#205 Nischen-Energiespeicher
Shownotes
Neben Lithium-Ionen-Batterien und Wasserstoff gibt es eine ganze Reihe weiterer Energiespeicher-Technologien, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu kurz kommen. In dieser Folge von Klima und Kohle stellt Prof. Dr. Henrik te Heesen sechs Nischen-Energiespeicher vor: Gravitationsspeicher, Schwungradspeicher, Druckluftspeicher, Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC), saisonale Wärmespeicher und Eisspeicher. Dabei werden Funktionsprinzipien, Wirkungsgrade, Speicherdauern und Kosten verglichen. Besonders vielversprechend sind adiabatische Druckluftspeicher und saisonale Erdbeckenwärmespeicher nach dänischem Vorbild.
Zum Podcast "KLIMA UND KOHLE"
Klima und Kohle ordnet die Transformation unseres Energie- und Wirtschaftssystems fachlich fundiert ein. Zwischen politischen Zielsetzungen, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und ökonomischen Rahmenbedingungen geraten zentrale Zusammenhänge im öffentlichen Diskurs häufig aus dem Blick. Dieser Podcast schafft Orientierung.
Prof. Dr. Henrik te Heesen analysiert die Energiewende aus technischer und wirtschaftlicher Perspektive. Auf Basis von Physik, Ingenieurwissenschaften und Energiewirtschaft werden Entwicklungen datenbasiert, unabhängig und nachvollziehbar eingeordnet. Im Fokus stehen nicht kurzfristige Debatten, sondern langfristige Strukturen, Systeme und reale Entscheidungsräume.
Jede Episode widmet sich einem zentralen Aspekt der Transformation: Stromnetze und Versorgungssicherheit, erneuerbare Energien und Speicher, Elektromobilität und Wasserstoff, Industrieprozesse, Kostenstrukturen und energiepolitische Rahmenbedingungen. Technologische Ansätze werden ebenso geprüft wie ihre wirtschaftlichen und systemischen Konsequenzen.
Klima und Kohle richtet sich an alle, die Energie- und Klimathemen vertieft verstehen möchten und Wert auf eine sachliche, faktenbasierte Darstellung legen. Der Podcast verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verständlicher Aufbereitung und richtet den Blick konsequent auf Machbarkeit, Wechselwirkungen und Pragmatismus.
Ein Podcast zur sachlichen Einordnung eines komplexen Transformationsprozesses. Neue Folgen jeden Donnerstag um 21 Uhr auf EVOSONIC RADIO und ab 22 Uhr auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
-- Prof. Dr. Henrik te Heesen Umwelt-Campus Birkenfeld, Hochschule Trier Webseite: https://www.umwelt-campus.de/hteheesen Instagram: @hteheesen YouTube: @ProfDrHenrikteHeesen TikTok: @hteheesen
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Transkript anzeigen
00:00:00: Doch zusammen zu einer neuen Ausgabe von Klima und Kohle.
00:00:04: Es gab vor kurzem eine Frage in den Kommentaren zu
00:00:08: einer der vorherigen Folgen.
00:00:10: Die Frage war, ob ich mal was zu
00:00:14: ich sage mal Nischen-Energiespeichern machen kann.
00:00:17: Also ohne Druckluftspeicher und Gravitationsspeicher,
00:00:20: also Speichermöglichkeiten für Energie.
00:00:24: Und zwar nicht nur elektrische Energie, sondern auch für Wärmeenergie,
00:00:27: die nicht so ganz im Fokus in der Diskussion sind.
00:00:30: Wir reden immer nur über die Batteriespeicher, also Lithium-Ionen oder auch
00:00:34: perspektivisch dann mal Natrium-Batterien oder Batterien auf Natrium-Basis
00:00:40: und Wasserstoff als gasförmiger Energieträger und Energiespeicher.
00:00:47: Aber es gibt die ganze Reihe an anderen Speichern und das,
00:00:51: wo in dieser Folge mal ein bisschen beleuchten, was möglich ist.
00:00:55: Was kriegen wir heute schon
00:00:57: und wo steckt vielleicht auch noch ein bisschen Potenzial drin?
00:00:59: Denn was genau wir machen Gravitation, also mechanische Speicher
00:01:04: und Schwungrad gespeicherte Energie in etwas, was sich dreht.
00:01:08: Wir können in Druckluft speichern.
00:01:10: Sehr interessantes Konzept, hat auch großes Potenzial.
00:01:14: Dann gibt es die Möglichkeit, Wasserstoff in organischen Verbindung zu speichern.
00:01:19: Also nicht als Gas, sondern wir verpacken den Wasserstoff
00:01:23: in einer organischen Verbindung.
00:01:25: Ist ein sehr interessantes Konzept, ist
00:01:28: dann, was kommerziell schon eingesetzt wird saisonale Wärmespeicherung
00:01:32: im großen Maßstab, Ansatz und neuer Latentwärme.
00:01:38: Also dass wir die Energie nutzen, die beim Phasenübergang
00:01:42: von der flüssigen Phase von Wasser hin zu festen
00:01:45: Phase zum Eis frei wird, dass man die nutzen kann.
00:01:49: Das war gleich noch mal was, so die Speicherdauer.
00:01:52: Was sind die Kosten denn das, das Entscheidende?
00:01:54: Was kostet mich eine Kilowattstunde Energie in diesen Energieformen?
00:01:58: Das wollen wir dieser Folge mal etwas genauer
00:02:01: beleuchten.
00:02:08: Was ist das Problem?
00:02:09: Also wir müssen
00:02:12: Energie nicht nur
00:02:13: kurzfristig speichern, dafür sind Lithium-Ionen-Batterien
00:02:16: perfekt geeignet, sondern wir brauchen diese saisonale Speicherung.
00:02:21: Das wäre wirklich dann über mehrere Wochen oder Monate, dass wir Überschussenergie
00:02:25: im Sommer aus der Photovoltaik nehmen und in den Winter verschieben.
00:02:30: Aber es wäre auch ganz gut, wenn wir es allein mal ein paar Tage schaffen.
00:02:34: Thema Dunkelflaute, also dass wir Energie zwischenspeichern.
00:02:38: Und wenn wir dann wenig Sonnenenergie haben und auch wenig
00:02:42: Wind, weht da ja der Name der Dunkelflaute,
00:02:45: dass wir dann über die Runden kommen und nicht
00:02:48: fossile Kraftwerke anschmeißen, die wir heute noch zur Verfügung haben,
00:02:52: sondern dass wir dann auf Speicher zurückgreifen können.
00:02:57: Ein paar Kennzahlen Was müssen wir leisten?
00:03:00: Also was müssen diese Speicher bereitstellen?
00:03:04: Da müssen wir über zwei Dinge unterscheiden.
00:03:07: Einmal die Leistung, also
00:03:10: ich sage mal die
00:03:11: Dicke des Rohres und dann die Energiemenge.
00:03:14: Das ist dann schon mal so die Badewanne, Wie viel Wasser passt in die Badewanne?
00:03:18: Das ist dann die Kapazität, entspricht dann der Energie.
00:03:22: Und wie schnell kann ich Wasser reinlaufen lassen oder rauslaufen lassen?
00:03:25: Das ist dann die Leistung, die ich ein oder abführen kann.
00:03:30: Und wir müssen oder wir haben in Deutschland
00:03:35: im Winter die höchsten Lasten, also den höchsten Strombedarf,
00:03:39: so bei rund 75 Gigawatt Stand heute.
00:03:43: Das wird natürlich mehr perspektivisch, wenn wir auf die Elektromobilität setzen
00:03:48: und die Wärmepumpen setzen.
00:03:49: Denn vor allem mit den Wärmepumpen
00:03:50: brauchen wir natürlich dann viel mehr elektrische Energie.
00:03:53: Jetzt kann man da rechnen. Wie viel brauchen wir?
00:03:55: Haben wir ja schon mal diskutiert hier in der Reihe
00:03:59: landen wir bei 1000 Landen, über 1500 Megawattstunden.
00:04:02: Also verdoppeln oder verdreifachen wir den Strombedarf.
00:04:04: Und entsprechend wird natürlich auch die Last steigen
00:04:08: im Moment.
00:04:09: Die Tallast, also die das Minimum der elektrischen Leistung, die wir abrufen
00:04:14: in dem Zeitraum, aber nicht so ungefähr bei 35 Gigawatt,
00:04:18: nur so, dass quasi die Leistung, die wir permanent mindestens brauchen
00:04:23: und dazwischen schwankt das halt immer zwischen diesen 35 und 75
00:04:26: Gigawatt mal so grob gerundet.
00:04:29: Das wird sich nach oben schieben, wenn wir die Energiewende vorantreiben,
00:04:33: wenn wir die Elektrifizierung unserer Prozesse,
00:04:36: ob das jetzt im privaten Bereich
00:04:37: oder im industriellen und gewerblichen Bereich machen, das geht rauf.
00:04:40: Und wenn es dann heißt, wir brauchen jetzt fünf 70 Gigawatt oder
00:04:44: im Jahr 2045 150 Gigawatt, dann müssen die Energiesysteme,
00:04:49: vor allen Dingen die Speicher, diese Leistung auch bereitstellen
00:04:52: und nicht nur für eine Stunde, sondern im bösen Fall mal für einen halben Tag,
00:04:57: weil diese 50 Gigawatt, die liegen dann halt auch ein paar Stunden an.
00:05:04: Auf der anderen Seite haben wir natürlich im Moment und jetzt,
00:05:07: man merkt das jetzt schon, Ostern ist vorbei, da hat man Tage
00:05:11: mit wenig Strommast wollen einfach viele Feiertage sind.
00:05:15: Nun sind wir ja bei diesen 35 Gigawatt und gleichzeitig scheint die Sonne schon,
00:05:20: dass wir das die Photovoltaikanlagen insbesondere einspeisen,
00:05:25: so dass wir mehr elektrische Energie aus der Photovoltaik bekommen,
00:05:28: als wir brauchen.
00:05:28: Es machen nur wir schieben den Strom die Nachbarländer
00:05:31: über Sinn und Unsinn haben wir schon paar mal diskutiert.
00:05:33: Es wird auch weiter Thema bleiben, wo wir es heute aber nicht noch mal angucken.
00:05:38: Was man aber feststellt ist, dass wir allein
00:05:40: mit dem ersten Quartal, also von Januar bis 1.
00:05:44: Januar bis 31.
00:05:45: März, also die ersten drei Monate hatten wir im ersten Quartal 2025,
00:05:50: also letztes Jahr rund 60 Stunden
00:05:54: einen Der Strompreis an der Börse von 0 € pro Megawattstunde oder darunter.
00:05:59: Also negative Strompreise.
00:06:01: Dieses Jahr also 2026.
00:06:05: Genau so, das waren auch ziemlich genau 60 Stunden
00:06:09: mit Negativen oder Strompreisen gleich null.
00:06:12: Das heißt, der Strom war in diesem Moment nichts wert.
00:06:15: Das ist perfekt,
00:06:18: um diesen Strom zu nutzen, der an der Börse nichts kostet.
00:06:21: Der kostet immer was, weil wir natürlich
00:06:24: andere Kostenaspekte berücksichtigen müssen.
00:06:27: Aber an der Börse wird er dann für 0 € gehandelt.
00:06:29: Ja, um diesen.
00:06:30: Wie perfekt ist die Konstellation?
00:06:32: Ich habe einen Speicher und ich kann ihn füllen.
00:06:35: Muss ich auch was dafür bezahlen? Muss im
00:06:39: noch schöneren Fall jetzt als Betreiber eines Speichers ist
00:06:42: natürlich, wenn ich Geld dafür bekomme, wenn der Strom
00:06:46: negativen Strompreis hat.
00:06:48: Auch das wird sich perspektivisch wieder normalisieren.
00:06:51: Aber das ist heute die Situation.
00:06:54: Lithium-Ionen-Akkus werden sehr schnell sehr günstig.
00:06:57: Auch das ist sehr attraktiv als Speicherlösung.
00:07:01: Aber das ist halt nur eine Verschiebung von 12:00 in den Abend.
00:07:05: Wo in Kalifornien sehen wir es mittlerweile sehr gut irgendwie.
00:07:09: Es geht die
00:07:11: Energieversorger in Kalifornien geschafft haben,
00:07:13: diese Mittagspeak abzumildern, indem sie die Energie speichern
00:07:17: in Großbatterien und in die Abendstunden schieben, dort wieder
00:07:20: ausspeichern, damit Gaskraftwerke ersetzen.
00:07:23: Das geht, das ist der Standard.
00:07:26: Jetzt wollen wir das aber mal uns angucken,
00:07:29: ob vielleicht nicht auch andere Speichersystem interessant sind.
00:07:33: Fangen wir mal schrittweise an,
00:07:35: pickt uns mal
00:07:36: ein paar Aspekte raus, mal tiefer, mal nicht so tief.
00:07:39: In so ein bisschen auch.
00:07:40: Aber wie groß das Potenzial ist.
00:07:42: Schritt eins Gravitationsspeicher, also
00:07:45: Betonklötze als Batterie.
00:07:48: Was nutzen wir aus?
00:07:50: Die Schwerkraft eh gleich immer.
00:07:52: Geh mal haben also die Energie, die wir speichern, der hängt von der Masse ab.
00:07:56: Also wie schwer ist etwas dann von Erdbeschleunigung
00:07:59: 9,81 Meter pro Sekunde Quadrat und erhöht den Höhenunterschied.
00:08:03: Das nutzen wir in Pumpspeicherkraftwerken.
00:08:06: Das ist nichts anderes als eine besondere Form des Gravitationsspeichers.
00:08:10: Das muss man den Fluss
00:08:11: oder Laufwasserkraftwerken also wenn man Fluss aufstauen,
00:08:16: dann geht man den Höhenunterschied und die Masse,
00:08:18: die wir dann entsprechend heben oder
00:08:22: entsprechend senken.
00:08:25: Je größer die Masse ist, desto größer die Energie, die wir speichern können.
00:08:29: Und wir brauchen einen großen Höhen.
00:08:31: Also 10 Meter ist nix.
00:08:34: Der Unterschied von Pumpspeicherkraftwerk
00:08:36: ist, wir haben jetzt kein Wasser, was wir hoch und runter pumpen.
00:08:38: Obwohl du Wasser halten.
00:08:39: Sehr dankbarer Energieträger dafür ist, sondern wir nehmen ist der Massen.
00:08:45: Da gibt es verschiedene Ideen, also dass man irgendwie Verbundstoffe
00:08:48: nimmt aus irgendwelchen Altmaterialien, die man nicht mehr brauchen kann.
00:08:52: Nur dass man sagt, um so eine Art der Verwertung von Altmaterialien,
00:08:57: also der Schweiz, gibt es so Ansätze,
00:09:00: weil man Bauschutt nimmt, Flugasche zu.
00:09:03: Auch der kleine Windturbinen Flügel die man dafür einsetzt,
00:09:06: mit den alten Dingern nicht so genau weiß, wie man die sauber recyceln soll.
00:09:10: Das ist sehr aufwendig, also kann man einen Container in Anführungszeichen
00:09:15: und dann haben wir eine Masse, die wir dann hoch und runter ziehen können
00:09:20: in Rodung.
00:09:20: In China gibt es also kommerzielle Anlage, die in der Lage ist,
00:09:25: 25 Megawatt Leistung
00:09:27: zu erbringen und 100 Megawattstunden elektrische Energie zu speichern.
00:09:32: Nur das ist schon gar nicht schlecht.
00:09:33: Wirkungsgrad liegt so ungefähr bei 80
00:09:36: 81 %.
00:09:37: Das ist schon ganz interessant.
00:09:39: Der Vorteil, warum der Vorteil von solchen.
00:09:45: Gravitationsspeichern ist halt da ist
00:09:47: die entsprechenden hat man immer die Zyklen sage wie oft kann ich meinen
00:09:52: Speicher laden entladen, merkt man ja bei meinem beim Smartphone.
00:09:57: Irgendwann lässt die Batterie doch mal nach, weil sie einfach degradiert.
00:10:01: Das ist bei solchen Gravitationsspeichern
00:10:05: sehr sehr geringer Wert.
00:10:07: Diese Degradation nur beim Lithium-Ionen-Akkus.
00:10:09: Man kennt das, wenn das in ihr Alter, wo man es viel benutzt, viel entlädt,
00:10:13: dann führt das dazu,
00:10:15: dass die Batteriekapazität nach und nach sinkt.
00:10:18: Wobei der Verlust jetzt auch nicht so riesig groß ist.
00:10:24: Ein weiterer, weil
00:10:26: Tritt und das ist für uns in Deutschland sicherlich interessant, sind
00:10:30: diese Gravitationskraftwerke
00:10:31: in alten Bergwerksstollen zu nutzen, haben wir ja riesige Höhenunterschiede.
00:10:37: Also Ruhrgebiet über ein Kilometer tief gebuddelt.
00:10:41: Jetzt wär's doch perfekt.
00:10:43: Man sagt immer Geh mal!
00:10:44: Das heißt, wenn wir schon mal
00:10:47: einen Kilometer Höhenunterschied hätten, da kann man schon was machen,
00:10:51: wenn man da noch schwere Gewichte hat in der Größenordnung von 12.000 Tonnen.
00:10:55: Oder wie ich die Klötze, die wir einen Kilometer rauf und runter heben,
00:10:59: da kann man noch was mitmachen.
00:11:01: Gibt so die ersten Ansätze in Edinburgh
00:11:03: gibt es war's und in Finnland
00:11:07: ist aber ja.
00:11:11: Klingt total super.
00:11:15: Ist aber wirtschaftlich schon sehr sehr aufwendig.
00:11:17: Also Vorteil ist natürlich, diese Kraftwerke sind sehr schnell
00:11:21: einsatzfähig, das heißt ich kann sehr schnell,
00:11:24: muss Gewicht fallen lassen oder mit Elektromotoren hochziehen.
00:11:28: Noch daher die Frage über wie schnell können solche Systeme reagieren
00:11:31: Auf Frequenzschwankungen im Netz hat wir jetzt auch mit dem mit der Folge zur
00:11:38: zum Blackout in Spanien und Portugal.
00:11:42: Die sind sehr schnell, diese Gravitationssysteme.
00:11:43: Aber nur so richtig.
00:11:47: So richtig gut ist das noch nicht.
00:11:50: Ein sehr interessantes Konzept, was ich spannend finde,
00:11:54: weil es auf gar keinen Fall ist,
00:11:57: man mit so einem großen Aufwand hat, ist Wir drehen es um.
00:12:00: Was umdrehen?
00:12:01: Wir setzen große Betonkugel auf dem Boden
00:12:06: von zehn oder mehr.
00:12:09: Ein Beispiel Das Fraunhofer hat dort Untersuchungen gemacht
00:12:13: mit Betonkugel auf dem Boden des Bodensees.
00:12:20: Was ist die Idee?
00:12:20: Ich habe also eine große Betonkugel, habe dann ein
00:12:25: eine Pumpe, die drückt das Wasser raus.
00:12:29: Na, da muss ich dann Energie aufwenden,
00:12:31: weil natürlich da die Wassersäule
00:12:35: auf diese Betonkugel unten am Boden des Bodensees
00:12:37: oder Sees sitzt,
00:12:41: das dann raus drückt, wodurch zur Folge, dass der Wasserspiegel hier sind.
00:12:44: Steigt wir jetzt eine Kugel ab, merkt man was am Bodensee
00:12:46: nicht, dazu ist der viel zu groß.
00:12:49: Wenn ich
00:12:49: die Batterie diese Bedingungen entladen will, den Energiespeicher entladen,
00:12:53: dann lasse ich das Wasser wieder reinströmen
00:12:57: und durch das Strom treiben und produziere Strom.
00:13:01: Wo geht es raus?
00:13:02: Das Wasser aus der aus der Betonkugel und Presse
00:13:06: Luft rein und da entsprechend hohem Druck natürlich.
00:13:09: Das führt dazu, dass ich energieeinsparhoch.
00:13:13: Das geht sehr, sehr schnell,
00:13:15: so ein Beispiel, wenn wir mal sagen am Bodensee,
00:13:18: so Rechenaufgabe, ich sag mal Mittelstufe, Physik
00:13:23: Tiefe Bodensee sind so pi mal Daumen 250 Meter
00:13:27: dichte Wasser.
00:13:28: Das sind so 9000 Kilogramm pro Kubikmeter.
00:13:31: Wir haben die Erdbeschleunigung
00:13:33: 0,81 so nach Rio mit 10 Meter pro Sekunde Quadrat und eine Kugel
00:13:37: mit einem Durchmesser von 30 Meter Radius, also 15 Meter.
00:13:41: Es kommen aus. Und was hat die für ein Summen?
00:13:42: Nur welches Volumen verdränge ich?
00:13:44: Wenn ich jetzt das Wasser aus der Kugel rauspumpe,
00:13:47: dann kann man im Druck oder wie auch immer rechnen und am Ende kommt man raus.
00:13:51: Das sind ganz grob zehn Megawattstunden, die so eine
00:13:58: Betonkugel mit 30 Meter
00:14:00: Durchmesser speichern könnte.
00:14:04: Zur Einschätzung zehn Megawattstunden.
00:14:07: Das ist der elektrische Energiebedarf von zweieinhalb,
00:14:11: vielleicht drei Haushalten
00:14:14: oder?
00:14:16: Also ist nicht so schlecht, finde ich.
00:14:19: Ist es auch nicht.
00:14:21: Wenn man überlegt, wie viel brauchen wir dann
00:14:22: für ganz Deutschland?
00:14:23: Da kann man zum Ausrechnen
00:14:25: ist auch jetzt nichts
00:14:27: können was Langfristiges sein.
00:14:29: Dieser Langfristspeicher
00:14:31: würde jetzt den Bodensee komplett immer um mehrere Meter abheben.
00:14:35: Also wieso Tidenhub haben Ebbe und Flut auch
00:14:38: das ist jetzt nicht unbedingt gewollt.
00:14:39: Das müsste man berücksichtigen bei der Planung.
00:14:43: Ich finde ein ganz besonderes Konzept, was man auch einfach nur auf dem Prinzip
00:14:47: der potenziellen Energie.
00:14:48: Ich drücke das Wasser raus oder lass es rein.
00:14:50: Strom für eine ganz interessante Idee.
00:14:52: Technisch nicht ganz so einfach,
00:14:53: diese 30 Meter Durchmesser Betonkugeln überhaupt erst mal zu bauen.
00:14:57: Es geht technisch gar nicht so einfach und da unten im
00:15:01: auf 250 Meter zu verankern.
00:15:04: Allen ist schon sehr, sehr sehr sehr hoher Aufwand.
00:15:08: Also die ersten kommerziellen
00:15:10: Produkte gibt es jetzt bei diesen Gravitationsspeichern.
00:15:14: Vorteil diese lange Lebensdauer ohne echte.
00:15:16: Die Gravitation.
00:15:20: Aber hat die Preissenkung,
00:15:22: da ist noch nicht so viel Potenzial.
00:15:25: Also diese Preis-Lernkurve ist zu gering.
00:15:27: Aber es ist eine Nischentechnologie.
00:15:30: Probieren wir aus, kann man sich mit denken.
00:15:33: Da werden aber
00:15:35: eher wahrscheinlich die Batteriespeicher gegen gewinnen,
00:15:38: weil es einfach bei diesen Gravitationsspeichern
00:15:42: Speicherdauer das ist wird.
00:15:44: Ich sage mal ein halber Tag zwei Stunden ist vergleichbar
00:15:48: der Konkurrenz ist damit die die Lithium-Ionen-Batterie.
00:15:53: Nun von daher.
00:15:54: Na ja, zweiter Punkt der auch mechanisch ist
00:15:57: das sind Sie sollten Schwungradspeicher.
00:16:00: Was machen wir?
00:16:01: Wir lassen etwas drin.
00:16:03: Also, wir speichern Energie in der Rotation von groß und schweren Objekten.
00:16:09: Und was mit dem Trägheitsmoment und der Kreisfrequenz zu tun.
00:16:12: Oder wie schnell dreht es sich?
00:16:13: Je schneller, desto mehr Energie speichern, und zwar quadratisch.
00:16:17: Also eine Verdopplung der Frequenz vervierfacht die Energie.
00:16:21: Wir speichern in diesem System.
00:16:24: Das macht die Sache schon interessant, vor allem, wenn wir dann.
00:16:27: Also moderne Rotoren, die es gibt, sind aus Faserverbundwerkstoffen, den normale
00:16:35: Stahl oder sowas Stahlrad, was wir dann,
00:16:37: was ich dann ganz schnell dann kann man antreiben mit und Magnetfeld
00:16:42: verdrehen oder dreht sich mit 50.000 Umdrehungen pro Minute.
00:16:45: Das hält kein normales Material aus.
00:16:47: Da brauchen wir schon Spezialwerkstoffe, die diese hohen
00:16:51: mechanischen Belastungen aushalten.
00:16:54: Und wichtig ist, das kann man nicht auf Kugellager lagern, dann geht alles kaputt.
00:16:57: Wir müssen uns in dem Magnetfeld lagern, damit
00:17:00: das überhaupt so berührungsfrei rotieren kann.
00:17:04: Der technische Aufwand ist schon ziemlich groß.
00:17:06: Man kennt das noch früher
00:17:07: aus der Formel eins Diese KERS-Systeme waren nichts anderes.
00:17:11: Dass man da die Bremsenergie genutzt hat, in einen Schwungradspeicher gepackt hat
00:17:15: und dann die Energie wieder freigegeben hat und dann noch mal ein paar PS extra
00:17:19: zu bekommen für so überholt ist das heute auch anders.
00:17:21: Aber das waren so der der Ansatz
00:17:25: Wirkungsgrad ist auch ganz attraktiv
00:17:26: und auch im Bereich von über 80 %, aber natürlich ein paar Verluste.
00:17:31: Die entladebare Selbstentladung weiterer
00:17:36: Kennzahl bei den Energiespeicher oder wie schnell entlädt sich ein Speicher
00:17:41: in einer Stunde oder an einem Tag?
00:17:43: Die ist sehr hoch.
00:17:45: Liegt jetzt bei den Schwungradspeichern bei 3 bis 5 %.
00:17:48: Aber weil das so kompliziertes, sehr träges System ist,
00:17:52: Reaktionszeit unter einer Sekunde also vor allem für Netzschwankungen.
00:17:56: Heißt diese ganzen
00:17:58: Frequenzschwankungen, die wir in den Netzen haben,
00:18:01: sind sich im Millimeter
00:18:04: Millisekunden Bereiche also auch nur in einer Sekunde,
00:18:07: um einfach schnell auszugleichen.
00:18:09: Und das können diese Schwungradspeicher perfekt ganz schnell
00:18:12: Energie aufnehmen, wieder abgeben.
00:18:15: Das ist aber nichts,
00:18:17: was uns für diese saisonalen Speicher hilft.
00:18:20: Nee, wir sind eher bei
00:18:23: welcher nur Sekunde, vielleicht ein paar Minuten.
00:18:26: Es gibt kommerzielle Systeme,
00:18:29: Leistungsklasse,
00:18:31: Megawatt ist möglich, aber die Kosten sind pro Kilowattstunde
00:18:35: viel zu hoch, als dass das ein Luut geben kann.
00:18:40: Dass das jetzt ist für künftige solche Schwungradspeicher.
00:18:44: In großer Anzahl überall im Land sehen werden.
00:18:47: Das wird nicht passieren.
00:18:51: Nächster dritter Speicher
00:18:53: sind sogenannte Druckluftspeicher.
00:18:56: Das ist eine sehr interessante Technologie, weil
00:18:59: komplizierte sie auch nicht aus Marmor.
00:19:01: Wir nehmen.
00:19:02: Wir brauchen in einen großen Hohlraum und pressen da
00:19:06: Luft rein, komprimieren die auf 50 60 bar
00:19:11: und wenn ihr Energie brauchen, um sie wieder raus,
00:19:13: die beim Strom trotzdem Turbine an bricht.
00:19:17: Also die Idee ist sehr sehr einfach.
00:19:20: Wir haben auch seit es 1978 so ein Pumpspeicherkraftwerk das schon
00:19:26: Druckluftspeicher wird schon
00:19:28: wie sie ja so verhaftet hat.
00:19:29: Diese Begriffe also Druckluftspeicher Huntorf bei Bremen seit 78
00:19:36: das erste dieser Druckluftspeicher weltweit
00:19:41: hat 321 Megawatt
00:19:44: nach der Überarbeitung, die 2006 stattgefunden hat.
00:19:47: Was passiert dort?
00:19:49: Wir haben Salzkavernen.
00:19:51: Könnte man jetzt so ein bisschen aus der Diskussion zu den Gasspeicher.
00:19:55: Das heißt, wir haben also unterirdisch
00:19:59: rund 135.000
00:20:01: Kubikmeter Volumen, in das wir dann die Luft reinpressen
00:20:07: und dort dann zwischenspeichern können.
00:20:11: Jetzt gibt es eins bei diesem System zwei Probleme,
00:20:13: die es bei moderneren Druckluftspeichern nicht mehr gibt.
00:20:16: Wenn ich die Luft komponiere, kennt man vom Aufpumpen vom Vorderrad.
00:20:21: Wenn man dann noch von Hand macht das.
00:20:23: Durch das Komprimieren vor der Luftpumpe entstehen hohe Temperaturen.
00:20:28: Das passiert dann natürlich auch und die geht jetzt in Huntorf verloren.
00:20:32: Einfach nur um.
00:20:33: Die wird nicht irgendwie aufgefangen und anderweitig genutzt.
00:20:36: Also diese Kompressionswärme ist verloren, also senkt durch den Wirkungsgrad.
00:20:41: Umgekehrt, wenn ich
00:20:43: die komprimierte Luft jetzt auf Normaldruck bringe
00:20:47: und ich schon mal durch die Turbine und weicht dann wieder,
00:20:50: wird sie sich ab und zwar so stark, dass dann sogar die Turbine einfrieren kann.
00:20:57: Das ist natürlich nicht das Ziel.
00:20:58: Was muss man machen?
00:20:59: Man muss das Gas oder die Luft vorheizen.
00:21:02: Das macht man, indem man vor der Turbine eine Brennkammer hat.
00:21:07: Da brauchen wir Erdgas so genau nicht das wir was wir haben wollen.
00:21:11: Das sind sogenannte diabatische Systeme, die also
00:21:16: die Abwärme und die zu Wärme, die wir brauchen bei den Wahlen Teilprozessen
00:21:20: auch immer komprimieren, die Abwärme nicht nutzen und bei der
00:21:24: Entspannung des Gases bei der Expansion
00:21:28: dann Energie zuführen, die wir vorher nicht gespeichert,
00:21:32: sondern dann in dem Moment zuführen müssen, dass ist nicht sinnvoll
00:21:36: Wirkungsgrade nicht damit
00:21:37: nur bei rund etwas über 40 %.
00:21:40: Das ist nicht gut.
00:21:41: Es gibt Ansätze in China,
00:21:44: das intelligenter zu machen, indem man
00:21:47: diese, die diese Kompressionswärme nutzt
00:21:51: und auch die zwischen speichert, die soll nicht verloren gehen.
00:21:56: Was tun wir?
00:21:57: Die werden in sogenannten Salzschmelzen gespeichert.
00:22:02: Wir nehmen also die Wärme und haben dann
00:22:06: Salzschmelze.
00:22:07: Heißt wir wir, wir, wir erhitzen.
00:22:09: Salze sind halt sehr dankbare System,
00:22:13: um in Wärmeenergie aufzunehmen.
00:22:17: Und über Druckwasser kann man es auch machen.
00:22:20: Und bei der Umkehrung des Prozesses, wenn wir also wieder entladen,
00:22:25: die Druckluft rausholen, expandieren, nehmen wir
00:22:29: diese gespeicherte Wärme aus dem System, aus der Salzschmelze
00:22:35: und erhitzen damit die sich entspannende und damit abkühlende Luft.
00:22:41: Und das führt dazu, dass wir Wirkungsgrade
00:22:43: von über 70 % bekommen statt der guten 40 % in Huntorf.
00:22:48: Na, das wird schon interessant.
00:22:49: Auch da gibt es die ersten Ansätze.
00:22:53: Also bei
00:22:53: Shandong gibt es eins mit 100, mit 300 Megawatt Leistung
00:22:57: 1800 Megawattstunden Speicherkapazität.
00:23:02: Da gibt es weitere Projekte, die dort in Planung sind.
00:23:04: Die, die immer größer werden.
00:23:05: Man kann es halt skalieren, Man braucht halt das Entscheidende.
00:23:08: Wir brauchen diese Salzkavernen,
00:23:11: also unterirdische Gesteinsschichten,
00:23:14: wo wir diese Energie, diese Luft speichern können.
00:23:19: Da gibt es vor allem in Norddeutschland eine ganze Reihe an Feldern
00:23:23: und Flächen, die wir nur für Nutzen können und Volumina.
00:23:27: Ist auf jeden Fall eine sehr interessante Alternative.
00:23:31: Also ich nutze
00:23:33: das geht da jetzt sehr stark drauf, weil es halt Langfristspeicher sind.
00:23:37: Das sind jetzt keine Systeme, die wir nur einsetzen für.
00:23:43: Wenige Stunden.
00:23:45: Damit können wir halt auch deutlich über die zwölf Stunden
00:23:49: im Sommer 24 Stunden 48 Stunden umgehen.
00:23:52: Das ist
00:23:54: eine sehr interessante.
00:23:55: Also wir können es gut skalieren,
00:23:59: die Kosten sind auch niedrig, sobald wir mal bei so einer Größenordnung
00:24:02: von acht Stunden Zeit, Verschiebung, Speicherung
00:24:05: und auch Speicherung Nolan entladen sind, ist ganz interessant.
00:24:10: Können wir sicherlich nutzen.
00:24:12: Das wird sicherlich auch weiter ausgebaut.
00:24:16: Wird man, sind ja Physik auch Grenzen gesetzt.
00:24:18: Wir müssen mal gucken, was machen wir mit der Abwärme und mit der
00:24:23: zugeführten Wärme.
00:24:24: Wir wollen uns das Energieeffiziente ohne dafür fossile Treibstoffe zu sein.
00:24:28: Das darf auf jeden Fall,
00:24:31: das darf nicht passieren.
00:24:32: Deswegen
00:24:34: also BUGA auf jeden Fall als Lithium-Ionen-Akkus.
00:24:37: Sobald wir diese acht Stunden, dieses acht Stunden Intervall überschreiten.
00:24:42: Was die Spannung angeht,
00:24:44: also als ich sage mal Mittelfristspeicher sehr interessant.
00:24:49: Wir brauchen aber in der Region dann diese Kavernen,
00:24:53: denn ohne die geht's nicht.
00:24:56: Ähnliches Problem wie mit dem Pumpspeicherkraftwerken.
00:24:59: Auch da ist nach mir Deutschen aber die Topologie nicht.
00:25:02: Da sind andere Länder
00:25:03: die sich viel besser an und bieten Norwegen, Schweden, Österreich, Schweiz,
00:25:08: Brasilien gibt es noch.
00:25:11: Finde ich eine interessante Technologie.
00:25:13: Nicht kompliziert etabliert.
00:25:16: Da lässt sich jetzt sieben ein bisschen was optimieren.
00:25:18: Aber jetzt geht es um die Skalierung.
00:25:20: Je größer der Druckluftspeicher,
00:25:23: desto besser.
00:25:27: Wird die Speichertechnologie, die auch sehr interessant ist
00:25:29: und dann den das Thema Wasserstoff in den Blick nimmt,
00:25:33: ist sogenanntes Liquid Organic Hydrogen Carrier.
00:25:36: Das sind organische Moleküle,
00:25:39: also Flüssigkeiten und Kohlenwasserstoffe,
00:25:42: die in der Lage sind,
00:25:45: Wasserstoffatome chemisch zu binden
00:25:49: und wieder abzugeben mit geringem Aufwand.
00:25:52: Und was machen wir bisher?
00:25:53: Wir machen die Elektrolyse, benehmen sauber, den Wasser
00:25:56: knacken das auch in Wasserstoff und Sauerstoff
00:25:59: und Wasserstoff und so irgendwie speichern als Gas wahnsinnig aufwendig.
00:26:03: Kleines Molekül, sehr flüchtig
00:26:07: wird reagiert sehr schnell im Kontakt mit Sauerstoff.
00:26:09: Die viel beschworene Knallgasexplosion
00:26:13: ist jetzt na ja, nicht ganz so einfach im Handling.
00:26:17: Energiedichte ist relativ niedrig.
00:26:20: Jetzt kann man dieses den Wasserstoff
00:26:22: aber wenn man ihn kann man ihn also als Trägeröl
00:26:27: binden, also einen Kohlenwasserstoff
00:26:32: in dem man
00:26:34: unter hohen Temperaturen und Druck
00:26:36: den Wasserstoff in Verbindung bringt mit diesem Trägeröl.
00:26:41: Das interessante ist ja, dieses Öl ist bei Raumtemperatur flüssig
00:26:46: und hatten sehr hohe Flamme oder so brennt auch nicht.
00:26:48: Das heißt wir können dieses Öl und das heißt wir können
00:26:53: technisch den Wasserstoff daran
00:26:56: binden, chemisch, Dann haben wir eine Flüssigkeit,
00:26:59: die können wir transportieren in einem Tanklaster
00:27:03: und dann würde das den Wasserstoff wieder extrahieren wollen, um damit
00:27:07: in der chemischen Industrie oder sonst was machen wollen.
00:27:11: Machen wir die sogenannte Dehydrierung.
00:27:12: Also entziehen diesem Öl, diesem Trägeröl wieder den Wasserstoff.
00:27:15: Das passiert bei 250 bis 310 Grad Celsius.
00:27:18: Dann setzt wird Wasserstoff freigesetzt
00:27:21: und dieses entladen über einen Tanklaster und fahren wieder zurück.
00:27:26: Das ist sehr interessant.
00:27:28: Man erinnert so ein bisschen auch an so Redoxflow-Batterien,
00:27:32: die will ich jetzt nicht.
00:27:33: Wurde noch thematisieren, weil
00:27:35: die sind noch mehr Nische als die, die wir jetzt gerade diskutieren.
00:27:39: Aber dieses Wort LOHC
00:27:42: Liquid Organic Hydrogen Carrier sind ganz interessant.
00:27:45: Das Grundkonzept ist aber noch in der Pilotierungsphase. Gibt
00:27:51: Unternehmen bei Erlangen.
00:27:53: Da sind auch ein paar größere Unternehmen investiert,
00:27:56: um Start-up entstanden. Man
00:28:00: die Idee ist ganz interessant.
00:28:03: Der Wirkungsgrad also wir nehmen
00:28:06: Strom, packen ihn, machen daraus
00:28:09: Wasserstoff Wasserstoff in
00:28:12: das Träger und packen Wind, fahren, Trägeröl dehydrieren
00:28:16: und den Wasserstoff dann wieder Verstromung und Wirkungsgrad von 30 %.
00:28:22: Ja wobei anders, also besser als wegschmeißen.
00:28:26: Nur so die gucken wie kriegen.
00:28:27: Wo kommt der Wärmebedarf her? Also den diese
00:28:32: Zusammenführen des Wasserstoffs, diese Hydrierung,
00:28:35: die ist exotherm, da wird Wärme bei frei oder
00:28:37: das reicht noch wichtig zu sagen und so sondern exothermer Prozess
00:28:41: was das Hydrieren das die Verbindung Wasserstoff mit dem Träger wird,
00:28:45: entsteht bei dem
00:28:47: aber Wärmeenergie die oder woanders nutzen können.
00:28:50: Problem ist halt bei der Dehydrierung
00:28:53: brauchen Temperaturen von 250 bis 310 Grad Celsius.
00:28:55: Die muss ja irgendwo herkommen, die kann ich jetzt nicht wie vorher
00:29:00: bei unseren Druckluftspeichern irgendwo
00:29:04: Salzspeichern, denn am gleichen Ort.
00:29:07: Der Vorteil,
00:29:08: bei dem System mit dem LOHC ist, ich kann sie auf verschiedenen Orten machen.
00:29:12: Ich kann das Gespeicherte
00:29:14: wunderbar transportieren, weil es eine Flüssigkeit. Ist ist aber,
00:29:20: wenn man sich die Prognose anguckt, interessant für
00:29:24: die Wasserstoff-Logistik Langzeitspeicherung ist sicherlich
00:29:27: auch gut möglich, aber es wird kein
00:29:30: kein rein Produkt werden.
00:29:33: Klar ist ja, würde ich ein Tank Lage
00:29:36: brauchen, Pipelines, Tankwagen, die könnten wir jetzt schon nutzen.
00:29:39: Wir könnten auch
00:29:40: interkontinentale, könnten sagen wir produzieren den Wasserstoff in Afrika.
00:29:46: Wir binden den Wasserstoff in diesen Träger
00:29:49: Öl und pumpen dann dieses Trägeröl auf Pipelines von Nordafrika nach Europa.
00:29:53: Und dort wird dann wieder dehydriert.
00:29:56: Das klingt total super.
00:30:00: Ist aber noch im Blut Jungs Status.
00:30:05: Es gibt die ersten Demonstrationen,
00:30:08: die Kosten sind noch sehr, sehr hoch.
00:30:10: Speicherdauer nur wirklich Wochen oder Monate.
00:30:14: Aber da ist noch keine Skalierung.
00:30:16: Das wird noch dauern.
00:30:18: Der Wirkungsgrad ist noch zu schlecht.
00:30:20: Da braucht man halt, um irgendwie eine Lösung.
00:30:25: Fünf Der Speicher und das ist interessant,
00:30:28: dass der von Dänemark und Niederlanden schon eingesetzt wird.
00:30:32: Saisonale Wärmespeicher ich schon mit heruntergeladen
00:30:37: in einem extra Folge zu Link noch mal in den Shownotes.
00:30:42: Wir brauchen ja Wärme.
00:30:43: Das ist das Prinzip Prozent der des Ende.
00:30:47: Energieverbrauchs ist ja im Wärmesektor
00:30:50: und wir wollen die Wärme auf der einen Seite erzeugen über Wärmepumpen.
00:30:53: Dann brauchen wir den Strom effizient aus einer Einheit Strom dann 3
00:30:57: bis 4 Einheiten Wärme machen können.
00:31:00: Aber noch interessanter sind natürlich Wärmenetze,
00:31:05: wo wir dann in der Fläche sind, Schwankungen ausgleichen können.
00:31:09: Da gibt es saisonale Wärmespeicher,
00:31:13: die die Energie im Sommer nutzen,
00:31:19: über solarthermische Freiflächenanlagen.
00:31:22: Die gibt es tatsächlich von Dänemark, setzt da drauf
00:31:25: und dann holt man Dänemark gerne nach oben, nördlich von Schleswig Holstein.
00:31:28: Viele Punkte null, denn da Solarthermie im Sommer ist auch da Sommer
00:31:34: kann man Wärmeüberschuss, Wärmespeicher.
00:31:38: Physikalische Prinzip ist,
00:31:40: dass die gespeicherte Wärmemenge etwas zu tun hat
00:31:43: mit der Masse oder dem Trägermaterial
00:31:48: pro Dichte mal Volumen.
00:31:50: Wir haben die spezifische Wärmekapazität.
00:31:52: Wasser ist ein super toller Energiespeicher, weil Wärme in Wasser.
00:32:01: Perfekt gespeichert werden kann.
00:32:03: Sehr hohe spezifische Wärmekapazität von 4,18
00:32:07: Kilogramm pro Kilogramm und Kelvin, die die Thermodynamik
00:32:10: paar Mal gehört haben in ihrem Leben kennen die Zahl sehr gut.
00:32:15: Also wir können in Wasser, deswegen sitzen wir Wasser immer ein
00:32:18: als Wärmespeicher.
00:32:19: Das ist ein sehr,
00:32:20: sehr dankbarer Energieträger und ein sehr harmloser Energieträger.
00:32:24: Was bei mir noch die Temperaturspreizung und was sind die Temperaturunterschiede?
00:32:29: Vorlauf- zur Rücklauftemperatur kennt man aus der Heizung.
00:32:34: Wir können also
00:32:36: voll in Wasser nun diese Energie speichern.
00:32:38: Da gibt es eine Möglichkeit, entweder als Wassertanks zu nehmen,
00:32:41: das sind dann oberirdische oder ein Teil versenkte Stahlbetonträger,
00:32:46: die mit Wasser gefüllt werden und isoliert werden.
00:32:49: Und dann
00:32:51: kann man in diesen Heißwassertanks
00:32:55: ganz trivial Wärme speichern.
00:32:57: Und dann hat jeder zu Hause im Keller Heißwassertank unten.
00:33:00: Auch da wird dann das heiße Wasser gespeichert für die Dusche
00:33:04: oder auch für das warme Wasser beim Händewaschen.
00:33:08: Der Wirkungsgrad ist relativ hoch.
00:33:10: Hängen davon ab, wie gut kann man isolieren?
00:33:12: Das ist das A und O, bei hohen Temperaturen aber immer Wärmeverluste.
00:33:15: Das heißt, wir brauchen eine gute Isolierung.
00:33:18: Es gibt in Berlin einen Wärmespeicher,
00:33:23: 56.000 Kubikmeter Wasser, 45 Meter
00:33:27: hoch, geht auf 98 Grad Celsius, also kurz vor dem Siedepunkt.
00:33:31: Wobei dann das Wasser, die unter Druck gehalten wird.
00:33:35: Das sind dann Speicher, die man dann so als mehr Tage und Wochen
00:33:39: Speicher nutzen kann.
00:33:40: Und so eine saisonale Speicherung bekommen wir da nicht hin.
00:33:43: Und auch die Investitionen,
00:33:45: die man tätigen muss pro gespeicherte Kilowattstunde
00:33:48: ist zu hoch damit also langfristig um sie so nur noch Speicher ist.
00:33:52: Es gibt dann Erdbeckenspeicher,
00:33:54: Speicherplattformen, Energy Storage Cities,
00:33:59: wie Sie sagen, Erfindung der Dänen,
00:34:01: Aber die haben es tatsächlich flächendeckend.
00:34:04: Sitzen die das ein?
00:34:05: Was machen wir mal?
00:34:06: Eine große Baugrube, zehn, 15 Meter tief.
00:34:10: Die werden mit einer
00:34:10: wasserdichten Kunststofffolie ausgekleidet.
00:34:13: Oben kommt so eine schwimmende Isolierdecke drauf, damit das Wasser
00:34:17: die hohe Temperatur nach oben nicht abstrahlen können.
00:34:20: Von nach oben sind dann die Wärmeverlust.
00:34:23: Dann kann man das Speichern mit Wasser nutzen oder Wasser und Kies
00:34:26: gemische noch das wir graben die Bewegung in den Boden
00:34:31: brauchen natürlich große Volumina.
00:34:34: Das ist immer das Entscheidende, dass das das Verhältnis von
00:34:38: Oberfläche zu Volumen passt, denn
00:34:41: die Wärmeverluste gehen über die Oberfläche verloren.
00:34:44: Wenn jetzt von oberhalb von Quader, also sechs Seiten vorne hinten rum
00:34:48: und links rechts
00:34:50: und das Volumen, das ist
00:34:53: die gibt ja von Energiespeicher kann
00:34:57: was, muss man halt optimieren, dass man dann
00:35:00: möglichst große große Becken hat.
00:35:03: Und tatsächlich haben die Dänen genutzt oder geschafft, dass die Kosten
00:35:08: bei rund 25, vielleicht 30 € den Kubikmeter sind,
00:35:12: wenn man kein auf keine aufwändigen Baumaßnahmen.
00:35:16: Wirkungsgrad liegt so
00:35:18: schon stark
00:35:20: spreizen so zwischen 15 bis zu 89 %.
00:35:23: Also bei Kopenhagen gibt es ein System, was wirklich
00:35:26: 89 % Wirkungsgrad hat.
00:35:30: Man kann halt zu geringen Kosten große Volumina nutzen,
00:35:34: um dort mit dem Wasser oder dem Wasser und Kieselsteinen Gemisch zu arbeiten.
00:35:39: Und wenn man das kombiniert mit einem mit Solarthermie fällen und wir nutzen die
00:35:43: Sommer Sonneneinstrahlung machen
00:35:47: daraus Wärme erhitzen, damit dann diese
00:35:51: Erdbeckenspeicher
00:35:53: und im Winter ziehen wir diese Wärme raus,
00:35:58: schieben das in Fernwärmenetz das sind keine Hochtemperaturanwendungen,
00:36:01: sondern geht es um Raumwärme und oder so unterstützt
00:36:04: durch eine Großwärmepumpe, die dann das nur annehmen kann.
00:36:08: Sehr effizient, weil ja mit hohen Vorlauftemperaturen arbeitet.
00:36:12: Also einer mit 506070 Grad statt nur mit zehn Grad
00:36:15: aus dem Erdreich haben wir ein riesen Effizienzgibt.
00:36:18: Das ist sehr interessant.
00:36:21: Man kann auch noch
00:36:24: andere
00:36:25: Energieträger nutzen, also diese Feuer Firmen und Energie soll.
00:36:29: Das heißt man nutzt unterschiedliche Grundwasserleiter
00:36:32: als Speicher wie Grundwasser fließt ja im Erdboden im Erdreich
00:36:36: kann man nutzen, ist aber deutlich aufwendiger.
00:36:39: Muss er tiefbohren, auch mit Erdsonden speichern kann man es machen,
00:36:43: dass man dann vertikal in die Tiefe bohrt und über zwei Bohrlöcher
00:36:47: 30 bis zu 200 Meter tief
00:36:50: und erhitzt dann das Erdreich in der Tiefe zusammen.
00:36:54: Im Winter zieht man dann die Wärme aus dem Erdreich wieder raus.
00:36:57: Es ist kein Problem, das ist deutlich aufwendiger.
00:37:00: Diese Erdbeckenspeicher, die sind wirklich interessant,
00:37:03: weil sie auch in der Lage sind,
00:37:07: über Tage,
00:37:08: Wochen, sogar Monate diese Wärme zu speichern.
00:37:12: Es ist der günstigste Speicher pro Kilowattstunde, vor allen Dingen halt
00:37:14: für die Wärmeenergie, um es in der Größenordnung von Megawatt.
00:37:19: Das macht die Sache auch schon sehr interessant.
00:37:22: Ich denke, das wird sich durchsetzen.
00:37:25: Im Zuge von der Wärmewende
00:37:28: braucht dann irgendwie diese Großen,
00:37:30: diese großen Grünen, wo man die Wärme dann speichern kann,
00:37:36: also diese
00:37:38: Speicher jetzt in Dänemark ja mal so ein Volumen von 200.000 Kubikmeter,
00:37:43: das sind schon Brecher, da darf man nicht,
00:37:46: darf man nicht vergessen.
00:37:49: Ist aufwendig, aber ist so hochinteressant,
00:37:51: weil wir halt dieses Wärmespeicher Problem haben.
00:37:53: Und wir können natürlich auch aus Strom Wärme machen und dann da einspeichern.
00:37:58: Soll ich jetzt nicht so effizient,
00:38:00: aber wenn wir mit solarthermischen Kollektoren arbeiten,
00:38:03: das ist eine sehr interessante Alternative und kommerziell
00:38:07: auch.
00:38:08: Funktioniert das auch hochinteressant.
00:38:10: Letzter Speicher auch eher so ein Nischen-Nischen-Speicher ist
00:38:14: dann der sogenannte Eis-Wärmespeicher oder Latentwärmespeicher.
00:38:19: Das ist die Idee.
00:38:21: Man nutzt die Wärme bei der Kristallisation von Wasser.
00:38:24: Also wenn jetzt Wasser abkühlt bei null Grad Phasenübergang
00:38:28: von für Sie zu fest wird, haben wir Kristallisationswärme
00:38:33: und das diese können wir nutzen.
00:38:35: Also beim Gefrieren von Wasser werden
00:38:39: pro Kilogramm oder pro Liter Wasser
00:38:41: 334 Kilojoule Energie frei.
00:38:44: Das ist genau so viel Energie, die ich brauche,
00:38:48: um 80 Liter Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen.
00:38:52: Das heißt, dieser
00:38:55: die Wärmeenergie, die frei wird bei diesem sprozess,
00:38:59: ist wirklich hoch.
00:39:02: Das kennt man von diesen Folien.
00:39:03: Wärmekissen im Winter nennen aber sie diese diese ölige Flüssigkeit.
00:39:08: Und dann hat man so einen kleinen
00:39:10: Metallclip drin, den knickt man einmal und dann kristallisiert
00:39:14: diese diese Flüssigkeit in diesen, in diesen Kissen.
00:39:18: Und das führt dazu, dass dann Wärme frei wird durch diesen
00:39:22: physikalischen Wahlgang von flüssig zu fest.
00:39:25: Wenn ich die wieder aufladen will, was mache ich mit diesen Heizkissen?
00:39:28: Ich pack die in einen Topf mit Wasser und erhitzt die vorsichtig, so dass die dann
00:39:35: von der
00:39:35: Festen in die Füße gefallen und dann mit dem Energie wieder zuführen.
00:39:38: Das kann ich jetzt hier halt auch machen
00:39:42: bis man hat solche als Energiespeicher der sich auch im Angebot.
00:39:45: Das ist aber alles ein Ansatz für
00:39:49: ein einzelnes Haus
00:39:51: oder so zehn Kubikmeter Eiswasser Speicher.
00:39:55: Da gehen so 1200 Kilowattstunden rein.
00:39:59: Er sitzt halt
00:40:01: rund 115 Liter Heizöl, mal so pi mal Daumen gerechnet
00:40:04: und sagt so ein Liter Heizöl sind so zehn Kilowattstunden Energieinhalt.
00:40:11: Kann man nutzen.
00:40:11: Im Sommer haben wir eine passive Kühlung nur durch das gespeicherte Eis.
00:40:16: Und ja, also ist eine nette Idee,
00:40:20: kommt aber.
00:40:24: Ja ist die Kosten sind geht
00:40:29: es ist kommerziell, aber es spielt halt keine große Rolle
00:40:33: in der Nutzung.
00:40:34: Das sind auch ist auch eine Nischenanwendung.
00:40:36: Also wenn wir das mal jetzt so zusammenfassen und vergleichen,
00:40:40: also mal gesagt, also Gravitation, hoher Wirkungsgrad,
00:40:43: hohe Leistung im Bereich von 20 bis 50 Megawatt,
00:40:48: Speicherdauer 4 bis 12 Stunden.
00:40:51: Kosten sind noch zu hoch, also im mittleren Bereich.
00:40:54: Aber sind noch zu hoch.
00:40:56: Zu den Batteriespeichern die in der direkten Konkurrenz sind
00:41:00: die Schwungradspeicher heute
00:41:02: auch noch mechanischer Speicherleistung geht auch bis zu einem
00:41:07: was ich 20 30 Megawatt Wirkungsgrad ähnlich wie bei der Gravitation speichern.
00:41:11: Das sind Sekundenspeicher, vielleicht Minutenspeicher
00:41:14: mit sehr, sehr hohen Speicherk.
00:41:16: Wir haben unsere Druckluftspeicher, die im Wirkungsgrad
00:41:19: so zwischen 40 und 70 % haben.
00:41:22: Leistung wird im 100 bis 5 100 600 Megawatt Bereich
00:41:27: auch in Mittelfristspeicher
00:41:31: zwei Stunden plus
00:41:34: acht, vielleicht mal 24 Stunden.
00:41:36: Und sobald wir
00:41:36: über acht Stunden Speicherdauer sind, sind sie konkurrenzfähig zu den Lithium-Ionen
00:41:40: Ionen Batterien sehr. Das sind Ideologie.
00:41:43: Diese LOHC, also das Einspeichern des Wasserstoffs
00:41:46: in diesem Trägerölen hat Wirkungsgrad von lediglich
00:41:51: 30 bis 40 %
00:41:53: können wir schon über Wochen bis Monate einspeichern.
00:41:56: Ist aber, hat aber sehr sehr hohe Kosten.
00:41:59: Die saisonale Wärme wird uns gerade mal gesehen.
00:42:01: 50 bis knapp unter die 90 Grad sind wir auch in einem Megawatt.
00:42:06: Klasse
00:42:08: Tage, wochen oder monatelang
00:42:09: können wir die Energie speichern bei sehr niedrigen Kosten.
00:42:13: Vorhin halt wurde das ja mal direkt Wärmeenergie, die wir dann über Wärmenetze
00:42:18: oder Großwärmepumpen nutzen können.
00:42:21: Das ist der günstigste Speicher
00:42:23: bezogen auf eine Kilowattstunde gespeicherte Energie.
00:42:26: Kommerziell in Dänemark schon voll im Einsatz.
00:42:28: Wenn es Sie denn können,
00:42:29: besteht kein Grund, dass wir das in Deutschland nicht auch umsetzen können.
00:42:32: Oder? Diese Eisspeicher
00:42:35: im Kilowatt Bereich, das ist eher was für den Privatgebrauch,
00:42:39: ist eher so eine Nische in der Gebäudetechnik
00:42:43: begrenzt das Potenzial, um das zu zu skalieren.
00:42:46: Das heißt die größten Potenziale,
00:42:49: wenn man das Energiespeicher Problem in Deutschland
00:42:53: Europa weltweit lösen wollen und angehen wollen, sind
00:42:56: die saisonalen Wärmespeicher, weil sie technisch ausgereift sind.
00:43:00: Sie sind wirtschaftlich wettbewerbsfähig.
00:43:02: Immerhin den Deutschen
00:43:03: haben wir auch bekommen Rückenwind durch das Wärmeplanungsgesetz.
00:43:07: Aus meiner Sicht mit das größte Entwicklungspotenzial.
00:43:10: Und wir haben die Druckluftspeicher,
00:43:12: die jetzt vorne durch China vorangetrieben werden.
00:43:17: Wir haben in
00:43:18: Norddeutschland ideale geologische Bedingungen
00:43:21: und wir haben damit ein Speicher, der zunächst mal so
00:43:24: eine 48 Stunden Perspektive bieten kann, jetzt in Verbindung mit Batterien, die,
00:43:29: sagen wir so zwei Stunden können ergänzt mit Druckluftspeichern,
00:43:32: die muss auch die effizient sein.
00:43:33: Also brauchen adiabatische Druckluftspeicher,
00:43:37: die beim Einspeichern die Wärme aufnehmen und beim Ausspeichern
00:43:41: die gespeicherte Wärme auch wieder zuführen.
00:43:43: Beim Expandieren, Abkühlen aus der Luft,
00:43:46: dann ist das ein wunderbares Konzept. Oder?
00:43:48: Die beiden haben durch die größten Chancen
00:43:50: Gravitationsspeicher, die LOHC und Schwungradspeicher ja
00:43:55: werden vielleicht ihre Nische finden Eis und Latentwärmespeicher
00:44:00: mit wird man hier und da mal sehen, aber das sind dann schon Sonderanwendungen.
00:44:04: Das wird nicht die Breite in die breite Masse ausgerollt,
00:44:09: zeigt also oder von Nischentechnologien sprechen wollten
00:44:15: nur die Idee besprochen zum Wasserstoff.
00:44:17: Wir haben gesehen,
00:44:19: es gibt sehr attraktive Alternativen
00:44:22: zu dem Lithium-Ionen-Batterien auch preislich
00:44:27: und am Ende wird wahrscheinlich der Mix machen,
00:44:28: wenn gemalt alle auf die Batterien, weil da die meiste Musik drin ist.
00:44:33: Aber wir brauchen den Mix und wir brauchen diese Langfristspeicher,
00:44:36: die uns über Wochen und Monate auch helfen können und dem Gesamtkonglomerat
00:44:42: Batterien Wasserstoffspeicherung
00:44:45: erst mal als Gas Druckluftspeicher
00:44:49: und dann diese saisonalen Wärmespeicher.
00:44:51: Dieser Vierklang wird
00:44:55: uns wesentlichen Beitrag leisten
00:44:58: für die Energiewende und damit auch für den Klimaschutz.
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