#222 Energiewende in Deutschland. Was Beraterstudien zeigen
Shownotes
Energiewende-Studien großer Beratungshäuser prägen seit einem Jahrzehnt Kosten- und Tempo-Debatten. Ich habe Studien von BCG, McKinsey, PwC, Deloitte, KPMG und EY aus den Jahren 2015 bis 2026 ausgewertet und ihre Prognosen für 2025 gegen die amtlichen Ist-Werte gestellt. Die Infrastrukturwarnungen erwiesen sich dabei als robust, während die Nachfrageprognosen in jedem geprüften Fall danebenlagen. Im Zentrum steht ein Satz aus einer McKinsey-Studie von 2023, der die heutige Debatte über Deindustrialisierung vorwegnimmt, ohne damals ernst genommen worden zu sein.
✦ Shownotes ✦ KPMG Global Energy Institute EMA: „ENERGY – Quo vadis? 2035Plus. Szenarien für die Energiebranche von morgen" (März 2015) https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmg/pdf/2015/03/150319-energy-quo-vadis.pdf
BCG und Prognos im Auftrag des BDI: „Klimapfade für Deutschland" (Januar 2018) und „Klimapfade 2.0 – Ein Wirtschaftsprogramm für Klima und Zukunft" (Oktober 2021) https://bdi.eu/de/specials/klimapfade-2-0
McKinsey & Company: Energiewende-Index – Reihe seit 2016, darin „Zukunftspfad Stromversorgung" (Dezember 2022) und „Stromwende in Deutschland" (März 2023) https://www.mckinsey.de/branchen/chemie-energie-rohstoffe/energiewende-index
PwC Deutschland: „Beschleunigte Investitionen in den Klimaschutz lohnen sich – auch ökonomisch!" (März 2024) https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html
BCG im Auftrag des BDI: „Energiewende auf Kurs bringen. Impulse für eine wettbewerbsfähigere Energiepolitik" (März 2025) https://energiewende.bcg.com/home/
PwC Deutschland: Energiewende-Tracker, darin „Die Offshore-Wind-Revolution" (Mai 2025) https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/energiewende-tracker.html
McKinsey & Company: „Zukunftspfad Stromversorgung. Perspektiven zu Systemkosten, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bis 2035" (Februar 2026) https://www.mckinsey.de/news/presse/2026-02-24-strommarktreport
Deloitte Deutschland: „Future of power in Europe. Electrification as the Engine for Energy Security, Sovereignty and Affordable Energy Transition" (März 2026) https://www.deloitte.com/de/de/Industries/energy/perspectives/future-of-power.html
BDEW und EY: „Fortschrittsmonitor 2026 Energiewende" (Juni 2026) https://www.bdew.de/presse/energiewende-staerkt-resilienz-und-wettbewerbsfaehigkeit-umsetzung-braucht-mehr-tempo-und-verlaesslichkeit/
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00:00:00: Tag zusammen, zu einer neuen Ausgabe von Klima und Kohle.
00:00:05: Die Energiewende ist ja unbestreitlich seelich das größte Infrastrukturprojekt was Deutschland derzeit unternimmt oder was wir auch weltweit unternehmen um unsere Energieversorgung zu dekarbonisieren damit wir rauskommen aus der Verbrennung der fossilen Treibstoffe Öl, Kohle und Gas.
00:00:28: Und ja, tatsächlich ist die Energiewende in Spurne Deutschland sicherlich auch eine der am besten dokumentierten Infrastrukturprojekte.
00:00:36: Denn jetzt haben wir seit über einem Jahrzehnt erscheinen massiv viele Studien von Forschungseinrichtungen aber auch aus der Wirtschaft umzudokumentieren.
00:00:47: wie geht es eigentlich voran und ich möchte in dieser Folge gar nicht über die Energievende an sich sprechen sondern über die Studien, die darüber geschrieben wurden sind.
00:00:58: Dass man mal ein bisschen auch die Vorhersagen uns angucken, sind sie eingetroffen?
00:01:02: Es gibt ja viele kritische Stimmen.
00:01:04: Die sind jetzt in den letzten Jahren lauter geworden und wir können halt prüfen.
00:01:09: also sind die Modelle... Sie waren nicht zutreffend.
00:01:14: Viele Modelle sind oder viele Studien haben das Jahr zwanzig fünfzwanzig in den Blick genommen.
00:01:19: Das können wir jetzt dann retrospectiv uns angucken.
00:01:23: Passte das?
00:01:23: Wo gab es Abweichung und was heißt das vielleicht dann auch für die Zukunft, wenn wir uns jetzt aktuelle Studien aus den letzten Wochen und Monaten angucken wie verlässlich sind denn da die Prognosen?
00:01:34: erkennt man da vielleicht eine Tendenz?
00:01:38: darum soll's heute gehen Wenn man sich überlegt wo die Energiewende steht kann man eigentlich sagen läuft gut oder man kann sagen läuft schlecht.
00:01:55: Das Positive ist, dass im letzten Jahr in Deutschland erneuerbare Energiequellen haben.
00:02:02: Aber auch Wasserkraften und Bioenergie.
00:02:05: Knapp sechzig Prozent des Produktumverbrauchs abgedeckt hat.
00:02:12: Wieder ein Rekordjahr gehabt.
00:02:15: Sehr sehr positiv entwickeln kann sagen wir sind da doch eigentlich auf einem guten Kurs.
00:02:22: Andererseits Auch da, so ehrlich sind wir, muss man sagen die Treibhausgasemissionen.
00:02:27: Fünfundzwanzig vielleicht zum Jahr zwanzig-vierundzwanzigg sind nicht zurückgegangen.
00:02:32: Wir haben im Jahr vierundzwanzig waren wir so bei zweihundert sieben ... nicht zwar fünfhundert... zweihundsiebzig Millionen Tonnen CO₂-Emission und die sind im letzten Jahr nur um Nürnkommen ein Prozent gesungen.
00:02:46: Also wir haben eine Stagnation im Moment!
00:02:48: Wir kommen nicht voran.
00:02:51: Das heißt also Diese Reduktion, die wir beobachten also von Zwei, zwanzig auf Drei und zwanziger auf Vierundzwanzig.
00:02:59: Im Moment ist der Pfad den wir eingeschlagen haben immer noch gut, es wird weniger aber wir sind nicht schnell genug wenn wir bis zu zwanziv vierzig klimaneutral sein wollen.
00:03:13: Und was wir uns jetzt angucken sind Studien nicht von wissenschaftlichen Einrichtungen sondern von großen Beratungshäusern, also eine ganze Reihe an Unternehmensberatungsinstitutionen, die global agieren.
00:03:30: Die auch regelmäßig in Zusammenarbeit dann mit Wirtschaftsverbänden insbesondere dort aktiv werden sich die Energiewende angucken.
00:03:42: Also das ist Ernst & Yang und das ist MacKinsey.
00:03:45: Das ist KPMG, also große Beratungshäuser Boston Consulting PWC, also die global agierenden Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
00:04:01: Und das ist halt das Interessante warum ich mir diese jetzt in dieser Folge mal angucken will.
00:04:05: Die beraten Großunternehmen, die beraten auch die Politik in Deutschland aber auch europaweit weltweit.
00:04:13: Diese Studien bilden dafür die Grundlage.
00:04:18: Von da ist es halt gut, sich die mal anzugucken.
00:04:19: Die haben natürlich Studien... Das ist keine harte Wissenschaft und das muss man auch ganz klar sagen sind keine peer-reviewed Publikationen in einem wissenschaftlichen Journal, sondern das sind erstmal Studien, die nach Wiss und Gewissen gemacht werden aber die auch immer eine politische und wirtschaftliche Ziele mitverfolgen.
00:04:43: Das werden wir uns merken mit denen etwas besser oder etwas tiefer auseinandersetzen.
00:04:48: Deswegen macht es Sinn, diese Dokumente zu nehmen weil die einfach nah dran sind und da raus dann auch.
00:04:54: das ist das Entscheidende.
00:04:56: Die wandern in Pressebeteilung, in Anhörung, tauchen in Talkshows auf.
00:05:01: Das wird von Politikerinnen und Politikern aufgegriffen was dort in diesen Studien steht.
00:05:09: Vorstände, Aufsichtsräte, Geschäftsführungen von großen Unternehmen nutzen diese Papiere um daraus dann ihre Schlussfolge und ihre Weiterentwicklung für die Unternehmen zu ziehen.
00:05:20: Deswegen gucken wir uns jetzt halt wie gesagt diese Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfer mal etwas genauer an.
00:05:26: Links zu den ganzen Dokumenten, wie immer in den Show Notes sind eine ganze Reihe an Dokumentinnen.
00:05:31: Wir picken uns immer so ein paar Punkte raus.
00:05:34: da reicht natürlich eine Folge nicht, aber man kann im Prinzip jedes Dokument nach eigener Folge machen.
00:05:38: was wollen wir nicht tun?
00:05:42: drei Leitfragen will ich mal so angehen.
00:05:44: einmal hat sich irgendwie so der Ton verändert in der Beschreibung der Energiewende, also wir fangen an im Jahr zwei Tausend Fünfzehn.
00:05:53: Also hat sich da irgendwas verändert?
00:05:55: Dann was ist aus den Prognosen geworden die dann fürs Jahr zwanzig fünfzwanzig gemacht worden sind?
00:06:01: und dritte Frage jetzt haben diese Beratungsinstitutionen irgendwie systematisch Dinge vielleicht ausgeblende nicht berücksichtigt Aus welchen Gründen auch immer?
00:06:12: Gucken uns dann genauer an.
00:06:15: Die älteste Studie, die ich jetzt habe ist von KPMG aus dem Jahr, also im März, mit dem Namen Energy Quo Vadest.
00:06:28: Das ist deswegen schon eine besondere Studie weil sie keine Simulation oder Modellierung hat, sind keine Stromvade erläutert sondern es ist so ein Standardverfahren was Sie angewendet haben, sogenannte Szenario Achsenverfahren oder Szenario, Achsenmethode.
00:06:45: So ein Standardverfahren aus der Zukunftsforschung, dass man dann pickt sich so zwei Unsicherheiten raus mit dem größten Einfluss auf eine Zukunftsentwicklung, spannt dann quasi einen Achsenkreuz und beschreibt dann die vier extremer.
00:06:59: Also was hat KPMG gemacht?
00:07:00: Das ist aber das Branchenumfeld, was man sich angeguckt hat von chaotisch bis stabil für die Energiewende und das Innovationstempo von inkrementell also sehr kleinschrittig bis revolutionär.
00:07:12: Da kann ich jetzt schon vorstellen wenn man diese beiden Aktien entsprechend darstellt.
00:07:16: Daraus ergeben sich dann vier sogenannte Zukunftswelten, die sich gegenseitig ausschließen, die alle gleichrangig sind.
00:07:25: Keiner von dem man jetzt wirklich erwartet, dass wir wirklich in eine dieser vier extrem Richtungen gehen.
00:07:29: Aber man kann mit diesem Ansatz, mit diesem Verfahren mal gucken, in welche Richtung entwickelt sich das?
00:07:38: In welche Richtung kann das gehen?
00:07:40: Und tatsächlich hat diese Studie, obwohl sie ja wie gesagt keine Modulierung, keine Simulation macht schon ein paar ganz interessante Treffer gefunden und zwar der Zielkonflikt zwischen Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschland und dem Klimaschutz.
00:07:57: Das war die Diskussion schon, wir hatten dieser Studie von Zwei-Ton-Fünfzehn Denn der Klimaschutzgerate in Konflikt zum Energieausstieg da Kohlenstrom die Energie für die Kernenergieproduktion ersetzt und infolgedessen die Treibhausgasemissionen ansteigen.
00:08:14: Diskussionen haben wir ja regelmäßig hier in der Runde dass Der Ausstiege aus der Kerrenkraft zur Folge das wäre einfach ein deutlich CO²-intensiveren Fußabdruck bei der Stromerzeugung haben.
00:08:29: Das heißt also eigentlich wäre aus rein ökonomischer Sicht ist der vorzeitige Ausdruck aus der Kennenergie nicht so sonderlich sinnvoll, das bestätigt tatsächlich den BCG, also Boston Consulting Group zehn Jahre später in einer Studie die dann Auftragsstudio aus der Industrie war, entsprechend kommen wir gleich noch zu.
00:08:49: Und zweites Problem.
00:08:50: Auch das hat KPMG schon aufgeschrieben und das wäre auch ganz wichtig eine Diskussion, dass das was wir heute diskutieren vielfach schon bekannt ist und aufgeschritten wurde veröffentlicht wurde.
00:09:04: Was die Politik mit der linken Hand in Form von abstrakten Energie- und Klimazielen postuliert behindert sie mit den unentschlossenen Rechten, die sich zu keiner Konkretisierung durchregen kann.
00:09:15: Altes Lied!
00:09:16: Wir haben keine verlässliche planbare politischen Entscheidungen.
00:09:23: Manmal wird die eine Technologie mit Milliarden gefördert und dann von heute auf morgen, das hat die Photovoltaik Branche erlebt, insbesondere ändern sich die Prämissen quasi über Nacht.
00:09:34: Das haben wir bei der E-Autoförderung gehabt vor einigen Jahren – das ist so das Problem!
00:09:42: Was diese Studie nicht berücksichtigt hat oder konnte, waren Themen die wir aktuell haben mit dem Stopp der russischen Gaslieferung.
00:09:51: Auch wenn natürlich jetzt die Studie stand es ein Jahr nach der Annexion der Krim durch Russland.
00:09:58: Das war so der erste Vorbote dessen was wir aktuell in der Ukraine erleben.
00:10:06: Einzige Szenarien.
00:10:07: dieser Vierzennahe hat gesagt ja russisches Gas wird irgendwann keine Roll im Spiel, das merken wir momentan.
00:10:12: Das ist halt alles nicht so einfach.
00:10:16: Ja also das war zur ersten Studie.
00:10:18: da sind noch keine Zahlen drin.
00:10:20: Da waren aber erste Prognosen schon die dann die heutige Situation recht gut beschreiben und man muss uns sagen also es jetzt auch nicht.
00:10:28: irgendwer das geschrieben hat der hätte man vielleicht anders schon reagieren müssen oder sich jetzt die letzten gut zehn Jahre mal überlegen müssen.
00:10:37: müssten wir da nicht verlässlicher werden als als Politik.
00:10:44: Dann, zweiten Block gibt es eine Studie von der Boston Consulting Gruppe zusammen mit Brucken aus auch ein großes Beratungsinstitut.
00:10:54: Eine Studie aus dem Januar.
00:10:56: zwei Tausend Achzehn Klimafade für Deutschland also ein dickes Ding von großer Zahlen an Experten und Unternehmen mit einer wissenschaftlichen Beirat.
00:11:07: Also wirklich schon methodisch eine sehr sehr komplexe Arbeit.
00:11:10: das muss man ganz klar sagen.
00:11:13: Wichtig ist der Auftrag Geber, wer bezahlt solche Studien?
00:11:15: denn?
00:11:16: die großen Institutionen machen so was natürlich nicht für Spaß sondern die Monagelt verdienen und das ist deren Geschäfts- oder ein Geschäftsmüll von denen.
00:11:24: Auftraggeber war der Bundesverband der deutschen Industrie, der BDI.
00:11:30: So bei solchen Studien das ist aber mal eine Gefahr.
00:11:33: Das kriegt dann zwangsläufig immer so Geschmäckle Denn der der bezahlt hat vielleicht auch Interesse und Wünsche was am Ende vielleicht rauskommen könnte.
00:11:43: Ich fuhre mir jetzt mal etwas vorsichtig.
00:11:46: Das ist aber bei solchen Studien ganz häufig so, deswegen ist es halt keine wissenschaftlich objektive unabhängige Publikation sondern immer mit einem Zielfahrt und einer Zielfragstellung die dann in den Modellen idealerweise beleuchtet werden sollte.
00:12:07: Interessant dieser Studie also der Klimafahrte für Deutschland aus dem Jahr Nr.
00:12:14: Rahm-Szenarien diskutiert, die dargestellt und die Studie unterstellt in zwei dieser Szenarier einen Carbon Leakage Schutz für die Industrie.
00:12:25: Das von allen direkten und indirekten CO² bedingten Mehrkosten aus dem EU Emissionshandel über das heute gehenden Niveau hinausgehende Industrie befreit wird.
00:12:37: Also was ist mit Carbon Leaks gemeint?
00:12:39: Das beschreibt die Sorge dass Produktion ins Ausland abwandert.
00:12:43: wenn die CO-Zertifikate hier in Deutschland und Europa zu teuer sind, dann ist ja immerhin die Frage, wer trägt die CO zwei Kosten am Ende?
00:12:53: Und diese in den Studien einfach der Name entschieden worden bevor gerechnet worden ist.
00:12:58: Ist schon ein bisschen schwierig.
00:13:01: Dennoch ist die Kernbotschaft aus der Studie ganz positiv, also um achtzig Prozent Emissionsminderung bis zweitausendfünfzig.
00:13:07: Die sind machbar und zwar auch gesamtwirtschaftlich machbar.
00:13:13: das ist ein ganz interessanter Punkt dass wir Das kann funktionieren.
00:13:21: Aber in dieser Studie, wir haben mehr Investitionen bis zu das zierlich-zwarze Fünfzehn bis Zwei-Tausendfünfzig Eins Komma fünf bis zwei Komma drei Billionen Euro an Mehrinvestitionen um diese Energiewende und die Transformation hinzubekommen.
00:13:39: wenn man also mehr Kosten zwischen und knapp tausend milliarden euro bis zwanzig fünft sind also fünfzehn bis dreißig Milliarden Euro pro Jahr.
00:13:52: Das ist schon gar nicht ohne, wir kommen gleich noch zu größeren Zahlen.
00:13:59: Da gab es noch ein paar andere Kennzahlen wo man vielleicht eine Fragezeichen dran machen kann aber an sich man merkt da werden jetzt mal so erste Preisschilder an die Energiewende gemacht.
00:14:11: Ein zweiter Punkt, der eine Annahme in diesen Modellen dabei war.
00:14:20: Das mit CO²-Preisen von forty Euro pro Tonne gerechnet worden ist im Jahr zwanzig fünfzig.
00:14:26: Das sind sehr niedrige Preise.
00:14:28: Wir sind ja heute schon bei knapp oder roundem Baut hundert Euro.
00:14:32: Das ist auch das Ziel wo wir hin wollen und es muss sogar noch teurer werden Wenn CO² teuer wird, wenn man dafür Strafe zahlt in Anführungszeichen, lohnen sich Klimaschutzmaßnahmen eher.
00:14:46: Das ist jetzt hier in dem Modell sehr konservativ gerechnet worden.
00:14:52: Da ist dann drei Jahre später hat die Boston Consulting Group noch mal nachgelegt direkt nach der Bundestagswahl im Oktober ein zwanzig.
00:15:02: Bewussten an die neue damalige Koalition.
00:15:08: Warum?
00:15:09: Anlass war das verschärfte Klimaschutzgesetz mit dem Ziel, dass wir bis zu zweizigfünfvierzig klimaneutral sein wollen nicht zwanzigfünftig.
00:15:16: Das führt dazu also auch da wieder gerechnet mehr Investitionen.
00:15:21: achthundertsechzig Milliarden Euro.
00:15:25: Das sind also rund hundert Milliarden pro Jahr.
00:15:29: Das ist schon dann ganz andere Ausnummer sind zweieinhalb Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Bundesrepublik.
00:15:38: Das heißt also, klar ist keiner kann diese mehr Investitionen bereitstellen.
00:15:47: Keine Chance, das sind Summen.
00:15:50: wo soll das Geld herkommen?
00:15:53: Da hat man einfach keine Chance und das ist natürlich ein großes Problem.
00:15:58: Ein zweiter Punkt der noch wichtig ist Kohleausstieg bis zwanzig dreißig.
00:16:04: Es ist schärfer als damals gültige gesetz bis zwanzig achtunddreißig gesagt hat, vor allem für einen Gutachten was im Auftrag der Industrie kommt dass die dann sagen ja wir sind früher aus der Kohle raus.
00:16:17: Aber das war nochmal ein Punkt.
00:16:19: ist dieser Boston Consulting Group Studie, dass Deutschland eine riesige Wasserstoffwirtschaft aufbauen muss mit internationalem Anschluss?
00:16:28: auch da wurde gerechnet wie viel TerraWatt Stunden Wasserstoff?
00:16:30: Nachfrage haben?
00:16:31: wir klar wir brauchen grünen Wasserstoff der muss aus erneuerbaren entstehen.
00:16:35: wir dürfen keinen Wasserstoff aus Methan, also Erdgas herstellen, denn dabei entsteht Kondioxid.
00:16:40: Sondern wir brauchen den Wasserstoff idealerweise Grün.
00:16:46: und im Stromsystem das waren so die Ideen gibt es an achtundachtzig Gigawatt Backup Kraftwerke die zu einer Prozent mit grünen Gase laufen.
00:16:57: Also Back-Up Kraftwerk gemeint kennt man ja schon dass sind dann die Kraftwerken die laufen wenn wir eine dunkel Flotte haben oder Hitzeflotte wie wir sie jetzt ja neuerdings auch kennen als Wind und Sonne nicht liefern können.
00:17:07: Das sind nicht viele Stunden im Jahr, das macht es dann halt teuer.
00:17:11: Aber wir müssen sie bereithalten!
00:17:13: Das war der Punkt... ...im Jahr zwanzig, einundzwanzig.
00:17:20: Weitere Aspekte auch wieder wichtig ist.
00:17:21: Klar kommen jetzt wieder viele Zahlen in dieser Folge aber wir sortieren das mal nach und nach und machen am Ende mal einen Strich drunter.
00:17:29: Weiterer Punkt war das die Stromnachfrage.
00:17:31: Das ist ein ganz entscheidender Faktor, wie entwickelt sich der Strombedarf?
00:17:35: Wir wollen elektrifizieren.
00:17:36: deswegen ist davon auszugehen dass der Strom bedarf steigen wird steigen muss.
00:17:41: jetzt ist die Frage wie weit wir sind im Moment.
00:17:42: bei rund fünf hundert terawattstunden verdoppelt er sie oder drei facht er sich sogar diese Studie von der Boston Consulting Group aus dem oktober.
00:17:50: einundzwanzig sagt bis zwanzigvierzig werden wenn eine Verdopplung des Strom Verbrauchselstum nach Fahre haben.
00:17:59: Davon ist auszugehen, das muss man mal abwarten, weil das war jetzt so die Vorgabe.
00:18:08: Parallel ist dann ein-zwanzig schon und es steht ein bisschen im Widerspruch dazu.
00:18:14: von McKinsey auch in einer großen Unternehmensberatung wird der sogenannte Energiewendeindex publiziert.
00:18:22: Es scheint eine halbjährliche Veröffentlichung.
00:18:26: Da wurden fünfzehn Indikatoren bewertet, ob wir jetzt unsere Energiewende-Ziele erreichen.
00:18:35: Und da stellt sich der Mandar raus.
00:18:37: also ab zwei Jahrzehnte gibt es zwei Indikaturen die eigentlich dauerhaft von McKinsey als kritisch bewerteten werden und da sind immer noch kritische Netzausbau und die Kosten der Netzeingriffe das Thema Redis Patch.
00:18:53: Da ergibt sich dann da aus, eigentlich kann man nur eine Schussfolge ziehen für die ganze Dekarne.
00:18:57: Das ist ein Muster was sich abbildet.
00:18:59: Man war bei den Zielen sehr optimistisch und bei der Infrastruktur eher pessimistisch Und man lag tatsächlich bei der Prognose der Infrastrukturen richtig mit dem pessimistischen Ansatz.
00:19:13: Dann nächster Schritt.
00:19:14: wir sind im Jahr zweiundzwanzig-dreinzwanzigt Die große Krise kommt.
00:19:18: Wir haben den Preisschock das Problem mit dem Gas Die Großhandelspreise explodieren.
00:19:25: wir waren vorher bei vierzig Euro die megawatt stunde und zwei tausend zwanzig im krisen jahr faktor sieben mal knapp drei hundert euro die megawattsstunde.
00:19:34: das ist schon ein echtes problem.
00:19:37: gleichzeitig weiterer wert der fällt denklich ist wie gesicherte reserve marge also der puffa zwischen der jederzeit abrufbaren Kraftwerksleistung und der höchsten zu erwartenden Last, die wir haben.
00:19:54: Wir müssen ja immer sagen, dass wir uns als Deutschland ohne den Strom aus dem Ausland beziehen, Erzeugungsverbrauch übereinander legen und diese Reservemarge sollten mehr Kraftwerkleistungen haben, als wir Last haben.
00:20:07: Dann können wir uns selber als Nation mit Strom versorgen.
00:20:11: Wir können noch Strom von außen ziehen, kein Problem tun wir auch.
00:20:14: Aber das war jetzt immer so.
00:20:15: eine weitere Kennzahl.
00:20:17: Es gibt Länder, die liegen dadurch darunter aber das ist natürlich nicht ganz unwichtige Kennzahl im Bereich der Resilienz eines Landes und da fällt es immer weiter dass diese Reserve Marge einfach immer geringer wird.
00:20:37: Das führt dazu dass McKinsey dann in der Fortschreibung dieses Energiewende Indexes Ja, also einmal erzählen wir, seit dieser Server Marge wird gar nicht mehr ausgewiesen von den Vertraumseln betreibbar.
00:20:51: Früher wurde die ausgewiesene mittlerweile taucht in den stamtlichen Statistiken hier auf.
00:20:55: Deswegen berechnet McKinsey dieselber und McKinsee schreibt diese massive Fehlentschätzung gepaart mit der Rigorosen oder mit denen Rigorosenausstiegsbeschlüssen für Kohle- und Kernkraft führt jetzt zu einer Bedarfslücke von mehr als zweieinhalb Gigawatt an Wind und Solarenergie.
00:21:12: Was ist mit dieser Fehlentschätzung gemeint?
00:21:18: Sie hat halt ihren Strombedarf für das Jahr zwanzigdreißig seit dem Jahr zehnt, um acht und dreißig Prozent nach oben korrigiert.
00:21:26: Das heißt also wenn die Bundesregierung ihre Zielzahlen ändert oder anpasst führt es dazu dass wir dann natürlich einen anderen Stellschrauben eine Lücke haben ein Bedarf haben Und das ist das was McKinsey in diesem Energiewendeindex entsprechend ausweist.
00:21:45: McKinsey interessanterweise, das ist ganz lustig.
00:21:49: aber wenn man sich diese Energiewendeindice berichtet mal anschaut in der Rückschau sagt McKinsay Ende zweiundzwanzig also noch in der Krise rund zehn Gigawatt Kohlekapazität länger im Netz zu halten.
00:22:07: und dass trotz der kurzfristig negativen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit heißt also McKinsey empfiehlt, wir brauchen vielleicht doch die Kohlekraftwerke.
00:22:19: Drei Jahre später, zwanzig sechsundzwanzig heisst es in dem fortgeschriebenen Studie dass sich McKinnsey dafür ausspricht ausdrücklich nicht für eine Verlängerung der Kohlekrafwerkslaufzeiten über den gesetzlichen Vorgaben hinaus sich auszusprechen.
00:22:37: Also Kärtwände auch da passt man sich als Studienautoren an, an die Gegebenheiten vielleicht auch an das Umfeld.
00:22:48: Aber wichtig ist dort, dass die Anpassungen über Jahre hinweg erfolgen in diesen Studien.
00:23:00: Ein weiterer Aspekt der schon zweiundzwanzig von McKinsey angeführt worden ist.
00:23:05: Wir haben ein Jahrzehntausend und zwanzigfünftünfzig Prozent des Erdgases aus Russland bezogen Aktuell, also sie bezieht Deutschland, der Solarzellen direkt oder indirekt aus China.
00:23:19: Das haben wir auch schon diskutiert.
00:23:22: Wir setzen ja eine Abhängigkeit an das fossilen Rohstoff durch eine andere Abhängkeit.
00:23:27: Da ist dann aber quasi das System was wir beziehen, denn sobald die Solarzerne an mein Deutschland montiert sind produzieren Sie ja zwanzig Jahre plus Strom.
00:23:36: Aber wir müssen sich aus China importieren und das ist also eine ganz entscheidende.
00:23:43: Dann gehen wir weiter in der Zeit im März, um weiterhin McKinsey das Thema der Versorgungssicherheit.
00:23:52: Die Diskussion wird ja auch sehr gerne emotional geführt.
00:23:58: Wir haben auf der Angebotsseite sinkt die gesicherte Kraftwerksleistung und wir schalten konventionelle Kraftwerke ab.
00:24:07: waren wir noch bei über fünfhundert Gigawatt im Jahr zwanzigzehn, sind wir jetzt oder werden bis zum Jahr zwanziehdreißig bei neun, siebzig Gigawatts sein und gucken wie es sich entwickelt.
00:24:17: Aber das ist so der Plan!
00:24:19: Also gesichere Leistung meint also die Kapazität die wir Tag und Nacht wetterumabhängig einfach breitstellen können.
00:24:26: Das wären bei den erneuerbaren Wasserkraftgrund Biomasse oder Wasserkraft, die ein Mensch schwer tut.
00:24:32: Wenn es in den Füße kein Wasser führt, haben wir natürlich auch keine Chance dort Strom produziert wird.
00:24:41: Auf der Nachfrage Seite ist zu erwarten dass die Spitzenlast anwächst.
00:24:47: Das ist eine Prognose in diesen Studien also von knapp Achtzig Gigawatt im Jahr zwei tausend zwanzig auf Hundertzwanzig Gigawatts im Jahr Zwei Tausend Dreißig also bei Größen um fünfzig Prozent.
00:25:02: Diese Spitzenlast haben wir typischerweise an einem kalten, windstellenden Winterabend.
00:25:06: Wenn geheizt wird gekocht wird die auch Elektroautos geladen werden also... ...und das ist ja die Kraftwerkleistung die bereitgestellt werden muss!
00:25:17: Da sagt jetzt McKinsey Wir haben dreißig Gigawatt Versorgungslück im Jahr zwanzig Dreißig.
00:25:22: Vier Gigawatte im Jahr zweitausendfünfzwanzig Das ist so nicht eingetreten Aber in der Prognose vom März zweitausendzehnzehnzig sagt McKinsay.
00:25:30: also gut für Jahre Ja gut, drei Jahre her.
00:25:33: Dreißig Gigawatt Lücke in der Versorgung.
00:25:39: Das sind dreißig große Kraftwerke.
00:25:43: Es ist schon schwierig.
00:25:45: Man darf nicht vergessen jetzt.
00:25:46: Dreizig Gigawatts, zehn Gigawatte können wir aus Durchstrumporte abdecken das ist ja kein Problem.
00:25:52: aber dann fällt die Lücke von dreißiger auf zwanzig Gigawatte.
00:25:56: Batteriespeicher werden wir bis dahin haben auch die hervon noch mal ein bisschen.
00:25:59: Aber trotzdem wenn man alle zu erwarten Hebeln nutzt dann haben wir trotzdem nur eine Lücke zehn Gigawatt, das waren wir auch die Situation aus der Studie im März.
00:26:13: Und dann abgleich mit heute wo stehen wir?
00:26:16: Diese Versorgungflücke ist nicht eingetreten, d.h.
00:26:18: dass was prognostiziert worden ist, das war natürlich noch im Zuge des Russland-Shocks Das ist nicht eingetreten.
00:26:26: aber das liegt nicht daran Dass sich die Erzeugung verändert hat sondern wenn man sich anguckt Was ist gefallen?
00:26:38: Die Maximallast.
00:26:41: Wir haben weniger Spitzenlast im deutscher Stromnetz und der ist schon in dem Energiewendeindex-Bericht von McKinsey dokumentiert worden, also diese Versorgungslücke oder zu Versorgungslücke, schreibt McKinsey die Möglichkeit einer Schließung der Versorgungslücke durch Deindustrialisierung wird im folgenden jedoch nicht betrachtet.
00:27:08: Was heißt das?
00:27:09: McKinsee sagt es könnte sein dass durch eine Deindustrieralisierung ist zu einer Schliessung der versorgungslücke kommt.
00:27:17: Das gucken wir uns aber in unseren Studien gar nicht an.
00:27:19: da gehen wir nicht von aus.
00:27:22: Sie sagen ja das ist möglich Aber genau das ist eingetreten.
00:27:27: Denn McKinsea schreibt selber jetzt in diesem Jahr Das die gesunkene Last zuzuführen sei auf ein ca.
00:27:34: zwanzigprozentigen Rückgang der Produktion in der Stromintensivindustrie seit dem Jahr und damit einhergehende Deindustrialisierung in Deutschland.
00:27:44: Die Diskussion wird ja gerade geführt, jetzt kann man sagen Ja, die Industrialisierung, woran liegt das?
00:27:48: Wir tun sehr schwere Momente Rezensionen usw.
00:27:50: uns fort.
00:27:51: Jetzt haben wir einen Minimal des Erwachstum aktuell in diesem Jahr.
00:27:54: mal gucken wie das bis zum Jahresende ist heißt also diese Versorgungslücke hat sich nicht geschlossen, weil das Angebot nicht gewachsen ist.
00:28:08: Das ist gewachsen!
00:28:08: Wir haben PV zugebaut und wir bauen Windsohndern, weil die Nachfrage eingebrochen ist unter anderem weil die Groß- und Schwerindustrie ihren Verbrauch zurückgefahren hat.
00:28:20: Aus den unterschiedlichen Gründen.
00:28:21: Das will ich nochmal an anderer Stelle hier in der Podcastrunde diskutieren, damit ich mir noch den Kollegen Heilmann einladen von der Hochschule Aalen der sich damit auseinander gesetzt hat.
00:28:31: zum Thema Deindustrialisierung oder ist vielleicht der Begriff nur sehr apokalyptisch und dystopisch, muss ich sagen es ist eher eine industrielle Transformation so wie wir sie auch in den neunzehntsiebzigern, neunzentachziger Jahren erlebt haben in Mitteleuropa also Deutschland.
00:28:47: Auch in Frankreich und Großbritannien mit der deindustrialisierung der Kohl- und Stahlindustrie.
00:28:52: das war auch eine Art der Deindustrialisierung.
00:28:56: Und Deutschland nicht so weit vorangeschränkt, wie das vor allem die Königreich gemacht hat.
00:29:02: Aber das ist nochmal Diskussion für demnächst.
00:29:07: Wenn man sich jetzt also die Prognosen dieser unterschiedlichen Studien mal anguckt, also vor allem McKinsey und vergleicht mit der Realität dann sagt McKinsee dass sich Redis Patch Kosten, also die Kosten für Netzeingriffe um Erneuerbare im Norden Deutschlands abzurügeln und im Süden einen Steinkohle oder Gaskraftwerke einzuschalten, dass sich diese Kosten bis zu einem Jahr von einer Milliarde Euro auf rund vier Milliarden Euro pro Jahr erhöhen werden.
00:29:44: Das Netz Engpassmanagement im Jahr war drei Milliarden Euro.
00:29:47: Also das hat McKinsey ziemlich gut vorhergesagt und zwar im Jahr ist es jetzt fast zehn Jahre her, wenn wir so weitermachen.
00:29:56: wird uns das Netzengpassmanagement um die Ohren fliegen.
00:30:01: Das tut es!
00:30:05: McKinsey hat gesagt, der Haushalts-Sturmpreis, wir haben halt hohe Strompreise in Deutschland, das ist schon im Jahr zwanzig zweiundzwanzig natürlich wie auch da im Zuge der Energie und Gas Krise prognostiziert.
00:30:16: Wir sind immer noch bei diesen hohen Kosten.
00:30:21: Der Netzausbau kommt nicht voran, im Jahr ist es noch über ein Dreieinhalb Kilometer Netzausbau pro Jahr.
00:30:27: Das wird dann später auf knapp tausend Kilometer pro Jahr hochgesetzt.
00:30:32: Naja, in den Betrieb haben wir dreieinfünfzig Kilometer gebaut oder sind die Betriebe gegangen.
00:30:38: Das heißt also das Ausbautempo bei den Stromnetzen ist nie erreicht worden obwohl wir es geschafft haben.
00:30:45: aber wir genau wissen was passiert.
00:30:50: Man kann sich die Elektrofahrzeuge an McKinsey überschätzt, das ist langsamer gegangen.
00:30:55: Der Großhandelspreis der ist zu hoch angesetzt worden und wir sind im Moment ja das Mittelbeirat jetzt im Jahr zweieinzig bei neunzig Euro die Megawattstunde geworden.
00:31:05: er gewesen wenn McKinzie hat er das Doppelte angenommen.
00:31:08: Das macht dann natürlich wunderschön wenn ich den Preis den Großhandelpreis doppelt so hoch ansätze hat also nicht direkt Auswirkungen in diesen Modellen.
00:31:15: um die Prognosen zu machen heißt also Wenn man sich diese Zahlen mal anguckt, so einen ersten Strich drunter machen.
00:31:24: Redis Patch ist prognostiziert worden wir haben ein Problem mit dem Netz eingriffen.
00:31:31: das verteuert es und das müssen wir alle bezahlen über die netz entgelte.
00:31:36: Der netzausbau kommt nicht voran.
00:31:40: der ist ja geplant aber wir kommen einfach nicht hinterher.
00:31:43: Wir sind viel zu langsam.
00:31:45: Das ist ein großes problem.
00:31:48: Da müssen wir einfach darauf achten, dass wir dort in die Richtung gehen.
00:31:57: Was ist jetzt geplant bis zum Jahr zwanzig dreißig?
00:32:00: Das sind so die Prognosen aus den aktuellen Studien.
00:32:02: also folgen uns wieder da der Boston Consulting Group.
00:32:05: Da kann man das heute schon sagen, welcher Richtung geht es?
00:32:10: Zielfahrt bis zwanzichdreißig dass wir hundertfünfzehn Gigawatt Windenergie an Land haben und dreißzig gigawatte auf See.
00:32:18: der Land beim Land mit rund siebzig Gigawatt im Jahr.
00:32:23: Etwas dahinter, das können wir schaffen haben knapp zehn Gigawatte auf See.
00:32:27: Das wird noch sportlich ist aber auch erreichbar bei den Wärmepumpen.
00:32:31: sechs Millionen sind vorher gesagt von der Boston Consulting Group.
00:32:36: Wir haben jetzt in Selene im Jahr zu wenig, also die sechs Millionen werden wir bis Jahr zwanzig dreißig nicht schaffen.
00:32:42: und dann dass wir grüner Wasserstoffe so gerade angesprochen haben, dass wir dreiundvierzig Terrawattschumgrün Wasserstoff produzieren Na ja, also da sind wir bei Weitem nicht.
00:32:52: Wir haben nicht die Kapazitäten.
00:32:54: und das ist denke ich ganz wichtig.
00:32:57: dass da die Annahmen, die Prognosen vielleicht auch die Richtung in die diese Studien gegangen sind, nicht gepasst haben, dass es dort nicht in die richtige Richtung gegangen ist jetzt in den aktuellen Studien letztes Jahr und dieses Jahr rausgekommen sind, also wieder legte die Boston Consulting Hub die dritte Studie auf.
00:33:24: Diesmeistlich nicht mehr Klimafahrt sondern in Deutschland hat ein Energiekostproblem.
00:33:29: Wieder eine Studie von BDI, also einem Industrielobbyverband im März öffnliche dem Zuge der Regierungsumbildung, die wir dann ja hatten.
00:33:39: Und jetzt gibt es... Jetzt dreht sich.
00:33:49: Jetzt dreht sich so ein bisschen die Stimmung, dass die Kosten um sie in den Ohren fliegen.
00:33:56: Die spezifischen Stromkosten sollen steigen... Es wird einfach das was man heute auch an der Presse beobachtet, die Energiewende immer immer kritischer gesehen.
00:34:10: nach dem Motor ist halt verantwortlich für die hohen Strompreise und was ja teilweise stimmt teilweise aber auch einfach nicht Richtig ist.
00:34:20: Sind ein paar Kärtvennen, die dann auch erfolgt sind vor dieser einzelne Institution?
00:34:24: Also wenn man sich Boston Consulting mal anguckt... ...zwar Jahrzehnte dieses noch der Game Changer isst Wasserstoff.
00:34:33: Das ist eine riesige Wasserstoffwirtschaft und in der Studie zwanzig fünf zwanziger heißt es dann Wasserstoff wird absehbar teuer bleiben.
00:34:39: das ist auch die Akt der aktuelle Stand.
00:34:42: Wir werden diesen Wasserstoff nicht selber erstellen, wir müssen mal gucken wo der herkommt.
00:34:45: Aber im Moment ist nichts zu sehen weil das Hochlaufen der Wasserstoff Produktionskapazitäten und auch die Anwendung einfach nicht in dem Maße steigt, den wir da am Ende hätten.
00:34:57: Also wir haben die Pipelines nicht wie haben die Elektrolyseure nicht.
00:35:02: Das ist nicht zu erwarten!
00:35:06: Dann das zweite Netzausbau.
00:35:09: Und wer hat schon darüber gesprochen?
00:35:10: Der kommt halt nicht hinterher.
00:35:13: Einzwanzierbostenkonsultin noch gesagt, dass man den emozioniertesten Netzentwicklungsplan auch noch mal fünf Jahre vorziehen sollte.
00:35:19: Von zweizehntausendfünfunddreißig auf zweitausend dreißig.
00:35:25: und jetzt heißt es wir sollten uns zurücknehmen.
00:35:29: das bringt halt zwundert Milliarden Euro.
00:35:30: wenn wir da langsamer vorgehen ist natürlich schonmal ein entscheidender Punkt die Stromnachfrage, aber das schon übersprochen.
00:35:41: die Frage ist wie der Strombedarf werden in den nächsten Jahren?
00:35:44: was wo geht die Reise hin?
00:35:46: Was brauchen wir?
00:35:47: Wir müssen alles elektrifizieren.
00:35:49: Wir sehen es in anderen Ländern.
00:35:50: China treibt das ganz massiv voran.
00:36:09: heißt es in der Studie gut minus fünfzehn Prozent gegenüber der politischen Planung, also das ging erst rauf und dann wieder runter.
00:36:18: Und der Clou die Besonderheit ist so ein bisschen dass es im Jahr zweitundfünfzwanzig die politische Planung beim Wasserstoff als zu optimistisch ist wenn dessen in den Vorgängerstudien der Wasserstoff hoch gelobt worden ist.
00:36:33: Das heißt auch da drehen sich innerhalb von wenigen Jahren die Aussagen der Studium wo man sagt Wieso passiert das eigentlich?
00:36:44: Wo geht da die Reise hin?
00:36:47: Dennoch muss man sagen, also die aktuellen Studien sind jetzt keine reinen Brennstudien.
00:36:50: Sondern sie fordern schon ausdrücklich klares politisches Bekenntnis zu Energiewende und nicht nur sagen ich will es sondern dass man es auch im Doing erkennt.
00:37:03: denn Auch das sagt Boston Consulting mit einem zitalien schlechtesten Fall über Steuert Deutschland in die eine Richtung, beschädigt eines der wichtigsten Wachstumsfelder der deutschen Industrie und trägt damit zur Gefahr einer zukünftigen Deindustrialisierung wahr.
00:37:16: Das haben wir wieder bei dem Thema Deindustrialsierung.
00:37:19: Deswegen wollen wir uns das Thema noch etwas genauer demnächst angucken.
00:37:25: Klar ist auch Boston Consultig gesagt dass neue Kernkraftwerke sich nicht rechnen, also die Diskussion, die da gerne mal geführt wird mit zu hohen Bösenstrompreisen.
00:37:38: Klar, es muss an die Systemkosten und Infrastrukturkosten mit reinrechnen.
00:37:42: Sturmgestellungskosten eine sagen nicht alles.
00:37:44: Man muss aber entsprechend aufpassen wie man argumentiert.
00:37:50: Aber Boston sagt oder Sconcelling sagt, Kernkraft ist eigentlich kein Thema.
00:37:57: Und dann die Anahme, an der eigentlich alles hängt.
00:38:01: einer der vorherigen Podcasts vorhin auch schon mal diskutiert.
00:38:06: Die deutsche Planung ist überdimensioniert, das was sowohl McKinsey aktuelle als auch die Boston Consulting Group letztes Jahr gesagt haben.
00:38:16: Die Frage ist wie sieht die Stromnachfrage aus?
00:38:20: Was ist der Strom den wir brauchen werden?
00:38:25: McKinsee sagt Im Jahr haben wir eine Brutostrom-Nachfrage.
00:38:33: Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass wir eine Nutzentwicklungsplanung zwischen der Nutz und der Netz sind am untersten Ende.
00:38:46: Der Ausbau der Photovoltaik ist viel langsamer vorangehen.
00:38:55: Das heißt, die Elektrifizierung, Wärmepumpen, Elektroautos, industrielle Elektrifzierung kommt nicht schnell genug voran.
00:39:02: Das ist tatsächlich das große Problem.
00:39:07: Dann fallen Trassen weg und brauchen weniger netze Anschlüsse.
00:39:11: Und damit kann ja auch entsprechende Ergebnisse passend machen, will ich mal sagen.
00:39:21: Die Frage ist Erzeuger oder Verbrauchsite?
00:39:24: entwickelt sich das System entsprechend.
00:39:28: Aber klar ist, und das sagt dann Boston Consulting auch Wir werden bis zu zwanzig dreißig keine fünfzehn Millionen Elektroautos haben.
00:39:35: Das ist unwahrscheinlich.
00:39:36: dass wir in Deutschland landen werden.
00:39:38: In sechs Millionen Wärmepumpen werden wir in den nächsten vier Jahren nicht insgesamt in Deutschland installiert haben.
00:39:43: Also dass wir dann sechs Millionen Wermerpumpen in den Haushalten haben Und die heimische Wasserschaftsproduktion ist kurz oder langfristig völlig unrealistisch.
00:39:55: Das heißt, wir haben einen Rückgang in den Planzahlen im Bereich Verkehr gebohrte Wasserstoff.
00:40:01: Die Industrie erwartet und man eigentlich noch eine höhere Strombelade.
00:40:05: Also das heißt, man merkt es ist einfach die Wissen auch nicht genau an.
00:40:11: welche Videos geht aus der Vergangenheit hat und gesehen manchmal passt es, manchmal passt's nicht aber es ist schon schwierig.
00:40:19: Heißt also wenn jetzt mal den Strich drunter machen Was sieht gut aus?
00:40:24: Wo kommen wir bei einer Energiepfonerin, was sagen jetzt diese großen Industrie- und Unternehmensnamen an Unternehmen?
00:40:32: Die Photovoltaik läuft.
00:40:33: Wir sind ein sehr, sehr hoher Zubau.
00:40:38: Wir brauchen für das Jahr zwanzig dreißig gute neunzehn Gigawatt-Zubau pro Jahr.
00:40:45: Wir waren jetzt im letzten Jahr bei knapp achtzehn gigawatt.
00:40:47: also da sind wir auf einem ziemlich guten Weg auch immer die Zahlen nicht ganz erreicht haben.
00:40:51: Das passt ganz gut!
00:40:53: Bei wind netter Zubau waren wir bei fünf gigawatt, das ist deutlich mehr als der drei Jahre Schnitt.
00:41:00: Aber wir brauchen knapp neun Gigawatt-Zubau für Windenergie und Show also an Land.
00:41:05: Aber Genehmigungsvolumen steigt,
00:41:08: d.h.,
00:41:09: die Welle bis dann seine Windanlage endlich mal ans Netz geht.
00:41:13: Die baut sich gerade auf.
00:41:14: Wir haben einiges an den Genehmigenvolumen.
00:41:18: Dauer sank um achtzehn, achtundzwanzig Prozent.
00:41:23: Einzig das sieht ganz gut.
00:41:28: was halt nicht funktioniert ist unsere Emissionen sinken nicht in Deutschland.
00:41:32: damit unser Ziel erreichen bis zwanzigdreißig wären ab sechs und zwanziger diesen Jahr pro Jahr sieben Prozent Emissionsreduktion pro Jahr notwendig.
00:41:42: da sind wir im Moment nicht.
00:41:44: Offshore kommt event auch nicht aus so quark Das ist wirtschaftlich und wenn uninteressant.
00:41:52: Und die Elektrolyse, also die Herstellung von Wasserstoff kommt auch überhaupt nicht voran.
00:42:00: Netzausbau entsprechend auch da nach dem Bestand im Jahr für das Jahr.
00:42:05: Wir haben erst tausend siebenhundert von rund fünfzehntausend Kilometern realisiert.
00:42:09: Also etwas mehr als zehn Prozent bedeutet also wenn man mal drei Tesen jetzt zum Schluss aufstellen.
00:42:20: Die Infrastrukturwarnung haben sich sehr robust entwiesen.
00:42:26: Man muss halt berücksichtigen, dass die Beratungshäuser die Nachfrage aus dem Jahr ist unterstetzt und eins uns überschätzt haben.
00:42:35: Das heißt da haben wir schon so eine Schwankung.
00:42:38: Und diese Nachfrage prognose also was ist denn jetzt eigentlich der Strom oder das der Energiebedarf?
00:42:43: Das ist so die Nahtstelle oder die Schlechtestelle dieser Modelle Und da hängt natürlich viele Empfehlungen dran.
00:42:50: Das ist eigentlich das kritische, dies habe ich wirklich nicht leicht vorzusehen.
00:42:55: Die große Frage ist passiert jetzt mit künstlicher Intelligenz in den Rechenzentren?
00:42:58: wird es zu einem Nachfrage boomen?
00:43:01: Man weiß es einfach nicht!
00:43:02: Das war im Jahr zwanzig und folgen im Jahr achtzehn.
00:43:04: überhaupt nicht abzusehnen was in dem Bereich passiert Global nicht und in Deutschland gut oder Europa geht sowieso nicht relativ Einfach also dass ist Ganz entscheidender Punkt.
00:43:24: Das Thema Bürokratieabbau wird ganz kurz erwähnt, habe ich jetzt hier in der großen Runde nicht erwähnend oder will ich das hier auch noch machen.
00:43:33: Ein weiterer Aspekt ist dann noch dass keine Studie also in den elf Jahren die wir an Studien vorliegen haben die vermiedenen Klimaschäden mal berechnet werden, oder was sind die Familienkosten?
00:43:53: während durchaus bilanziert.
00:43:57: Also stellt dann niedrige Energiekosten den höheren Investitionen gegen.
00:44:01: aber das was halt fehlt ist und was in der Rechnung nicht auftaucht sind Familien Klimaschäden Gesundheitsschäden oder Anpassungs-Schäden.
00:44:10: Wir haben jetzt diese Dürre mit Flüsse sind quasi leer gelaufen.
00:44:16: wir sehen ja etwas auf dem Rhein zum Beispiel passiert.
00:44:19: Das sind alles Klimafolgen.
00:44:20: Das A-Tal ist nicht prüxtig als Schadensereignis, also ein kleines singuläres aber sehr schweres Schadensereignis.
00:44:30: das heißt man muss mal gucken wenn ich das eine sage dass kostet so viel muss man eigentlich immer dagegen halten.
00:44:35: ja was würde es denn kosten?
00:44:36: wir wissen nicht tun?
00:44:38: Das ist halt ein ganz entscheidender Punkt.
00:44:42: Also pwc das vielleicht jetzt noch zum Abfluss hat so einen im März vierundzwanzig damals gesagt, also es lohnt sich eher jetzt und viel zu investieren.
00:44:55: Also auch entsprechende Billionen Euro in dem beschleunigen Klimaschutz zu stecken als in ein weiter so weil sich das langfristig auszahlt.
00:45:05: wenn wir heute investieren zahlen wir später weniger für die Brennstoffe.
00:45:10: Klar wir brauchen weniger Gas, weniger Kohle, weniger Öl.
00:45:13: Wir sehen ja was jetzt mit den Gaspreisen passiert ist auch bei den CO²-Kosten.
00:45:19: Das heißt, die Klimaneutralität kosten natürlich entsprechend weniger oder die Kosten dafür sinken.
00:45:28: und das ist glaube ich ein ganz wichtiger Schlusspunkt dass man das noch nicht herausarbeiten kann aber das liegt nicht so im Fokus.
00:45:34: dadurch dass wir auch diese Studien häufig industriell nachfinanziert sind haben ja immer eine politische Gebotschaft das darf man nicht vergessen.
00:45:43: Aber dennoch sind schon seit einigen Jahren in diesen Studien die Probleme adressiert worden, die wir ja auch hier in der Runde regelmäßig diskutieren.
00:45:56: Da müsste mehr Verlässlichkeit, mehr Planbarkeit, mehr Langfristigkeit rein.
00:46:01: Dann kommt das Ganze auch von selber ans Laufen davon auszugehen und da muss man sagen, das Schwierigste vorzuseigen ist die Zukunft.
00:46:14: Da muss man mal regelmäßig nachjustieren.
00:46:17: aber der Pfad, wo wir hinwollen.
00:46:19: Der große Pfad ist klar aber so ein bisschen der Weg dahin den sollte man ein bisschen freier halten.
00:46:25: das ist auch das was die Studien sagen und dass sie sich teilweise widersprechen.
00:46:30: Das liegt einfach dann an dem Modellachnamen.
00:46:32: Aber grundsätzlich ist klar der Weg ist gangbar.
00:46:37: Wir müssen halt Tempo mehr Tempo aufnehmen Und langfristig zahlt sich diese Energiewende Zahlt sich die Transformation in unserer Energieversorgung auf jeden Fall aus.
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