00:32:11: Dabei konnte man die auch noch ein bisschen Geld machen.
00:32:15: künftig wird das geändert.
00:32:17: Also seit Januar diesen Jahres gibt es den CO² Grenzausgleich der EU, d.h.
00:32:22: Importeure von Zement müssen künftig für das Kondioxid-Improdukt zahlen als wäre es in der Europäischen Union hergestellt.
00:32:29: D.h.,
00:32:29: wir bauen gedanklich einen Schutzwahl um Europa.
00:32:33: Alles was von außen rein kommt, wird mit einem Zöllen belegt und im Gegenzug schmilzen dann diese kostenlosen Treibhausgas-Zertifikate ab damit wir dort wegkommen von diesen Treibhausgasemissionen und damit auch da einen Markt haben, der den Zementwerken vorgibt.
00:32:54: Versucht so gut es geht eure Treibhaus-Gasemission zu reduzieren.
00:33:02: Derzeit kommt ein Drittel der Zement- und Erklingeimporte in die Europäischen Union aus der Türkei.
00:33:07: Ein Fünftel aus Algerien.
00:33:12: Umgekehrt exportieren wir nach Großbritannien exportieren wir in die feinlichen Staaten und bei diesem Export gibt es sich auch kein Ausgleich, denn da gibt's diese Treibhaus-Grassregelung nicht.
00:33:21: Also Großbritannien nochmal eine andere Regelung als in den feinlichsten Staaten aber da haben wir halt entsprechend die Maßnahmen.
00:33:28: Wo liegen wir jetzt?
00:33:29: Was kostet der CO² Preis pro Tonne Zement?
00:33:33: Da sind wir so bei rund fünfzig Euro.
00:33:38: Wenn jetzt keine kostenlosen Zertikate mehr verteilt werden... Also eine Tonne Zement, verursacht im europäischen Durchschnitt so Null Komma Sechs Tonnen CO-Zwei.
00:33:49: Und CO-zwei braucht es.
00:33:50: von Fünfund Achtzehn Euro, wären wir rund bei Fünfzig Euro je Tonne Cement!
00:33:56: Na ja jetzt hat die Europäische Kommission schon wieder vorgeschlagen, ja gut das Auslaufen dieser kostenlosen Zuteilung soll man vielleicht bis zwei Tausend Dreißig Strecken ist mein Vorschlag.
00:34:06: aber auch da ist natürlich die Frage wie kann man hier die europäischen Wirtschaft helfen und unterstützen?
00:34:11: der Baubranche nicht noch schlechter geht und damit natürlich automatisch auch die Baukosten steigen, denn wenn die CO²-Kosten steigend oder das so angerechnet wird auf den Beton dann haben wir natürlich auch automatisch hohe Kosten.
00:34:24: Wobei da muss man aufpassen tatsächlich diese Aufpreis ist gar nicht so gravierend!
00:34:29: Wenn man das mal umrechnet... Die Baukosten steigen nur, dass sich das Gesamtbauwerk anguckt.
00:34:37: wo liegen die Kosten?
00:34:39: Zement und Beton, also ein günstiger Baustoff ist liegen bei Baukosten Erhöhung von einem bis drei Prozent weil einfach der Zement nur einen kleinen Teil der Baukosten ausmacht.
00:34:49: Das kann jetzt beim Brücken oder bei Tunnel etwas anders aussehen aber bei Gebäuden darum geht es ja.
00:34:54: erstmal haben wir eine Bereichsteigung von einer halb bis drei prozent Aber auch das kann wehtun.
00:35:03: Deswegen für Zementwerke ist Grüner Zement sehr teuer Für typisches Gebäude kaum Barg ist halt, wer zahlt den Aufpreis?
00:35:14: Naja und dann letzter Punkt.
00:35:15: Das ist vielleicht nochmal ganz ein ganz interessant so eine Idee.
00:35:20: Wir haben jetzt ja Überkapazitäten in Deutschland Und die haben wir da sich auch weltweit wie so häufig auch China hat über Kapazitäten Wie so häufig in den Industriezweigen auch In der Zementerstellung.
00:35:32: Und Überkapazität gilt natürlich erst mal als Verschwendung, wenn es ganz gut dass wir die Auslastungen möglichst auf hundert Prozent haben.
00:35:40: Jetzt ist es aber so.
00:35:41: da gibt's eine aktuelle Studie in Nature Energy von der Princeton University.
00:35:46: Wir haben sich jetzt Aluminiumhütten in China angesehen, ein anderes Produkt und geprüft ob diese Aluminiumhütten, die Überkapazität haben nicht sich an Sonne und Wind anpassen können.
00:36:00: Nicht Tagesverlauf sondern im Jahreszeit.
00:36:03: Ich wollte das also primär in den Sommermonaten produzieren überproduzieren um dann in Wintermonaten die Produktionskapazitäten herunterzufahren oder ganz auszuschalten.
00:36:15: Das klingt erstmal plausibel.
00:36:18: Es ist natürlich nicht ganz so einfach, das geht nicht im Tagesverlauf.
00:36:20: Dazu ist das System zu träge sondern eher im saisonalen Verlaub.
00:36:24: aber da wäre natürlich eine Möglichkeit dass wir sagen wir haben halt überkapazität von Solarstrom und in Kombination mit Windströmen dann im Sommer auch wenn der wind im Winter mehr weht.
00:36:35: Aber die Soleinergie fehlt uns natürlich massiv im winter.
00:36:39: Und das hat erweise kennt China dieses Konzept der Abschaltung in den Wintermonaten schon in der Zementindustrie, aber gar nicht aus Stromnetzstabilisierungsgründen sondern weil die Zementwerke im Norden der Volksgruppe China durch Smog in der Heizperiode dazu führen dass die Umweltbelastung einfach zu schlecht ist.
00:37:01: Und dann gelten in der inneren Mongolei entsprechend eine Einschränkung von November bis März.
00:37:06: Das heißt, auch das funktioniert.
00:37:08: Klar ist ein etwas anders strukturierter Markt und es hilft dem Stromnetzer überhaupt nicht.
00:37:13: im Moment aber ist immer die Idee die man dort überlegen könnte in Deutschland funktioniert das nicht.
00:37:18: Das liegt daran wie das Netzendgeld berechnet und bezahlt wird.
00:37:24: also große Verbraucher bekommen Rabatte wenn sie jetzt mehr als zehn Gigawatt Stunden im Jahr verbrauchen, wenn sie mehr als sieben tausend Stunden im Jahr gleichmäßig den Strom beziehen.
00:37:34: Also dort ist eine Anpassung an sehr sonale Wochen oder mal sogar Tagesverläufe überhaupt nicht sinnvoll weil ich dadurch finanziell bestraft werde.
00:37:44: Ich kriege halt einen Rabatt beim Netz entgelt wenige lange Konstantstromnutze.
00:37:49: das ist noch aus der Zeit als Kohle und Kernkraft halt eine gute glatte Linie produziert.
00:37:56: Das haben wir heute nicht mehr.
00:37:57: und wir müssen auch da das Netz entgelt, es gibt sehr viele Studienuntersuchungen von Energieökonomen die sagen also wir müssen das Netzentgeld auch dynamisieren, dass ist dann tatsächlich ein Weg.
00:38:12: Fassen wir zusammen was heißt das jetzt?
00:38:13: Wo geht die Reise hin?
00:38:15: Lässt sich Zement klimaneutral herführen?
00:38:20: Ja technisch ist das möglich.
00:38:23: Teil eins der Antwort bewiesen ist noch nicht.
00:38:26: das müssen wir in die praxis muss es noch zeigen.
00:38:28: labor geht das schon.
00:38:30: aber da zwei drittel des problemes im kalkstein liegen und nicht in der prozesswärme haben wir eine möglichkeit weniger klinge einzusetzen weniger zement zu machen und den rest abzuscheiden und dauerhaft zu verpressen also nicht dann umzuwandeln und dann auf anderer weg zu verbressen.
00:38:48: aber ganz auf null kommen wir kommen wir nicht.
00:38:53: Das ist technisch sehr, sehr aufwendig.
00:38:58: Zweitens geht es viel langsamer als für die Klimaziele bereuchten bis die ersten Abscheidungswerke in Deutschland und in der Europäischen Union stehen.
00:39:11: Aber wir sind eher im Bereich des Jahrhunderts, dass es weiter nach hinten rutscht.
00:39:19: Von der Geschwindigkeit reicht das nicht.
00:39:29: Wir müssen uns zumindest angehen, auch da muss man sagen wir müssen jetzt nicht zwingen.
00:39:31: Zwiegend zwanzig vierzig klimaneutral in der Zementherstellung sein sollten war sein keine Frage.
00:39:38: aber da ist noch ein langer Weg.
00:39:40: und am Ende ist natürlich eine frage des Geldes also lange zementwerke kostenlose zertifikate geschenkt bekommen fehlen die anreize zu investieren weil die investition sehr komplex sind.
00:39:54: das ist wahnsinnig aufwendig und man kann den Zementwerken gar keinen Vorwurf machen, dass sie dort nichts tun.
00:40:02: Es ist halt ein sehr aufwändiger Prozess und technisch sind wir auch noch in der Erprobungsphase weil das ist Carbon Capturants, also das Abscheiden des Kondioxid nach dem Brennprozess sehr aufwendiges Energieintensiv und damit halt teuer ab.
00:40:19: Wir müssen aber dennoch Jetzt die Weichen stellen, denn wenn wir in den vergangenen Jahren es schaffen wollen, dass die großen Werke aus dem Brennvorgang CO² abscheiden.
00:40:32: Dann brauchen wir bis dahin Möglichkeiten für den Transport und die Speicherung der Förderung.
00:40:36: Das haben wir nicht.
00:40:38: Wenn dann der Strombedarfer noch steigt, weil wir eine elektrische Energie brauchen für diesen Abscheideprozess auch dieser Strom muss produziert werden klimaneutral.
00:40:47: Wir müssen jetzt Die war ich in Stellen, heißt also wir können bei der Zementherstellung das Feuer austauschen.
00:40:55: Das können wir klimaneutral machen.
00:40:57: beim Gestein geht das chemisch nicht.
00:41:01: deswegen wird sich jetzt bei der zementer Stellung zeigen.
00:41:04: es ist der Prüfstein ob die CO zwei Abscheidungs Carbon Capture mehr ist als nur ein Versprechen.
Neuer Kommentar