#216 Iran-Konflikt, leere Gasspeicher und Winter 2026/27: Was droht?
Shownotes
Deutschlands Gasspeicher sind derzeit historisch leer - ein Blick auf die Risiken für den Winter 2026/27. Der Iran-Konflikt hat die Sommerpreise für Erdgas so weit in die Höhe getrieben, dass das Einspeichern für Gasversorger wirtschaftlich ein Verlustgeschäft ist: Wer heute Gas kauft und im Winter verkauft, macht pro Megawattstunde rund 2 Euro Verlust. In der Folge ordnen wir ein, welche Szenarien von einem milden bis zu einem sehr kalten Winter realistisch sind, warum Bayern mit seinen leeren Porenspeichern und der Abhängigkeit vom österreichischen Großspeicher Haidach besonders exponiert ist, und was Deutschland vom französischen Erlösausgleich-Modell lernen könnte, das seit Jahren für volle Speicher sorgt.
Shownotes AGSI/GIE: https://agsi.gie.eu/data-visualisation/filling-levels/EU INES. Initiative Energiespeicherung: https://energien-speichern.de Bundesnetzagentur: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gaspreise/Gaspreise.html?nn=652300 Frankreich. CRE - Commission de régulation de l'énergie: https://www.cre.fr
Zum Podcast "KLIMA UND KOHLE"
Klima und Kohle ordnet die Transformation unseres Energie- und Wirtschaftssystems fachlich fundiert ein. Zwischen politischen Zielsetzungen, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und ökonomischen Rahmenbedingungen geraten zentrale Zusammenhänge im öffentlichen Diskurs häufig aus dem Blick. Dieser Podcast schafft Orientierung.
Prof. Dr. Henrik te Heesen analysiert die Energiewende aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive. Auf Basis von Physik, Ingenieurwissenschaften und Energiewirtschaft werden Entwicklungen datenbasiert, unabhängig und nachvollziehbar eingeordnet. Im Fokus stehen nicht kurzfristige Debatten, sondern langfristige Strukturen, Systeme und reale Entscheidungsräume.
Jede Episode widmet sich einem zentralen Aspekt der Transformation: Stromnetze und Versorgungssicherheit, erneuerbare Energien und Speicher, Elektromobilität und Wasserstoff, Industrieprozesse, Kostenstrukturen und energiepolitische Rahmenbedingungen. Technologische Ansätze werden ebenso geprüft wie ihre wirtschaftlichen und systemischen Konsequenzen.
Klima und Kohle richtet sich an alle, die Energie- und Klimathemen vertieft verstehen möchten und Wert auf eine sachliche, faktenbasierte Darstellung legen. Der Podcast verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verständlicher Aufbereitung und richtet den Blick konsequent auf Machbarkeit, Wechselwirkungen und Pragmatismus.
Ein Podcast zur sachlichen Einordnung eines komplexen Transformationsprozesses. Neue Folgen jeden Donnerstag um 21 Uhr auf EVOSONIC RADIO und ab 22 Uhr auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
-- Prof. Dr. Henrik te Heesen Umwelt-Campus Birkenfeld, Hochschule Trier Webseite: https://www.umwelt-campus.de/hteheesen Instagram: @hteheesen YouTube: @ProfDrHenrikteHeesen TikTok: @hteheesen
Music by ZakharValaha from Pixabay
Transkript anzeigen
00:00:00: Tag zusammen zu einer neuen Ausgabe von Klima und Kohle.
00:00:05: Obwohl im Moment das Wetter ja doch eher sommerlich ist wie hohe Temperaturen haben, müssen wir uns mal die Frage stellen... Wie sieht es eigentlich mit dem nächsten Winter aus in Bezug auf die Erdgasversorgung?
00:00:20: Jetzt kann man sagen gerade im Hochsommer angekommen.
00:00:25: warum über den kalten Winter nachdenken?
00:00:28: aber wenn man sich die Gasfüllstände anguckt der deutschen Garspeicher könnte man ja zumindest mal die ersten Sorgen falten bekommen.
00:00:41: und das will ich mir in heutigen Folge, obwohl wir mitten im Sommer sind, mal anzugucken.
00:00:45: Wenn wir uns im Frühjahr die Situation angeschaut zur möglichen und nicht eingetretenen Gasmangelage, so dass die Prognosen, die wir hier diskutiert haben alle ziemlich gut gepasst weil der Restwinter dann im Februar-März doch sehr mild war.
00:01:05: Aber die Frage, die man tatsächlich stellen sollte, stellen muss ist droht uns vielleicht im nächsten Winter eine Gasmangellage?
00:01:13: und die Frage ist gar nicht so abwegig denn im Moment sind die deutschen Garspeicher ziemlich leer.
00:01:21: also wir sind nahe des historischen Minimums, das historische Minimum war Die Probleme hatten mit der Gasversorgung aus Russland und da sind wir momentan auch sehr nah dran.
00:01:36: Wir müssen eigentlich zügig jetzt anfangen, Gas einzuspeichern.
00:01:40: Das passiert im Moment nicht!
00:01:42: Das gucken wir uns mal in dieser Folge an was die Hintergründe sind, was die Straße vor Homustermit zu tun hat und ob wir uns Sorgen machen müssen obwohl es gerade sehr heiß ist ob wir im Winter vielleicht im Kalten sitzen.
00:02:03: Gucken wir zuerst auf die Zahlen, machen wir ja gerne hier in der Runde.
00:02:07: Die Füllstände der deutschen Grasspeicheroment sind sehr niedrig, also sieben oder zwanzig Daten.
00:02:16: wie immer verlinkt in den Show Notes.
00:02:18: von der GEI, also die Aggregated Gas Storage Inventory bekommt man Tages genau die Daten aller Garspeicher in Europa und muss sich da angucken, wo wir stehen.
00:02:30: Wir waren im Februar schon auf einem sehr niedrigen Füllstand.
00:02:35: Wir haben so die zwanzig Prozentfüllstand gerade noch erreicht.
00:02:43: Wir sind aber gut durch den Winter gekommen.
00:02:46: Das war in der Vergangenheit eine schlechte Phase.
00:02:53: Dennoch müssen wir jetzt, und das passiert dann normalerweise beginnend nach der Heizperiode im Mai im Juni, dass die Gasspeicher gefüllt werden.
00:03:06: Und wir beobachten im Moment ja, es passiert aber sehr langsam.
00:03:12: Die Hintergründe, kann man sich denken, liegt natürlich primär am Konflikt im persischen Golf zwischen den USA, Israel und den Angriffen auf den Iran.
00:03:24: Und dann die entsprechenden Gegenreaktionen des Irans dann auf die Golfstaaten, dass die Gaspreise an den kurzfristigen Märkten, wo man einen Herzgas kaufen kann relativ hoch waren.
00:03:39: Das haben wir oft der Anseite gemerkt und jeder hat es spürt an den Tankstellen weil da noch der Benzin- und Dieselpreis nach oben geschossen ist und die Bundesregierung dort entsprechend eine Maßnahme mit dem Tankrabatt umgesetzt hat, die dazu geführt haben dass sich der Benzinpreis wieder etwas abgesenkt hat.
00:03:57: Aber bei den Garspeichern passiert im Moment relativ wenig.
00:04:03: wir haben jetzt gerade eben einen Füllstand das ist so bei knapp unter vierzig Prozent und Ziel ist es Das sind die Vorgaben der Bundesregierung bis zum ersten November mindestens ein Füllstand von durchschnittlich über alle Garspeicher von ungefähr siebzig Prozent zu erreichen.
00:04:24: Im letzten Jahr hatten wir das so gerade erreicht, da waren wir bei fünfundsechzig, sechsen-sebzig prozent bevor dann Mitte Ende Oktober die Heizperiode angefangen hat, d.h.
00:04:35: wenn man diese Wellenbewegung der Garsspeicher... Also da war es ja, man hat das mitbekommen in der Presse und verschiedenen Medien, da ging ja dann irgendwann im Februar die Panik plötzlich los.
00:04:49: Naja jetzt sind wir in der Phase wie es ist typischerweise im Sommer.
00:04:53: Im Sommer sind die Gaspreise in der Regel niedrig und die Unternehmen, die Gasversorger speichern dann in den Sommermonaten das Erdgas ein damit sie's dann im Winter an die Endverbraucher, also in Industrie oder an die Privatkunden verkaufen können.
00:05:12: Das passiert jetzt im Moment gerade nicht so richtig.
00:05:17: Also wir sind, wie gesagt, im Moment knapp unter vierzig Prozent.
00:05:20: das ist sehr nah dem historischen Minimum was wir haben.
00:05:26: dass kann einem schon ein paar Sorgen falten bereiten.
00:05:33: Wir müssten halt viel schneller einspeichern.
00:05:37: Ja warum passiert es?
00:05:40: Im Moment scheint ja der Iran-Konflikt gelöst zu sein.
00:05:45: Das bedeutet also, die Hoffnung besteht dass jetzt die Straße von Hormuz wieder verhältnismäßig sicher befahren werden kann.
00:05:54: im Moment muss es geprüft werden gibt's dort Minen die dort gelegt worden sind die dann Schiffe beschädigen könnten?
00:06:02: da beteiligt sich auch die Bundesregierung mit der Bundeswehr vor Ort um dort Fahrwege frei zu machen, damit die Schiffe entsprechend fahren können.
00:06:15: Das Verhalten was wir beobachten ist relativ normales Marktverhalten.
00:06:23: Warum?
00:06:24: Wie gesagt der Stroh hat ja schon etwas ausgeschaut.
00:06:27: Der Gaspreis ist hoch im Moment und der Gasprei perspektivisch.
00:06:33: Da gibt es verschiedene Märkte, wir kennen das von den Strommerkten.
00:06:36: Gibt da diese Kurzfrist-Märkte wo ich dann heute Gas kaufen kann?
00:06:39: Ich kann auch schon heute Gas für einem halben Jahr oder in zwei Jahren kaufen.
00:06:43: Diese sogenannten Terminmärkte, nach dem Strom gibt's ja ähnliche Märkte.
00:06:48: Im Moment ist es so dass der Strompreis... Der Gaspreis!
00:06:54: Dass der Gaspreise heute höher ist als in einem halb Jahr.
00:06:58: Was bedeutet das für die Gasversorger?
00:07:03: Ich kaufe ja heute kein Produkt teuer ein, was ich dann in einem halben Jahr für einen Niedrinkpreis verkaufen müsste.
00:07:11: Vor allem weil da noch meistens langjährige Lieferverträge vorliegen.
00:07:15: Das heißt, da kann man nicht sagen, gut, dann kostet der Preis einfach höher.
00:07:20: Gucken wir mal im Detail an, was das tatsächlich bedeutet?
00:07:26: Die Frage die wir vielleicht vorher mal klären wollen ist diese Lage jetzt wirklich problematisch aus einer technischen Sicht.
00:07:35: Sie ist physikalisch beherrschbar, also wir haben keine Entwarnung und es gibt auch keinen Grund zur Panik denn es ist problemlos machbar diese Garspeicher-Füllstände auf die notwendigen Füllständen bis zum Beginn des Winters aufzufüllen.
00:08:00: Wir haben halt viele Importe primär aus Norwegen, da bezieht Deutschland ja so knapp die Hälfte der Erdgas-Importe kommen aus Norwigen.
00:08:09: Wir beziehen Erdgass aus den Niedernen aus Belgien und wir haben Flüssiggras aus den Vereinigten Staaten.
00:08:16: Das meiste Flüssiggas was wir in Deutschland oder in Europaportieren kommt aus den feinlichen Staaten.
00:08:23: Dazu kommt auch noch dass der Gasverbrauch in Deutschland strukturell gesunken ist.
00:08:28: also Im letzten Jahr waren so knapp rund dreizehn Prozent unter dem Mittelwert des Gasverbrauchs von Zeitung im Jahr zwei tausend achtzehnt bis einundzwanzig.
00:08:41: Was verschiedene Gründe sicherlich dann eher mildere Winter, die wirtschaftliche Gesamtlage Deutschlands macht natürlich dort auch spielt da eine Rolle und das sollte man nicht verkennen.
00:08:53: wenn es der Wirtschaft nicht gut geht sinkt zwangsläufig auch den Energieverbrauch.
00:08:58: Die Versorgungslage ist stabil.
00:09:03: Es droht keine Mangel, dass die Wahrscheinlichkeit in der Mangellage bekämen.
00:09:08: Das droht eher nicht.
00:09:14: Dennoch müssen wir sagen es besteht ja ein Grund zur Sorge Denn wir haben einen sehr niedrigen Startpunkt gehabt.
00:09:21: Wir waren jetzt im Winter auf dem niedrigsten Füllstand bei knapp.
00:09:29: Das ist immer noch händelbar, aber das ist schon kritisch.
00:09:35: Wir kommen aus einem sehr tiefen Tal und müssen entsprechend natürlich viel Gras einspeichern.
00:09:41: Und wenn wir es langsam befüllen oder zu langsamer befülle haben wir nicht genug Puffer für einen kalten oder einen langen Winter.
00:09:47: Wir gucken uns vielleicht mal ein paar Prognosen an die es da gibt.
00:09:52: Das INES-Initiative für Energieespeicherung geben Sie jetzt auch angeguckt mit einem Kalt-Szenario, die sagen wenn wir so weitermachen, wie wir es im Moment machen.
00:10:03: Also langsame Befüllung und dann der steile Abstieg in den Wintermonaten weil der Winter sehr kalt wird Dann würden wir die Speicher leer laufen.
00:10:14: Warum?
00:10:15: Was ist das Grundproblem?
00:10:16: Woran müssen wir denken?
00:10:20: Wir haben halt... Wir kriegen natürlich kontinuierlich Gas geliefert, also aus Norwegen, Niederland etc.
00:10:29: Allerdings ist es so dass in den Wintermonaten der Verbrauch, den wir haben die Zulieferung deutlich übersteigt und zwar geht das da wirklich um Terrorwattstunden.
00:10:41: Wir können theoretisch so roundabout pro Tag im bereich von terawatt stunden pro tag ein speisen das ist kein problem.
00:10:58: die maximale die injection capacity also was können wir maximal werden?
00:11:05: sogar vier coma drei terawatstunden am tag so viel kriegen wir dann tatsächlich nicht wenn es in deutschland kalt ist es in mittel europa kalt und es ist auch meistens in ganz europa kalte.
00:11:16: das heißt der bedarf natürlich hoch.
00:11:18: im moment speichern wir halbe bis eine ganze terawatt stunde ein.
00:11:23: das reicht aber nicht.
00:11:25: wir kommen aus noch niedrigem niveau.
00:11:27: im mai waren es was deutlich unter einer halben terawatte stunden die wir pro tag eingespeichert haben und wir kommen halt auch aus dem niveau also hatten dass sie im april und selbst in maytage wo wir mehr rausgezogen haben aus den speichern als wir reingeführt haben das heißt relativ lange auf einem konstanten level gearbeitet.
00:11:47: das lag natürlich insbesondere an dem iran konflikt.
00:11:51: In den Wintermonaten ist es so, dass wir dann in ein Netto-Export rutschen.
00:12:01: Das heißt also wir speisen zwar noch oder wir können noch einspeichern das ist aber nicht viel aber wir ziehen halt relativ viele raus.
00:12:09: und abhängig von der von den Außentemperaturen davon hängt es maßgeblich ab sind war weil bis zu drei Terrawadstummen Das heißt, wir müssen also um Deutschland mit Gas zu versorgen.
00:12:21: Einmal die Industrie.
00:12:22: Die hat aber Sommer wie Winter ein verhältnismäßig konstanten Bedarf.
00:12:28: der Lichtteil, wie gesagt so bei einem eins, fünf Terawattstunden und dann kommt der Wärmerbedarf dazu für die Privatraushalte fürs Gewerbe für die Industie.
00:12:37: das macht Summersumar rum wenn es draußen warm ist oder ist im Winter noch angenehm mildes.
00:12:44: Sondern so bei ein bis fünf Terawattstunden, die wir rausziehen.
00:12:48: Es kann aber mal raufgehen bis drei über dreieinhalb Terawatts Stunden.
00:12:53: und um diesen Bedarf zu decken wie machen wir das?
00:12:56: Das holen wir aus den Speichern.
00:12:57: Das ist ja die Idee dieser saisonalen Speicher.
00:13:00: Die Diskussion, wie sagt Kenmer er, aus dem Stromsektor.
00:13:07: Und jetzt ist natürlich die Frage Klar, wir können heute nicht prognostizieren wie der Winter wird.
00:13:12: Wir denken gerade an den Winter aber man kann sich trotzdem mal die Szenarien aufmachen auf Basis von historischen Daten.
00:13:19: Wo geht die Reise hin?
00:13:23: Was könnte passieren?
00:13:27: Ist die Lage wirklich problematisch?
00:13:29: Das INES-Kalz-Szenario sagt mit Wetterdaten von Jahrzehnten.
00:13:35: Wir haben im Zeitraum Januar bis März, eine Unterdeckung von rund zwei TWh Stunden.
00:13:41: D. h., wir haben an einzelnen Tagen den Verbrauch nicht decken können.
00:13:47: Ich habe selber mal ein Modell, das ich in Anfang des Jahres gebaut hatte, noch einmal fortgeführt und die historischen Stände wieder eingepflegt und geguckt, wenn wir einen milder Winter haben.
00:14:00: Dann ist alles gut.
00:14:01: Also dann kann man davon ausgehen, wie erreichen jetzt bis zum ersten November als Stichtag für den Speicherwühlstand von Roundabout sagen wir mal achtzig Prozent.
00:14:12: So vielmal da, oder so, dass die Pognosen, die der Algorithmus bei mir ausgespuckt hat und wir rutschen dann runter auf irgendwas zwischen dreißig und vierzig Prozent, so sagen wir einmal, fünfdreißig Prozent Speichervühlstads.
00:14:27: Bei einem milden Winter Wäre alles gut.
00:14:31: Hätten wir einen kalten Winter, das war der Winter sieb, es sind zwei tausend siebzehn, zweitausend achtzehn.
00:14:39: Der war deutlich kälter.
00:14:41: Dann würde A also gucken wie weit füll ich die Speicher aufgefüllt?
00:14:47: schaffen wir unsere seventy Prozent?
00:14:49: davon ist auszugehen, dass man im letzten Jahr auch geschafft schaffe jetzt über fünf Seventy Prozent aber dann würden wir auf ein Füllstand rauslaufen bis Ende der Heizperiode, dass wir bei unter zwanzig Prozent wären.
00:15:03: Da wird immer noch nichts passieren.
00:15:05: Wir hatten keine sogenannte Gasmangellage.
00:15:07: Diese Gasmangellage besagt ja das wie in dem Fall einzelne Verbraucheinheiten nicht mehr versorgen würden.
00:15:17: Das wäre zuerst die Industrie, die dann nicht mit Erdgas versorgt werden würde.
00:15:21: für industrielle Prozesse oberste Priorität natürlich die kritische Infrastruktur, Krankenhäuser etc.
00:15:26: und natürlich dann die Wärmeversorgung der Haushalte.
00:15:29: Das wird zu Hause nicht kalt.
00:15:31: das vielleicht nur so als kleine wichtige Zwischeninformation.
00:15:33: Nein in Zuhause geht die Heizung nicht aus aber dennoch wir würden also bei einem kalten Winter da würde es dann schon kritisch werden.
00:15:44: Und wenn wir jetzt in einen sehr kalten winter kämen das kann man sie moment nicht so richtig vorstellen will sich auch gar nicht so wirklich vorstellen Wenn wir sagen, wir sind nochmal dort.
00:15:53: Ich urte dem kalten Winter von zehntausendzehn achtzehn dann droht eine Gasmangelage.
00:16:00: Dann rutschen wir auf einen Füllstand der mathematisch bei null Prozent wäre.
00:16:06: da und da können wir auch nicht mal ebenso schnell gegensteuern.
00:16:10: Das heißt, wir haben so ein bisschen eine Wette und das war der nächste Punkt wetten die Konzerne auf einem milden Winter.
00:16:21: Das ist das Geschäftsmodell von den Gasversorgern im Sommer billig einkaufen, im Winter teuer verkaufen.
00:16:28: Jetzt hat aber der Iran-Krieg dazu geführt dass die Preise im Sommer deutlich hochgegangen sind.
00:16:35: Wir haben beobachtet von Tagen hat sich der Preis fast verdoppelt.
00:16:42: Hat sich jetzt wieder ein bisschen normalisiert und wird sich jetzt so ist natürlich die Hoffnung der Wunsch auch noch weiter stabilisieren, aber Wissen tut man es natürlich nicht.
00:16:57: Vor allen Dingen dadurch dass wir jetzt von einem sehr niedrigen Speicherniveau kommen, bekämen nochmal ein Problem wenn in den nächsten Wochen oder Monaten nochmal ein bestehender oder auch ein neuer globaler Konflikt auftritt der die globalen Lieferketten stört Und im schlimmsten Fall hat die globalen Energie-Lieferketten.
00:17:22: Denn die Straße von Hormuz, ich habe gerade gesagt das Flüssiggas, das wir in Deutschland und Europa haben kommt primär aus den Vereinigten Staaten.
00:17:28: Da muss man sagen ja was interessiert uns denn in Europa dann die Straße vor Hormus?
00:17:31: Ja durch die Straße vom Hormuse fahren die großen Transportcheffe mit dem Flüssiggas und natürlich auch mit dem Erdöl hauptsächlich in Richtung Asien also China Japan Südkorea etc.. Wenn diese Verbindung jetzt nach China und Japan gestört ist müssen die Länder, weil sie Rohstoffarm sind bzw.
00:17:55: hohen Bedarf haben.
00:17:55: Also Japan hat quasi gar keine eigenen fossilen Ressourcen mehr Südkorea ähnlich.
00:18:00: Die müssen ihre fossilen Energieträger Kohleöl und Gas zu fast ein hundert Prozent importieren.
00:18:09: Und dann kaufen wir auf dem Weltmarkt insbesondere in den Vereinigten Staaten Die reiben sich die Hände mal sagen Nachfrager, Wunderbarke und Preis bis in den Höhen machen wir noch Cash.
00:18:21: Das führt aber dann dazu dass natürlich das Flüssigas aus den USA nicht nach Europa geht sondern nach Asien geht und das betrifft uns da auf diesem Wege indirekt.
00:18:33: Diese Konzerne wetten schon darauf dass sich jetzt die Preise wieder verbessern.
00:18:43: im Moment ist es so... dass dieser sogenannte Spread, also der Unterschied zwischen Sommerpreis und Winterpreis ist invertiert oder negativ.
00:18:52: Also ungefähr so zwei Euro pro Megawatt-Schutz.
00:18:55: Das heißt wenn ein Gasversorger jetzt Gas kauft und im Winter verkauft eine Megawattsstunde gespeicherte Energie in dem Erdgas macht er zwei Euro Verlust.
00:19:07: Das heisst es ist wirtschaftlich für einen Gasspeicherbetreiber nicht sinnvoll einzuspeichern weil er mit dem Einspeichert ein Verlust macht.
00:19:18: Das kann ja jeder nachvollziehen, warum soll ich jetzt teuer einkaufen wenn ich später mit Verluster verkaufen kann?
00:19:24: Das machen die nicht!
00:19:28: So jetzt ist die Hoffnung, dass natürlich das Ende des Iran-Konflikts dazu führt sich die Preise normalisieren.
00:19:38: Wir können diese Wette gewinnen, einfach milder Wind habe ich gerade schon gesagt.
00:19:44: Das könnte passen, wenn wir es schaffen so gerade mal die Mindestfüllstand zu erreichen.
00:19:53: Das kann funktionieren.
00:19:55: Im Moment gibt es aber noch keine Anreize, wenn man sieht bei Auktionen es gibt im Moment keinen der dazuschlägt also ein Füllstand über siebzig Prozent macht.
00:20:06: er ist ja von der Bundesregierung vorgegeben als mindestwert.
00:20:10: da müssen wir jetzt dann mal so langsam aber sicher aus dem Quark kommen muss man etwas polemisch darzustellen?
00:20:20: Das ist immer so das Referenzkrisenjahr, weil das der niedrigste Stand war im Zeitraum seit.
00:20:27: Und da sind wir auch durch den Winter gekommen und da ist natürlich zu sagen, dass damals diese Flüssigasterminals nicht die uns jetzt zur Verfügung stehen, die damals die ehemalige Ampelbundesregierung auf den Weg gebracht hat.
00:20:42: Das heißt also diese Kapazitäten zur zusätzlichen Befüllung unserer Gasversorgung hatten wir nicht.
00:20:49: Aber im Moment ist das Hochlaufen der Speicher zu langsam, das wird echt sehr knapp.
00:21:00: von daher man muss schon den Markt die Markpreise beobachten.
00:21:08: Frage natürlich wie wahrscheinlich ist es dass es die Gaspreise im Winter niedriger sind als jetzt?
00:21:17: Das ist wahrscheinlich, also die Terminmärkte sagen das sieht ganz gut aus und auch in langfristige Prognose dort darauf hin dass der Gaspreis sich weiter verringern wird.
00:21:28: Dass nicht einfach daran, dass wir global den Ausbau von Flüssig-Gas Kapazitäten sehen.
00:21:35: Das heißt also nur die Förderung, die Herstellung oder die Bereitstellung von Flüßiggas und dann entsprechend dann der Transport mit großen Flüssiggas tanken kann.
00:21:45: Jetzt ist durch diesen Iran-Konflikt, insbesondere in Qatar einiges an Flüssigas Terminal Kapazität zerstört worden.
00:21:54: Das führt natürlich dann dazu dass auch von dort weniger Flüssiggas wieder auf die globalen Schiffsrouten gesetzt werden kann muss man mal beobachten.
00:22:04: und wie ich ja gerade sagte große Gefahr ist, wenn jetzt in den nächsten Wochen oder Monaten nochmal ein irgendwie auch immer gearteter globaler Konflikt ausbricht.
00:22:12: Also ob das dann doch noch einmal der Iran ist weiß man nicht, die ist ja erstmal eine wackelige Einigung, die dort zwischen den Vereinigten Staaten im Iran geschaffen worden ist.
00:22:23: Das kann gut gehen, das kann auch schiefgehen.
00:22:26: Man weiß auch nicht droht vielleicht irgendwas im südchinesischen Meer, die Konflikt zwischen der Volksholik China und Taiwan.
00:22:35: Da ist droht jetzt gerade nicht das da irgendwelche Konflikte entstehen?
00:22:39: aber man weiß es nicht.
00:22:40: Die Spannungen sind hoch oder bricht an ganz anderer Stelle nochmal irgend ein.
00:22:44: wie rüber geratet dar konflikt aus?
00:22:47: Die Politik von der einen oder anderen groß macht ist ja sehr irratisch im Moment.
00:22:51: Dann hätten wir ein Problem, weil unsere Speicherfüllstände dann natürlich nicht ausreichen.
00:22:55: Wenn es wieder zu einer Unterbrechung der Gasversorgung käme von Flüssigas die Spreise wieder steigen, dann kriegen wir in Deutschland ein Problem.
00:23:05: Eine weitere Beobachtung ist auch noch Wir haben ja nun mal eine sehr große Speicherkapazität in Deutschland.
00:23:15: Die ist für europäische Welten das.
00:23:19: wir sind ja zentraler Nutzer von, oder Bereitsteller von Gas.
00:23:26: Wir sind Transitlern vom Gas und das ist schon so richtig voll in unserem Speichermarket gesehen vor allen Dingen wenn man sich die Einzelspeicher merkt.
00:23:42: Die hat entsprechende Daten für jeden einzelnen Speicher in Europa.
00:23:48: Wer da sich reinklickt, kann genau sehen wo wir stehen.
00:23:52: Und die Speicher insbesondere in Bayern sind sogenannte Porenspeicher.
00:23:58: Da noch mal zur Erinnerung was ist ein Porenspreicher?
00:24:00: Das sind ehemalige Erdgasfelder, die wir das Erdgass rausgefördert haben.
00:24:08: pressen wir unter hohem Druck das Erdgas wieder in die tiefen, porösen Gesteinsschichten und können es dann wieder rausholen.
00:24:15: Im Norddeutschland haben wir hauptsächlich Kavernspeicher sind so alte Salzstöcke da kann man relativ gut und schnell das Gas ein- und ausspeichern.
00:24:24: das sind schnellere Speicher.
00:24:26: Die Speicher in Bayern das sind sehr träge Speicher Das sind wirklich diese saisonalen Speicher.
00:24:36: Schmitthausen ist praktisch leer, Wolfersberg hat einen Füllstand von rund fünf Prozent.
00:24:45: Es gibt auch noch aktuell Diskussionen einzelner Gasspeicherbetreiber in Bayern diese Speicher komplett stillzulegen.
00:24:53: wie würde man das machen?
00:24:54: bei diesen Porenspeichern haben wir ja damals diskutiert.
00:24:57: gibt es einmal dieses Arbeitsgas, das ist was rein und raus kann.
00:25:00: Und was immer noch mit drin ist, so genanntes Kissengas.
00:25:03: Das Kissen-Gas braucht man in diesen Porrenspeichern damit dort die Porrstruktur erhalten bleibt, damit kein Grundwasser eindringt in die Poren.
00:25:12: denn sobald Grundwasser eindringt, dass heißt also das Gas sorgt für den Gegendruck, dass das Wasser nicht eindreckt wenn das Grundwasser Eindringen würde wäre dieser Porrenspeicher unwiederbringlich zerstört.
00:25:25: Überlegungen einzelne Speicher in Bayern stillzulegen, weil sie einfach nicht hinreichend rentabel sind.
00:25:34: So, Bayern hat diese Pornspeicher.
00:25:36: die sind halt träge.
00:25:37: da können wir nicht mal eben schnell viel Gas reinschieben.
00:25:40: Wir können auch nichts schnelles rausholen.
00:25:41: das sind wirklich so die Grundlast.
00:25:44: Das ist der Grundlast.
00:25:47: Weitere Herausforderung ist wir haben halt im Norddeutschland unsere Speicher, wir haben in Süddeutscher die Speicher und In Süddeutschland ist aber der primäre Industriestandort oder die Industriestandorte Deutschland.
00:26:01: Das heißt, wenn dort Methanbedarf herrscht... ...die Bayerische Speicher leer sind müssen wir aus Norddeutschen den das Gas nach Süden bringen.
00:26:09: Das geht aber nicht so einfach!
00:26:11: Wir haben eine bestimmte maximale Transportkapazität wie viel Gas wir aus dem Norden Deutschlands in den Süden pumpen oder bringen können Also die Großspeicher in Niedersachsen oder Westfalen.
00:26:27: Klar, die versorgen erstmal die Regionen und sie können auch Bayern versorgnet aber nicht mit unendlicher Menge, die wir pro Tag da durchschieben können.
00:26:34: diesen Gasrohr sind entsprechend natürlich limitiert.
00:26:40: Wir haben eine hohe Gasabhängigkeit der Industrie insbesondere Süddeutschland in Bayern.
00:26:45: Vierzeprozentig Haushalte heizen mit Gas und die Industrie hat ungefähr seventy-seitig Prozent des bayerischen Gasbedarfes.
00:26:52: Wir haben also die doppelte Abhängigkeit.
00:26:53: Auf der einen Seite, Speicher in Bayern sind leer das heißt eine Eigenversorgung ist im Moment nicht möglich und damit natürlich kritisch.
00:27:02: wir haben eine Abhängkeit Süddeutschlands vor den Importen über das Verbundgasnetz und Der süden Deutschlands hängt eine Verbindung in die Nachbarländer insbesondere noch Österreich.
00:27:15: Es gibt den österreichischen Großspeicher Heidach.
00:27:19: Das ist der zweitgrößte speicher in Mitteleuropa, der vor allen Dingen Bayern versorgt.
00:27:27: Nein jetzt hat aber Österreich gesagt, weil auch die noch nicht gucken müssen wie kommen wir an eine sichere Gasversorgung?
00:27:34: Die haben per Gesetz gesagt Heidach, der Großprecher Heidacht in Österreich ist eine kritische Infrastruktur und in dem Fall gilt Wenn es zu einer Gaskrise käme, erst mal die nationale Versorgungssicherheit vor einer europäischen Solidarität.
00:27:55: Würde das bedeuten?
00:27:56: Wenn wir eine Gasmangelage in Europa rutschen würden durch einen globalen Konflikt ... whatever würde Österreich sich erst einmal selbstersorgen kann man ein Stück weit nachvollziehen.
00:28:07: da hört dann der Europäische Gedanke leider auf.
00:28:09: Das ist einfach so Ja.
00:28:13: und dann ist natürlich die Folgefrage Wenn der Markt es offensichtlichumenten nicht schafft, die Speicher zu füllen muss dann nicht der Staat eingreifen.
00:28:24: Jetzt kann ich wieder Christian Kamloch zitieren.
00:28:25: Der Markt regelt alles.
00:28:26: im Moment ist der Markt... Ja kaputt ist er nicht, denn der Markt funktioniert!
00:28:30: Der Markt sagt Zu teuer mache ich nicht Aber so können wir nicht agieren.
00:28:37: Im Moment wird diskutiert brauchen wir in Deutschland auch eine strategische Gasreserve?
00:28:43: Wir sehen ja, wie abhängig Deutschland von fossilen Ressourcen immer noch ist.
00:28:47: Beim Öl hängen wir davon ab.
00:28:49: Es gibt aber eine Öl-Erdölbevorratung Dass wir in neunzig Tage Vorräte vorhalten in Deutschland Das gibt es beim Gas nicht!
00:28:57: Wir haben keinen strategischen Gasspeich oder keine strategische Gasreserve.
00:29:05: Das wird im Moment diskutiert.
00:29:09: Frage ist natürlich jetzt, wie viel Gas müsste man in so eine strategische Gasreserve einspeichern?
00:29:15: Das Bundeswirtschaftsministerium und der Ministerin Reiche sagt, so zehn Prozent der Kapazität das könnten wir machen.
00:29:21: Das wäre eine Möglichkeit.
00:29:24: Während Kosten die legen so in der Größe zwischen einer halben und Eins Komma fünf Milliarden Euro, die man dafür bräuchte.
00:29:31: Darauf kommen also gute Hundertfünfzig Millionen Euro pro Jahr an Betriebskosten.
00:29:35: Diese Reserve würden jetzt aber nicht für sechsundzwanzig wäre.
00:29:38: erst dann ab siebenzwanziger wäre diese Menge möglich.
00:29:43: Das INES sagt, da müsste man mal mindestens die dreifache Menge einspeichern damit auch wir dort einen neunzigtagigen Totalausfall der Norwegenlieferung.
00:29:56: kann aber passieren, dass uns Norwegen kein Gas liefert.
00:29:58: Aus welchen Gründen auch immer?
00:29:59: Das ist wirklich nicht geopolitisch sondern eigentlich die technischen Gründe das wir so ein Nordseitägigen ausfall von insbesondere den norwegischen.
00:30:07: Das macht ja rund die Hälfte der Gasversorgung aus in Deutschland.
00:30:11: Kostet im ersten Jahr zwischen zwei und war vielleicht sogar vier Milliarden Euro.
00:30:15: Die haben wir ja keine Diskussion über.
00:30:17: den Strahtsaushalt kennen wir ja.
00:30:22: Der BDEW, also der Bund der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft, quasi der Lobbyverband der Energiewirtschaft sagt ja wir müssten das staatlich finanziert machen.
00:30:31: So eine strategische Reserve den.
00:30:33: das Problem ist er sobald der Staat eingreift haben wir eine Marktverzerrung dann haben wir plötzlich ein Player mit in Anführungszeichen unendlich Geld.
00:30:40: denn das oberste gesellschaftliche Ziel muss natürlich sein Gasversorgung sich erstellen.
00:30:44: wenn ihr einen Kauf kauft ihr auch zu jedem Preis.
00:30:47: darauf kann man natürlich auch beten.
00:30:50: Da hilft der Blick nach Frankreich, weil die Franzosen einen Weg gefunden haben und die französischen Garspeicher sind so halb so groß wie die deutschen in Summe.
00:31:01: Die haben ein anderes Modell gewählt und gefunden was ziemlich gut funktioniert.
00:31:08: und zwar sagt die französische Regierung also wir es gibt so ein Optionsmodell das ist dann die Gasspeichermengen auktioniert werden, das heißt man kann aufbieten.
00:31:23: Im Moment haben wir in Deutschland das Problem, dass Risiko eines Verlustes ist zu hoch.
00:31:27: was die französische Regierung macht es gibt ein sogenanntes Erlös-Ausgleichmodell bedeutet, dass die françösische Regierung garantiert mal einen Mindestpreis, also wenn man mal guckt was muss man mindestens einnehmen oder verdienen an dem Gas?
00:31:50: der von so einem Staat garantiert einen Mindesterlös für die Betreiber und es gibt eine Mindestbefüllpflicht.
00:31:58: Aber der von dem Staat, die Regierung nimmt quasi das Risiko bei zu hohen Preisen irgendwie auf den Verlusten sitzen zu bleiben.
00:32:07: Umgekehrt sagt er vom Staat wenn ihr aber dann im Winter durch den Verkauf des Gases was wir euch abgesichert haben, indem wir das Risik abgesichert hatten plötzlich sehr viel Geld verdient, dann kassieren wir mit.
00:32:23: Also die Kosten werden umgelegt auf die Gasnetz entgelte.
00:32:26: auch das kann man ja vom Strom.
00:32:28: umgekehrt wenn jetzt die Gasversorger Gewinne machen Wir kennen es in Deutschland unter dem Begriff der Übergewinnsteuer Werden auch dort die Gewinnen zurückgeführt und Preise gesenkt.
00:32:41: Das heißt man sagt der Deal ist ein hohes Risiko gibt.
00:32:47: Das Risiko decken wir euch ab, aber wenn ihr Gewinn macht dann partizipieren wir dabei und senken die Preise für die Entkurren.
00:32:58: Und das funktioniert tatsächlich!
00:32:59: Und zwar seit Jahren.
00:33:01: beobachten wie in Frankreich dass die Gasfüllstände zu Beginn der Heizperiode bei rund, ja, von einem neunzig Prozent liegen.
00:33:10: Die Gasspeicher sind zu Beginnen der Heize periode voll.
00:33:14: Frankreich nennt was andere Heizstruktur als Deutschland.
00:33:16: Dann setzen viele auf Strom durch die Kernkraft, die natürlich bereit steht Aber dennoch also es gibt hinreichend große Mengen an Gasspeichern und auch Gasbedarf in Frankreich.
00:33:29: Auch da wie gesagt nochmal der Hinweis auf die Aggregated Gas Storage Inventory Der GIE.
00:33:35: Also Frankreich kriegt das hin Mit diesem Konzept.
00:33:39: dann können wir sagen ja wenn das doch da funktioniert Das ist doch super Lass uns das doch übertragen, denn in Frankreich gibt es quasi keine Diskussion einer vermeintlichen Gasmangelage.
00:33:54: Also man muss da so ein Mittelweg finden der Versuch einer staatlichen Unterstützung aber marktgerecht.
00:34:06: Das heißt, man kann das machen.
00:34:07: Man kann entweder dieses französische Modell machen oder man kann entsprechende strategische Reserven schaffen.
00:34:13: Die muss man dann erst mal teuer bezahlen und auch diese strategischen Reserfen wenn man diesen Weg wählen würde in Deutschland macht haben wir nicht.
00:34:20: Dann wäre die Konsequenz Dieses Gas wird wirklich erst dann angefasst und verteilt Wenn wir in einer gasmanuellen Lage sind.
00:34:30: das heißt es wird nicht einfach nur normal verkauft sondern dass ist wirklich eine absoluten Notfalle.
00:34:35: Was also zusammen, was bedeutet das jetzt konkret für den nächsten Winter?
00:34:39: In einem normalen mildem Winter kein Problem.
00:34:46: Alles safe!
00:34:47: Selbst wenn wir es mit dem Einspeichern des Gases nicht hinterher kommen, das kriegen wir hin.
00:34:54: Bei einem kalten Winter droht uns eine Unterdeckung.
00:34:58: Das wird aber primär erstmal zu preisspitzen für das heißt der Gas würde teuer nicht für den Endkunden, weil wir ja noch mal eine langfristige Verträge haben.
00:35:08: Erstmal für die Gasversorger.
00:35:10: Die würden aber natürlich perspektivisch diese höheren Einkaufspreise an die Entkunden weitergeben.
00:35:16: Das heißt worauf kommt es jetzt an?
00:35:17: Worauf müssen wir schauen?
00:35:18: das können wir heute noch nicht machen.
00:35:19: dann müssen wir ein paar Monate warten und trotzdem jetzt voran machen beim Einspeichern.
00:35:25: also was ist?
00:35:27: wie entwickelt sich das Wetter?
00:35:28: kalter, ein langer Winter wäre ein Hauptrisiko.
00:35:31: dann kriegen wir einen Problem.
00:35:32: Dann sitzen wir hier in unserer kleinen gemütlichen Podcastrunde im Dezember-Januar-Februar nochmal hier und diskutieren noch mal die Gasmangellage.
00:35:40: also Thema was ja irgendwie von außen auf mich eingekommen ist aber was ich wirklich spannend finde zu betrachten weil ich sonst eher in der Stromsekte unterwegs bin also wirklich spannend.
00:35:52: Zweiter Punkt, der wichtig ist.
00:35:54: Hält die Vereinbarung in der Straße von Hormuz Iran vereinigt?
00:36:00: Was macht Israel?
00:36:04: Was ist mit der Versorgung in Qatar?
00:36:07: Rass la Fahne ist dort die Raffinerie.
00:36:11: Das sind so siebzehn Prozent der Katarschen LNG Kapazität.
00:36:14: Wie schnell wird das repariert und Wie sieht der Befüllungsgrad der deutschen Gasspeicher im ersten November aus?
00:36:21: Was haben wir?
00:36:22: Es wäre aber ganz gut, wenn wir ein bisschen mehr hätten.
00:36:24: Denn wenn man nur knapp über dieser gesetzlichen Mindestgrenze von siebzig Prozent sind und der Staat dann wirklich eingreifen würde, wird Adelik das Gas verteuern und B würden wir in Richtung einer drohenden Gasunterversorgung kommen.
00:36:41: Was müssen also als Fazit festhalten ist besteht weiterhin kein Grund zur Panik.
00:36:48: Das heißt jetzt im Sommer, sie von dem Winter zu fürchten.
00:36:52: aus der Zeit sind wir eigentlich raus.
00:36:55: Aber wir fahren mit einem wesentlich kleineren Sicherheitspuffer in den nächsten Winter rein.
00:37:04: das heißt Wir hängen stark von einer von günstigen Witterungsbedingungen ab und wir hängen davon ab dass es in der Geopolitik nicht wieder Zuverwerfung kommt.
00:37:14: Das heißt die Bundesregion muss sehr genau beobachten, das tut sie ja auch.
00:37:17: Deswegen ist es nicht so, dass man sagt, wir gucken im Ende September noch mal auf die Zahlen, sondern das wird kundlich gemacht.
00:37:24: Die Bundesnetzagentur hat aus dem Blick.
00:37:29: Wichtig ist jetzt nicht... zentrales Polier mit den leeren Speichern, sondern wir haben ein gestörtes Markt-Signal oder eine regionale Schieflage in der Befüllung.
00:37:38: Dann ist die Bayerischen Speicher leer sind was ihr beides aber politisch und auch technisch lösen.
00:37:43: es ist genug Erdgas auf dem Weltmarkt vorhanden.
00:37:46: das ist gar kein Problem selbst wenn wir in Deutschland sagen jetzt müssen wir mal deutlich mehr einspeichern.
00:37:49: Das Gas Ist verfügbar.
00:37:53: das ist ganz wichtig.
00:37:54: von daher kann man selber die Frage stellen was findet man jetzt besser?
00:37:57: will man diese all inclusive Lösung dass der Staat diese strategische Reserve anschafft, vielleicht sogar endlich über mehr als für neunzig Tage.
00:38:05: Das wird teuer, das bezahlen wir am Ende natürlich wieder mit Steuergeld was an allen engen und enden fehlt.
00:38:11: oder schaffen wir einen attraktiven Markt?
00:38:14: Fragen wir uns nochmal bei unseren Freunden in Frankreich nach wie man das umsetzen kann.
00:38:18: Wir haben die Beispiele aus Europa dann lass uns das doch machen!
00:38:22: Das ist doch eigentlich ein ganz gutes Ziel und dann laufen wir auch kein Risiko.
00:38:27: aber Stand heute beobachten ja kritische Panische Reaktionen heute, das ist nicht notwendig.
Neuer Kommentar