#208 Flächenkonkurrenz Photovoltaik versus Landwirtschaft

Shownotes

Freiflächen-Photovoltaik ist die günstigste Form der Stromerzeugung, doch ihr Ausbau gerät zunehmend in Konflikt mit der Landwirtschaft. Kommunen kündigen Landwirten Pachtverträge, weil Projektierer ein Vielfaches der bisherigen Pacht bieten – und die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet ist, das beste Angebot anzunehmen. In dieser Folge ordne ich die Flächenkonkurrenz ein, analysiert die Rolle der geplanten EEG-Reform für kleine Dachanlagen und zeigt Lösungsansätze auf: von der Stärkung der Dach-Photovoltaik über Agri-PV bis zur regulatorischen Steuerung.

Zum Podcast "KLIMA UND KOHLE"

Klima und Kohle ordnet die Transformation unseres Energie- und Wirtschaftssystems fachlich fundiert ein. Zwischen politischen Zielsetzungen, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und ökonomischen Rahmenbedingungen geraten zentrale Zusammenhänge im öffentlichen Diskurs häufig aus dem Blick. Dieser Podcast schafft Orientierung.

Prof. Dr. Henrik te Heesen analysiert die Energiewende aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive. Auf Basis von Physik, Ingenieurwissenschaften und Energiewirtschaft werden Entwicklungen datenbasiert, unabhängig und nachvollziehbar eingeordnet. Im Fokus stehen nicht kurzfristige Debatten, sondern langfristige Strukturen, Systeme und reale Entscheidungsräume.

Jede Episode widmet sich einem zentralen Aspekt der Transformation: Stromnetze und Versorgungssicherheit, erneuerbare Energien und Speicher, Elektromobilität und Wasserstoff, Industrieprozesse, Kostenstrukturen und energiepolitische Rahmenbedingungen. Technologische Ansätze werden ebenso geprüft wie ihre wirtschaftlichen und systemischen Konsequenzen.

Klima und Kohle richtet sich an alle, die Energie- und Klimathemen vertieft verstehen möchten und Wert auf eine sachliche, faktenbasierte Darstellung legen. Der Podcast verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verständlicher Aufbereitung und richtet den Blick konsequent auf Machbarkeit, Wechselwirkungen und Pragmatismus.

Ein Podcast zur sachlichen Einordnung eines komplexen Transformationsprozesses. Neue Folgen jeden Donnerstag um 21 Uhr auf EVOSONIC RADIO und ab 22 Uhr auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

-- Prof. Dr. Henrik te Heesen Umwelt-Campus Birkenfeld, Hochschule Trier Webseite: https://www.umwelt-campus.de/hteheesen Instagram: @hteheesen YouTube: @ProfDrHenrikteHeesen TikTok: @hteheesen

Music by ZakharValaha from Pixabay

Transkript anzeigen

00:00:00: Tag zusammen zu einer neuen Ausgabe von Klima und Kohle.

00:00:04: Ich möchte in der heutigen Folge ein Thema ansprechen, auf das ich durch eine Anfrage des Südwestrundfunks des SWR aufmerksam geworden bin.

00:00:14: Die haben eine Anfrage an mich gehabt zum Thema Flächenkonkurrenz von Freiflächen vor den Voltaikanlagen versus landwirtschaftlicher Nutzung.

00:00:27: Hinterrund war ein oder ist eine Recherche des SWR, weil jetzt mir in Rheinland-Pfalz aber das betrifft grundsätzlich auch andere Teile der Bundesrepublik Landwirte das Problem haben und die Herausforderungen haben Jetzt häufiger gekündigte Pachtverträge zu bekommen.

00:00:47: Das heißt also die Gemeinden die Kommune die das Land besitzt kündigen den Pacht Vertrag den der Bauer hat baut dann da irgendwelche landwirtschaftlichen Pflanzen an.

00:00:57: oder im konkreten Fall, das war ein Landwirt aus der Eifel.

00:01:01: Der nutzt das als Weidefläche diese gepachtete Fläche für seine Nutztiere und die Gemeinde möchte dann auf dieser Fläche eine oder diese Fläche verpachten neu verpackten an einen Projektentwickler für eine Photovoltaik Freifechneranlage weil die eine deutlich höhere Pacht zahlen.

00:01:23: und weiß die Frage des SWR, wie ich das so sehe.

00:01:28: Und welche Lösungsmöglichkeiten es da gibt und wie groß das der Problem tatsächlich ist habe dann ein bisschen recherchiert und mir ist dann aufgefallen ja also in einem kurzen Interview kann man das gar nicht komplett beleuchten und dann machen wir eine Podcastfolge daraus denn dass könnte schräg-schrich wird sicherlich sich verschärfen diese Konkurrenzsituationen Landwirtschaft vs Freiflächen-Voltaik.

00:01:53: Vor allen Dingen auch noch vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung das Bundeswirtschaftsministerium ja plant kleine Voltaikdachanlagen aus der EG Förderung herauszunehmen künftig so dass noch mehr Druck entstehen wird freilächend Voltaiken zu bauen.

00:02:09: Das gucken wir uns heute mal etwas genauer an in dieser Podcastfolge.

00:02:13: Was ist die Ausgangslage?

00:02:15: Wo sind die Risiken und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es, die tatsächlich primär im Bereich der Politik liegen?

00:02:27: Diese Konkurrenzsituation ist jetzt ja nicht neu, also wir brauchen für die Photovoltaik Freifläche natürlich Flächen.

00:02:38: Da gibt es halt Sonderflächen, die wir nutzen können, die sonst nicht genutzt werden können.

00:02:42: das sind Deponieflächen zum Beispiel wo da der Aufwand schon hoch ist dort freiflächen pv zu installieren lang von Autobahnen oder Bahntrassen werden viele solche Anlagen geworden sind auch Vorzugspflächen hat.

00:02:57: Man hat sicherlich schon gesehen, wie lange der Autobahn in den letzten Monaten und Jahren viele neue Freiflächenanlagen entstanden.

00:03:05: Das ist für den Projektentwickler im Projektierer hoch attraktiv, weil vorderen Tag freiflächer einfach deutlich günstiger ist als die Errichtung von Dachanlagen.

00:03:20: Also das reine Invest!

00:03:22: Es ist halt einfacher, die große freie Fläche zu bebauen, das ist technisch auch nicht kompliziert.

00:03:27: man muss natürlich auch da Projektentwicklung machen, dass der Bau von einer kleinen Dachanlage geht natürlich viel schneller.

00:03:34: Aber was das Kosten-Nutzenverhältnis angeht ist die Freifläche einfach das günstigste, was man machen kann.

00:03:42: Dafür brauchen wir halt Flächen.

00:03:45: Weitere Herausforderung sind diese großen Freiflächenanlagen brauchen natürlich auch den Netzeinschuss.

00:03:52: Man kann so sagen in der ersten Kennzahl, dass man mittlerweile auf einem Hektar Fläche rund einen Megawatt Leistung installieren kann.

00:04:01: In den letzten Jahren hat sich verbessert diese Quote.

00:04:04: also wie viele Leistungen bekomme ich auf eine Fläche?

00:04:08: Das liegt daran das die Solarmodule einfach leistungsfähiger geworden sind.

00:04:11: Die Modulreihen sind jetzt auch mittlerweile ein bisschen enger gestellt.

00:04:15: häufig sind diese Anlagen dann aber nach Südenortrichtet.

00:04:19: ist ein Problem, gucken wir uns gleich nochmal an wo wir da gerade stehen.

00:04:24: Aber wir brauchen halt diese Flächen.

00:04:27: klar soll es auch so sein dass wir natürlich Böden oder Flächen nutzen die nicht gut anderweitig nutzbar sind und das sind jetzt schon bei dem ersten Dilemma wie wir dort eine Lösung finden können.

00:04:46: denn klar ist wenn ich jetzt anfangen muss auf attraktive Böden zu gehen, dann habe ich diese Konkurrenz mit der Landwirtschaft.

00:04:56: Vielleicht noch mal einen Schritt zurück oder ein Gedanke am Rande, der dazu führt dass diese Flächenkonkurrenzen wachsen wird.

00:05:06: Ich glaube das sollte vorher auch nochmal einmal einordnen.

00:05:09: Wir haben ja schon diskutiert.

00:05:12: also das Bundeswirtschaftsministerium unter Katarina Reiche plant im aktuellen Arbeitsentwurf Feste Einsparsevergütung für PV-Dachanlagen bis zu dem nächsten Jahr abzuschaffen.

00:05:25: Das ist schon größere Hausdachanlage oder kleinere Anlage auf einem Hallendach, das Segment, was so wie als Bürgerenergiewende gesehen wird.

00:05:42: Was soll passieren?

00:05:43: Diese Anlagen kriegen keine feste Einsparungsvergüterung wie das heute ist.

00:05:47: Sie sind ja nur ein paar Cent, aber das macht es halt attraktiv.

00:05:50: Sondern diese Anlagen sollen künftig ihren Strom selbst vermarkten.

00:05:56: Da sind noch Übergangesfristen geplant, aber ab zwanzigneunzwanzig so die aktuellen Konzepte geht es dann in die volle Direktvermarktung.

00:06:07: Das gilt nur für neue Anlagen.

00:06:08: Bestehende Anlagen haben ihren Bestandsschutz.

00:06:11: Die haben eine zwanzigerige Vergütungszusage.

00:06:14: da ändert sich nichts.

00:06:17: Was ist die Argumentation des Wirtschaftsministeriums?

00:06:47: Man kann es schon verstehen, weil diese Förderung, das sind so knapp zwanzig Milliarden Euro die wir zahlen.

00:06:53: Das waren jetzt vierundzwanzig die Zahlen, achtzehn bis fünf Milliarden Euro und Photovoltaik macht halt die Hälfte dieser Kosten aus.

00:07:01: Das wird finanziert mittlerweile aus Steuermitteln.

00:07:03: Das war ja vorher diese Zuletztvergütung, die wir gezahlt haben über den Strompreis.

00:07:09: Diese EEG-Umlage ist mittlerweile abgeschafft.

00:07:13: Die Kosten sind trotzdem da und das sind vor allem die Anlagen, die in der Bubenphase zwei neun, zwei zehn zu elf entstanden sind als im Jahr also rund sieben Gigawatt zugebaut haben, die haben eine deutlich höhere Förderung oder Einspeisevergedrungen bekommen.

00:07:27: Also kann man sagen ist so eigentlich genau der richtige Anreiz?

00:07:32: diese kleinen Anlagen sollen ja gar nicht einspeisen und wenn doch dann bitte am Markt!

00:07:41: Das Problem ist dabei und das hat das Fraunhoff-Institut für Solarenergysysteme mal berechnet.

00:07:46: Dass diese Direktvermarktung für kleine Anlagen aber sehr, sehr teuer ist, schrägt sich gar nicht wirklich gut rechnet.

00:07:55: Denn ich brauche einen Smart Mieter, ich brauch entsprechende Technik zur Kommunikation und ich brauch jemanden ein Unternehmen was für mich dann diesen Strom an der Strombörse verkauft.

00:08:05: denn es ist ja das was die Direkt Vermarktung soll dass der Strom dann an der Börse gehandelt wird Auch das klingt ja erstmal gut, aber bei großen PV-Anlagen ist das Pflicht.

00:08:16: Das klappt auch wirklich sehr gut.

00:08:18: Bei kleinen Anlagen auf dem Hausdach und da sind wir in der Größe von unter zehn Kilowatt Peak Leistung schwierig.

00:08:27: Das rentiert sich nicht ganz im Gegenteil.

00:08:29: Da sind die Direktvermarktungskosten teilweise sogar höher als die Erlöse, die ich erzielen kann wenn ich diesen Strom an meiner PV-Lage Einspeise und dann in der Börse vermarkten lassen.

00:08:45: Ein weiterer Punkt ist, und das ist gleich auch der Bogen wieder zurück zu unserer Flächenkonkurrenz in der Landwirtschaft die Hälfte der Photovoltaikanlagen, die wir in Deutschland zubauen sind Dachanlagen.

00:08:57: Ist halt so ungefähr auf eine Hälftewertfreifläche Die Hälften dann dachanlagen Kleine und große Dach-Anlagen.

00:09:05: Und dennoch sehen wir jetzt gerade so ein Schiff dass die freiwillige Anlagen an Bedeutung Zulegen.

00:09:12: Wir haben aber ein Ausbauziel der Bundesregierung, dass wir bis zum Jahr zwanzig dreißig laut Gesetz zweihundert fünfzehn Gigawatt in selte PV Leistung haben wollen.

00:09:23: Wir sind so bei rund hundertzwanzig Gigawatte im Moment.

00:09:27: Wir müssen also in den nächsten fünf Jahren bis zu zwanzich dreizig nochmal ordentlich draufpacken.

00:09:33: Nicht ganz noch mal das Doppelte.

00:09:34: Also vorhin.

00:09:35: Kein Hundert zwanziger auf zweihundfünfzehn.

00:09:37: Da müssen wir noch... roundabout knapp zwanzig Gigawatt pro Jahr jährlich da draufbacken.

00:09:44: Da sind wir heute nicht, das heißt dass wir haben eigentlich in diesem Segment wohl um diese Klimaschutzziele zu erreichen einen massiven Ausbaudruck.

00:09:54: jetzt kann man sagen ja gut dann geht doch auf die freie Fläche ist doch alles super.

00:09:58: da kann ich ja dann von zeichen Masse machen also viel Leistung installieren.

00:10:04: Die Entwürfe aus dem Wirtschaftsministerium sagen der Ausbau zu knapp zwei Drittel auf der freien Fläche stattfinden soll, nicht mehr auf den Dächern.

00:10:18: Weitere Herausforderungen die wir heute auch haben, das hat man jetzt gesehen am letzten langen Wochenende und im Moment haben wir ja wie sonnige Tage gehabt.

00:10:28: also wunderbares perfektes Frühlingswetter wird sich jetzt keine drüber beschweren die Energiewirtschaft aber schon, denn was wir beobachtet haben jetzt insbesondere an den Wochenenden und jetzt kann man mal in die Daten zurückgehen.

00:10:42: Allein am ersten Mai also am Tag der Arbeit Feiertag Die Sonne scheint Perfektes Wetter Die Last Der Strombedarf ist niedrig.

00:10:52: Dann rutscht das haben wir schon besprochen der Preis ins negative.

00:10:55: der Strompreis an der Strombörse.

00:10:58: Wir sind bei wahnwitzigen Minus.

00:11:01: fünfzig Cent pro Kilowattstunde.

00:11:03: Das heißt also, dieser Strommarkt funktioniert halt entsprechend.

00:11:09: Dass man mittags fünfzig Cent bekommt wenn man eine Kilowattstunde Strom aus dem Stromnetz abnimmt.

00:11:19: Ihr witzig!

00:11:19: In der Diskussion kennen wir aber dass wir solch niedrige Preise haben das wir so tief im Negativen sind.

00:11:27: Das ist neu und das droht uns jetzt weiterhin.

00:11:32: Woran liegt das?

00:11:33: Wir kriegen einfach, wenn die Last bei rund vierzig Gigawatt liegt.

00:11:38: wir kriegen es nicht hin diesen... Die anderen Anlagen, die wir noch haben Gaskraftwerke, Kohlekraftwerke Windenergie so weit abzuregeln müssen die Einzelteilnetze auch noch stabil halten.

00:11:48: Und hier wurde World Hike Blässt ihre elektrische Energie in Anführungszeichen ins Netz.

00:11:59: Dachanlagen, diese kleinen Dach-Anlagen nicht abgeregelt.

00:12:01: Die machen halt ziemlich genau diese forty fünf vierzig Gigawatt Leistung aus.

00:12:07: Woran liegt das?

00:12:08: Es gab keine Verpflichtungen dass die halt alle vollständig mit Steuer oder Regelungstechnik ausgestattet sind damit die Netzbetreiber auch diese kleinen dachanlagen ablehnen können.

00:12:16: Sie schieben jetzt ihre elektrische Energie ins netz.

00:12:19: wir brauchen diese energie nicht können die fossilen kraftwerke nicht auf null fahren.

00:12:24: und Jetzt drückt immer mehr dass den Preis, den Strompass an der Börse ins negative.

00:12:31: Also da macht das Wirtschaftsministerium sicherlich einen Punkt wenn man dann sagt diese Dachanlagen brauchen mehr komplexe Technik, Regelungstechnik, das ist vollkommen lang sind alle Netz, also müssen sie auch mitspielen.

00:12:45: Das ist die Vorgabe die das Wirtschaftsinisterium macht, wir müssen sich regeln können.

00:12:50: das passiert an vielen Stellen nicht entweder bei den Netzbetreibern es nicht können oder weil die Technik einfach noch nicht vorhanden ist.

00:13:00: Diese Gesamtsituation, also zu viel PV Strom im Netz.

00:13:09: Die kleinen Dachanlagen sollen keine EEG Forderungen bekommen sondern direkt vermarkten mit dieser Übergangsfrist.

00:13:17: Wir wollen günstigen Strom produzieren.

00:13:20: dann gehen wir auf die freie Fläche.

00:13:23: Ja wo kommt ihr her?

00:13:24: Hackfläche.

00:13:28: Herausforderung ist dann auch noch diese großen PV Anlagen brauchen Wir haben kurz angedeutet eine Netzanschluss.

00:13:34: Die Netze sind halt stark belastet, wir haben in manchen Regionen in Deutschland gar nicht mehr die Möglichkeit große Freifläche lang zu isolieren weil das mit dem Netzausbau nicht vorankommt.

00:13:45: Das kann man sagen, Batteriespeicher in Salin aber auch da sind die Genehmigungsphasen sehr lange.

00:13:51: und dann gibt es Regionen im Deutschland und dazu zählen einige Region in Rheinland-Pfalz, die Eifel zum Beispiel oder auch in der Westpfalz.

00:14:01: Da gibt es noch Möglichkeiten, freie Flächen für die Photovoltaik zu nutzen und dort auch ans Netz anzuschließen.

00:14:08: Weil das Netz dort nicht so an der Belastungsgrenze ist wie in manchen anderen Regionen in Deutschland.

00:14:17: Was bedeutet das also?

00:14:19: Dass wir in diesen Regionen – und der Eifel ist jetzt mal nur ein Beispiel – eine sehr starke Flächenkonkurrenz bekommen zwischen der landwirtschaftlichen Nutzung, wie immer die dann im Detail aussieht Auf der einen Seite oder auf der anderen Seite, natürlich dem Bedarf von der Wurther Freigleichenanlagen zu installieren.

00:14:40: Das führt auch dann perspektivisch zur einer sinkenden gesellschaftlichen Akzeptanz und eine Verlagung des Zubauesfolgen in dünn besiedelte ländliche Regionen.

00:14:51: Wir versorgen die Städte – die Ballungszentren, die Industriezentren – immer mehr mit Strom aus ländlichen Regionen und müssen noch nicht gucken wie wir ihn dann nur noch transportiert bekommen.

00:15:02: Wie ich jetzt an der Stelle auch noch mal zu erwähnen, also es ist ein Arbeitsentwurf den das Wirtschaftsministerium vorgelegt hat.

00:15:08: Die SPD hat Vorbehalte in der Unionsfraktion und gibt es Widerstand.

00:15:15: Aber dieses Arbeitspapier, diese Gedanken halten sich schon relativ stark.

00:15:21: Mal gucken was davon umgesetzt wird... aber es ist kein bundesweites Problem.

00:15:39: Wenn wir das Ausbauziel bis zum Jahr zwanzig vierzig erreichen wollen, was wir haben in der Bundesrepublik bräuchten wir rund ein Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche um dieses Ziel zu erreichen.

00:15:54: Das ist jetzt nicht so viel.

00:15:55: Ein Prozent da geht relativ gut.

00:15:58: Vor allem muss man halt bedenken und das ist dann die nächste Die nächste Herausforderung in der Diskussion, man merkt schon wie viel Zusammenhänge da sind.

00:16:09: Deswegen haben wir gedacht ich mach dann mal eine ganze Podcastfolge daraus um das mal einzuordnen.

00:16:17: Vierzehn Prozent der Agrarfläche in Deutschland wird für Energiepflanzen genutzt.

00:16:22: Das ist Mais für die Produktion von Biogas oder Raps für Biodiesel, vierzehn prozent der Ackerflächen.

00:16:29: Der Vorteil der Photovoltaik ist Pro Hektar Fläche kann Photovoltaik vierzigmal mehr Energie produzieren als der Energiemais, den ich dann ja ernte.

00:16:44: Daraus dann Biogas mache und das Biogast in einem Blockheizkraftwerk verstromen.

00:16:49: Da kommt auch noch Wärme mit raus.

00:16:51: aber die Energieernte pro Fläche ist mit Photovолtaik um ein vielfaches höher als mit dem Bioenergiepflanzen oder mit der Biomasse.

00:17:03: nur auf dem Hektar Pferofleife, hier können wir so rund mal daumen.

00:17:06: Das sind schon bei den Haushaltern mit Stromversorgung.

00:17:10: der Mais als Biomasse reicht gerade mal für sieben Haushalte um daraus dann Strom zu machen.

00:17:17: Vielleicht entsteht noch Wärme die wir noch nutzen können.

00:17:20: aber die Pferovleife könnte damit ja auch eine Wärmepumpe betreiben.

00:17:25: das heißt man gesagt also Flächenproblem haben wir dann doch gar nicht.

00:17:29: Dann gehen wir halt weg von der ineffizienten Biomasse.

00:17:32: Die hat andere Vorteile.

00:17:33: Keine Frage.

00:17:34: Biomasse in der Verstromung hat den Vorteil, die ist grundlastfähig.

00:17:40: Da brauche ich keine Speicher denn der Speicher ist das Gas.

00:17:43: es ist klimaneutral und nicht an der Herausforderung.

00:17:47: klar, wenn ich dann Monokulturen habe.

00:17:49: Das ist für die Bio-Diversität natürlich Herausforderungen.

00:17:52: Das soll jetzt aber heute in diesem Fall nicht das Thema sein.

00:17:58: Dennoch gibt es jetzt Regionen wie die Eifel unter dieser Landwirt in der Eifel, die das Problem haben dass dieses Flächeninteresse für die Freifeiltenlage sich konzentriert auf einzelne Regionen und sich nicht bundesweit gleichmäßig verteilt.

00:18:18: Wir bräuchten in Rheinland-Pfalz jetzt mal als Einbeispiel bis zum Beispiel diese rund acht tausend Hektar Freiflächenfotovoltaik damit wir halt entsprechend unsere Anteile machen können.

00:18:32: Wie gesagt Das Stromnetz ist halt attraktiv hier noch, das ist der Grund warum dann Projektentwickler in diese Region gehen weil es hier aber noch Regionen gibt wo da Stromnetze noch Kapazitäten hat um dort Freiflächnerlagen neu zu installieren.

00:18:48: und dann kommt noch ein Aspekt dazu der auf kommunaler Ebene eine Herausforderung darstellt bzw.

00:18:57: eigentlich eine Verpflichtung gibt dem Landwirt das Land wegzunehmen.

00:19:04: Warum?

00:19:06: So ein Landwirt zahlt für so eine Fläche ne Pacht von der Qualität oder von der Wertigkeit des Akkas.

00:19:16: Oder auf der Fläche zwischen drei Hundert und sechsechsund Euro Pachtprojekte.

00:19:23: Die PV Anlagen, Betreiber oder Projektierer zahlen das fünf bis sechsfache.

00:19:29: da sind wir in Regionen ja dreitausend Euro.

00:19:33: man hat auch schon sechstausend Euro Prohektor an Pacht geboten, wo er da schon die Frage ist ob das sich dann rechnet.

00:19:43: Aber dann ist natürlich für eine Kommune und die Kommunen sind notorisch klamm haben hier das Problem sie wollen ihre Kasse der Kommune füllen.

00:19:56: Wo kann man Geld generieren?

00:19:57: Soviel Möglichkeit hat ne Kommune ja gar nicht.

00:19:58: Dann verpackten wir das Land.

00:20:00: an jemanden der einfach mehr zahlt Kommt halt die Kündigung, es gibt bei der Pacht auch noch ein paar Besonderheiten.

00:20:11: Dass viele Verträge mündlich abgeschlossen wurden, sind dann rechtlich relativ schwierig das durchzusetzen als Landwirt wenn da schnell eine Kündigung kommt.

00:20:22: Die Kommunen sind allerdings verpflichtet weil sie nun mal die öffentliche Hand ist solche Angebote anzunehmen.

00:20:32: Denn was ist das Problem?

00:20:35: Die Kommune ist nun mal ein nördlicher Träger, hat also gesetzlich die Pflicht das bestmögliche Angebot anzunehmen für eine Dienstleistung.

00:20:49: In dem Fall haben wir die Fläche, die wie auch immer genutzt werden kann und der Gemeinde kann ja egal sein was damit gemacht wird.

00:20:57: Das ist aber nur eine Fläche die man besitzt Und dann kann man sie nutzen.

00:21:02: Wenn jetzt ein Projektierer kommt und sagt, ich zahle euch drei tausend Euro pro Hektar statt sechshundert Euro Pro Hektare.

00:21:09: Da kann ich gemeine gar nicht sagen, wir bleiben lieber beim Landwirt sondern die muss dann in den meisten Fällen, wenn ich hier Sonderregelung greife dieses Angebot annehme und zahlst da sogar die Pacht kündigen.

00:21:23: das ist halt die Gesetzeslage.

00:21:27: Jetzt kann man sagen, der Landwirt kommt aus dem Ort.

00:21:29: Der Projektierer kommt irgendwo her für einen Reuschreckenvorwurf.

00:21:36: Das ist glaube ich auch falsch.

00:21:37: Die sind ja auch regional gebunden häufig aber... Ich habe natürlich dann ein Problem weil ich meine regionale Wertschöpfung nicht mehr so... stark fördern kann, sondern es kommt jemand von außen in meine Gemeinde.

00:21:55: Die Gemeinde profitiert nämlich.

00:21:57: neben der Pacht gibt's dann in der Regel auch noch, sieht man ganz oft kennt man aus der Windenergie, wenn ich auch noch erlöse oder eine Beteiligung an der Stromvermarktung und den Strom erträgen die diese Photovoltaikanlage macht.

00:22:10: Von daher die Kommune sagt das ist tatsächlich für uns wirtschaftlich hohe Ratativ.

00:22:17: Lieber Landwirt tut mir leid.

00:22:19: Für den landwirt natürlich da noch das Problem Und das war jetzt dieser Fall in der Eifel.

00:22:24: Der braucht, dass Grünler des Ackerland um seine Tiere mit Futtermittel zu versorgen fällt jetzt diese Pachtfläche weg kriegt ein Problem bei der Futterversorgung seiner Tiere muss entweder zukaufen oder seinen Tierbestand reduzieren und das führt ihn dann in wirtschaftlich schwierige Sparbasser.

00:22:44: Das kann ja auch nicht der Weg sein.

00:22:50: Gleichzeitig haben die Landwirten eine Herausforderung, weil hat man die Flächenkonkurrenz mit der PV ist.

00:22:55: Dass die Pachtbeträge, die gezahlt werden gestiegen sind.

00:22:59: durch diese Pachtpreise Jetzt hier in manchen Regionen haben sie sich verdreifacht.

00:23:06: Das ist für den Landwirt natürlich auch eine Herausforderungen.

00:23:09: Die sagen Wie soll ich dann meinen landwirtschaftlichen Betrieb weiterführen wenn die pacht Großteil meines meine Erlöse aufrüst.

00:23:23: Dann haben Pachtverträge mittlerweile häufig sogenannte PV-Klauseln Die Gemeinde, wenn sie dann die Fläche an einen Landwirt verpachtet steht im Pacht Vertrag drin.

00:23:33: sobald ein Angebot kommt für eine Photovoltaikverwertung dieser Fläche kann dieser Pacht vertrag außerordentlich gekündigt werden.

00:23:42: Das ist natürlich... und der Landwett kann ja gar nicht anders diesen Vertrag unterschreiben immer mit dem Risiko kurzfristig aus seinem Vertrag raus zu fliegen und dann innerhalb von ein, zwei Jahren hat er diese Fläche nicht mehr.

00:23:58: Dann investiert der natürlich auch nicht mehr in eine Bodenverbesserung.

00:24:01: die Landwirtschaft verliert damit langfristig eine Perspektive.

00:24:11: noch zwei weitere Aspekte man sieht wie differenziert man das betrachten muss.

00:24:18: Wir sehen ja eigentlich wir wollen ja Energiewende über den Klimaschutz Und dennoch kommen wir da an so einen Dilemma.

00:24:26: weiter herausforderung ist bei dieser pacht wenn diese freiflächenanlagen auf ackerfläche auf akka flächeln installiert werden, ist das eine so dauergrü... also ein sogenanntes dauer grün land.

00:24:41: die pfw lade steht noch mal mindestens zwanzig fünfundzwanzig vielleicht sogar dreißig jahre und dann ist es halt keine landwirtschaftlich acker fläche mehr sondern dauer grünland.

00:24:53: um jetzt das wieder nach drei sieh Jahren zu sagen jetzt geben wir's wie dann im land wird der dort in der region ist.

00:24:58: Wurdeholtaganlage wird zurückgebaut.

00:25:02: Diesen Boden wieder umzubrechen, dass es von Dauer Grünland auf Ackerfläche ist, ist naturschutzrechtlich gar nicht zulässig.

00:25:09: Da sagt die EU das geht nicht!

00:25:11: Das ist sehr aufwendig, sehr kompliziert, dass man diese Fläche, die ja ursprünglich mal eine Acker-Fläche war dann energetisch genutzt wurde über die PV Anlage perspektivisch nach dreißig Jahren wieder zu einem Acker Fläche zu machen, vor allem wenn es ein guter Boden ist.

00:25:30: Wo wir sagen können wir noch weizen oder sonst was anbauen.

00:25:35: Das geht nicht so einfach.

00:25:38: Und schließlich, weil das Problem ist auch noch das Erbschaftsrecht.

00:25:44: Wenn also diese Flächen langfristig an PV verpachtete Flächen fallen aus dem deuerlich begünstigt landwirtschaftlichen Betriebsvermögen heraus.

00:25:58: Das kann im Erbfall dazu führen.

00:25:59: Auch da gibt es Beispiele von Landwirten, deren Ackerfläche oder diesen Flächen so genutzt werden, führt das dann zu Erbschaftssteuern was einem landwirtschaftlichen Betrieb wenn der Generationenwechsel erfolgen soll auch die wirtschaftliche Grundlage entzieht.

00:26:18: man merkt also obwohl ja eigentlich die Idee freifläche da können wir ja günstig Strom produzieren Wir wollen ja günstig Strom produzieren und das geht mit Photovoltaik wunderbar.

00:26:30: Und die Modulpreise fallen weiter, dann sollten wir auf dieser Welle auch mitschwimmen natürlich.

00:26:37: Haben aber jetzt diese Blechenkonkurrenz.

00:26:41: Zum Abschluss die Frage was ist denn jetzt die Lösung?

00:26:46: Besonders an Pech gehabt?

00:26:47: kann er nicht die Lösung sein.

00:26:50: Zum einen sollten wir die Dach Photovoltag stärken statt schwächen.

00:26:55: Wir haben ein riesiges Potenzial in Deutschland, um Dachflächen zu nutzen.

00:27:00: Ob das jetzt Wohnhäuser sind, Gewerbehalt, Logistikzentren und Supermarktdächer.

00:27:03: Wir haben die ganzen Parkplätze mittlerweile auch Lärmschutzwände, wenn wir die vertikal aus einem Neunzig-Gradwinkel aufstellen.

00:27:10: Das sind alles versiegelte Flächen, die wir nutzen können oder sollten.

00:27:16: Und das Dach schützt uns nur vor Wind und Wetter soll es noch Energie produzieren.

00:27:22: Dieses Ansinnen... der Bundesregierung oder des Bundeswirtschaftsministeriums im Moment dort einzuschreiten und vor den kleinen Dachanlagen unertraglich zu machen, ist aus einer volksatschaftlichen Sicht nachzuvollziehen.

00:27:36: Aber es ist nicht zu Ende gedacht da müssten andere Lösungen her dem an.

00:27:41: Digitalisierung des Stromnetzes Flexibilisierung des Stromnetzes sind immer die wiederkehrende die gleichen Lösungen die wir angesprochen werden.

00:27:47: Wir kommen dann nicht voran weil es halt politisch nicht vorangetrieben wird.

00:27:53: wenn mit einem gleichen Elan Diese Digitalisierung und Flexibilisation des Stromnetzes, eben im Netzausbau natürlich vorangetrieben werden würde, kämen wir viel besser woran.

00:28:05: Eine weitere Möglichkeit ist Agri-PV also die Photovoltaik zu verknüpfen mit einer landwirtschaftlichen Nutzung, eine Doppelnutzung.

00:28:14: Wir haben oben hoch aufgestellert und da darunter wachsen dann die Pflanzen.

00:28:20: Da können wir Landwirtschaft machen Ob das dann Upsbäume sind, irgendwelche Beeren heben werden, was auch immer.

00:28:27: Hoppen können man auch anbauen.

00:28:30: Alternativ könnte man also wenn man muss es hoch machen damit man da mit landwirtschaftlichen Maschinen unter dem Modul herfahren kann.

00:28:36: Man kann aber auch senkrecht die Module installieren und zwar so breit reduziert natürlich wieder den Energiatrag dieser Photovoltaik-Module.

00:28:44: Aber trotzdem wir können die Module rein senkrechts machen Und dazwischen den AKB wirtschaften.

00:28:50: Klar, da baue ich ja kein Mais an der dann die Module verschattet.

00:28:53: aber da kann man was machen.

00:28:57: und weiter Punkt so lang weniger als fünfzehn Prozent der Flächen für Photovoltaik verloren gehen behalten die Landwirte trotzdem noch ihre EU Direktzahlung.

00:29:09: also das AgriPV hat auch noch das attraktive die Module schützen vor Hagel vor Starkregen oder vor starker Sonneneinstrahlung reduzieren die Verdunstungen.

00:29:19: das heißt Im Zuge des Klimawandels, gerade im Bereich des Obstbaus kann AgriPV eine attraktive Alternative sein.

00:29:29: Es ist natürlich deutlich teurer weil wir halt diese Unterkonstruktionen brauchen die so eine PV-Erlage teilweise in den Kosten oder die Kosten verdoppeln.

00:29:39: aber das geht.

00:29:40: es gibt Beispiele dafür dass das funktioniert.

00:29:44: klar ist natürlich dass wir wenn wir Flächen brauchen Konversionsflächen nutzen sollten ehemalige Truppenübungsplätze Bergbau-Halden, Deponien.

00:29:52: Wir haben diese zwei Meter Randstreifen entlang von Autobahnen.

00:29:57: Diese privilegierten Randstreife würden das Umweltbundesamt für ein Großteil des notwendigen Ausbaus reichen.

00:30:07: Wir kommen nur nicht voran diesen diese Potenziale tatsächlich auch zu nutzen.

00:30:15: Dann brauchen wir sie auch eine regulatorische Steuerung.

00:30:19: Wir müssen also Regeln schaffen dass Wie groß sollen Solarparks sein?

00:30:25: Die Böden sollen halt minderwertig sein.

00:30:29: Das bedeutet also, dass da ein guter landwirtschaftlicher Ertrag nicht erwartet werden kann.

00:30:35: Es sind so Bodenpunkte gerechnet.

00:30:37: Wichtig ist auch das die Bürgerinnen und Bürger und die Kommunen finanziell beteiligt werden.

00:30:42: Da gibt es auch Ansätze, dass man solche Bürger solarparks macht, dass der Energieversorger oder der Projektentwickler dort die Regionen mitbeteiligt.

00:30:50: Man kann natürlich dann auch sagen, dass die Landwirte dort, wenn jetzt so eine Freiflächenanlage kommt, dort auch mit beteiligt werden.

00:31:00: Dass sie sich um die Grünflächenpflege kümmern.

00:31:04: Da habe ich vor einiger Zeit mal eine Podcast-Folge zugemacht.

00:31:09: So eine PV Anlage von einer freiflächigen Anlage führt dazu, eingezohnten Bereich dieser BV-Anlage stark steigt, weil der halt keine intensive Landwirtschaft mehr erfolgt.

00:31:23: Das ist aus der Warte natürlich wieder attraktiv, weil das ein Rückzugsort für viele Tieren Pflanzenarten sein kann.

00:31:32: aber dennoch also als Landwirt kann ich dann natürlich scharfe Weiden lassen.

00:31:38: Ist das mein Geschäftsfeld?

00:31:39: Also landwirt werde ich jetzt auch noch scharf hier werden mache nur die grünen Flächenpflege und nutze dann Demat als Futtermittel, das ist natürlich schon etwas komplizierter denn ich muss ja gucken wie komme ich unter die Module beim Mähen.

00:31:53: Das ist unattraktiv für den Landwirt oder unattraktiver kann aber an Weg sein ihn dort tatsächlich zu beteiligen.

00:32:05: Also man merkt jetzt mal so die Zusammenfassung machen.

00:32:09: in dieser Gesamtgemengelage stehen wir vor der weiteren Herausforderung der Steuerung der Energiewende Denn wir wollen ja jetzt nicht die Landwirtschaft zurückdrängen, um die Stromproduktion voranzubringen.

00:32:24: Obwohl das müssen wir tun.

00:32:25: Wir haben gesagt also rund zwanzig Gigawatt pro Jahr zu Bau Das ist das was wir brauchen.

00:32:32: aber wir müssen politisch so steuern dass die Dachanlagen weiter attraktiv bleiben Vor allem weil sie halt in dem Invest teurer sind es aufwendiger Sturmestierungskosten sind höher.

00:32:46: Gleichzeitig haben wir natürlich dann, wenn man das in Besiedel im Gebiet machen.

00:32:50: Da sind ich auch direkt die Verbraucher.

00:32:51: Die große Freifläche ist irgendwo am Acker der Strom muss weg müssen ihn transportieren und den Netzausbau.

00:32:56: Wenn wir es direkt in einer Stadt machen oder in Kommunen gemeinden Dann haben wir da immerhin die Möglichkeit den Strom nicht über weite Strecken verteilen zu müssen.

00:33:07: Thema Speicherung sowieso.

00:33:11: Diese Flächenkonkurrenz ist bundesweit kein ganz großes Problem.

00:33:16: Es sind regionale Bereiche die da betroffen sind, Eifel zum Beispiel wie gesagt aber auch in anderen ländlichen Regionen.

00:33:25: Da müssen Wege gefunden werden dass wir die Landwirte beteiligen das wir den Fokus setzen auf versiegelte Flächen.

00:33:34: auch wenn das aufwendiger und teurer ist dann brauchen wir dort ein Mechanismus der diese Flächen bevorzugt um diese unattraktive Fläche dann mitfuttervoltaik zu nutzen Gleichzeitig auch bei der Agri-PV durch diese Doppelnutzung, Landwirtschaft und Energieproduktion aus der Photovoltaik.

00:33:55: Auch da kann man steuern wenn man das will als Politik.

00:33:58: Kann ich dort Anreize schaffen?

00:34:01: Da braucht es also politischen Willen eine kluge Regulierung ohne zu stark den Markt einzugraffen, dann wollen wir ja auch dass es idealerweise alles in einem fairen technologisch offenen Markt funktioniert.

00:34:15: Der aktuellen Wurf der Bundesregierung und des Bundeswirtschaftsministeriums fördert im Moment eher die Gegenrichtung.

00:34:23: Wir werden weniger PV-Dachanlagen bekommen, wir kriegen mehr Ausbordruck auf die freie Fläche.

00:34:28: das führt dazu dass weitere Flächen, Ackerflächen genutzt werden gesucht werden und die Kommunen dann die Landwirte unter Druck setzen werden.

00:34:38: heißt also klare Aufruf insbesondere an die Entscheidungsträgerinnen und Trägern in der Politik Was wollt ihr eigentlich, was ist zu tun?

00:34:48: Man muss das gesamte Bild angucken wer es alles betroffen damit wir eine gesamtgesellschaftliche Lösung für unsere Energiewende jetzt insbesondere bei der Photovoltaik hinbekommen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.